Donnerstag, 17. Januar 2013

Das Ende der Umfragen endet mit der 29. Umfrage

Im Dezember 2012 hatte ich gefragt, was Ihr mit Eurem Weihnachtsgeld anstellt.
Erstaunt habe ich registriert, daß die Mehrzahl der Teilnehmer kein Weihnachtsgeld erhält. Von 54 Teilnehmern der Unfrage bekommen 38 (70%) kein Weihnachtsgeld.
Sollte dies Ergebnis repräsentativ sein, so hätte ich damit nicht gerechnet.
Ich habe schon in einigen Betrieben und auch unterschiedlichen Berufen gearbeitet. Aber es gab immer Weihnachtsgeld!
Bekommt Ihr das Weihnachtsgeld über das Jahr verteilt zusätzlich ausgezahlt? Oder gibt es im laufenden Jahr Prämienzahlungen, oder gibt es wirklich kein 13. Monatsgehalt, keine Sonderzuwendung, keine Aufmerksamkeit durch den Betrieb?
Oder sind unter den 70 % viele Selbstständige, die sich natürlich kein Weihnachtsgeld zahlen? ;o)
Immerhin 16 Teilnehmer bekommen Weihnachtsgeld und davon lassen es 2 (3%) "so richtig krachen". Warum auch nicht?
2 (3%) Teilnehmer erfüllen sich mit dem Geldsegen einen lang gehegten Traum. Naklar, im Dezember gibt es schließlich noch eine "Saure-Auktion"! ;o)
12 (22%) kaufen trotz des Weihnachtsgeldes auch nicht mehr Modelle als sonst. Ist vielleicht auch ratsam. Immerhin stehen im Januar schon wieder die "Bittsteller" mit ihren fiesen Jahresrechnungen vor der Tür!

Ich selbst erfülle mir vom Weihnachtsgeld immer einen kleinen Traum. Dann darf ein Modell auch schon mal etwas teurer sein.

Mit der 29. Umfrage endet zunächst das Kapitel. Irgendwie gehen mir die Themen aus, zuletzt war die Beteiligung deutlich rückläufig. Darum ist jetzt erst einmal Schluss damit.
Was nicht heißen soll, daß nicht doch irgendwann mal wieder eine Umfrage läuft. wenn mir was passendes einfällt, wenn mal ein Event ansteht, wenn.....

Freitag, 28. Dezember 2012

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Samstag, 22. Dezember 2012

Was war, was kommt?

Das Jahr 2012 neigt sich mit Riesenschritten dem Ende zu.
Zeit also, mal das Jahr, zumindest hobbymäßig Revue passieren zu lassen.
Die privaten Ereignisse gehen ja keinen was an! ;o)
Ich versuche einfach mal, meine Highlights kalendarisch zu listen:

Januar:
Das Jahr fing mit einem OWL Stammtisch an.
Ende Januar war der Blog vorübergehend nicht zu erreichen. Versehentlich hatte ich gegen Google-Nutzungsrechte verstoßen und schon war der Blog abgeschaltet!

Februar:
Gott sei Dank war dann Anfang Februar wieder alles im Lot.
Die Wiking Februar-Neuheiten haben mir 3 Modelle für die Sammlung beschert. Da war kein Klassiker dabei, aber ein Modell, welches mich heute noch begeistert: der Trambus mit den Figuren.
Ein erstes Sondermodell, der Büssing 8000 "Gebrasa-Wolle" fuhr in die Sammlung.

März:
Der Monat war geprägt vom Sammlertreffen in Porta. Im Blog hat sich das durch soo viele Beiträge zum Treffen wie noch nie gezeigt, nämlich insgesamt 12.
Am 30.03 war dann noch ein OWL-Stammtisch. Danach war mein Bedarf an Sammlertreffen erst mal gedeckt!
Nee, war Spaß! ;o)

April:
Die Wiking April-Neuheiten brachten den ersten Klassiker (BMW 328) in die Sammlung. Außerdem zwei mal Zubehör (Parkhalle und Räderpackung).
Meine "Bus-Sammlung" erhielt Zuwachs durch zwei Mercedes-Benz O 6600 Haubenbusse für die Sylter Inselbahn, bzw die Sylter Verkehrsbetriebe.
Die Busse gab es zu diesem Zeitpunkt schon etwas länger.
Der Besuch des Stammtisch Hildesheim sollte für dies Jahr der einzigste bleiben.

Mai:
Alles neu macht der Mai.
Bei mir wars dagegen, was das Hobby angeht eher ruhig.
Erst Ende Mai kam ein neues Schwerpunktthema in den Blog: die Metallmodelle der Firma Mercator im Maßstab 1:200.

Juni:
Der Juni überraschte durch eine große Anzahl an Wiking Neuheiten, die in die Sammlung durften: MB 220 Coupe, Käfer Cabrio, DKW 1000 Polizei (ein Modell, welches im Sammlerfreudentaumel irgendwie unterging, gab es doch diesen Typ bisher noch nicht als Neuauflage!) und ein Klassiker, auf den ich mich schon gefreut habe, der Lanz Bulldog mit Dach und zuletzt noch das Goli Dreirad "Großmarkt".
Im Juni fand der dritte OWL-Stammtisch statt.
Am 26. Juni fand in Lüdenscheidt die feierliche Eröffnung der SIKU // Wikingmodellwelt statt.
Ab dem 27. Juni war das Museum dann für alle Besucher zugänglich


Juli:
Den Sommer läutete das neue SIKU-Buch ein. Eine Vorstellung durfte hier im Blog nicht fehlen.
Das Sondermodell für das "Wiking-Museum", der halbtransparente VW T1 durfte in die Sammlung. Mein Dank nochmal an den Sammlerfreund, der das zum EK möglich machte.
Ansonsten sind die Sommermonate ja eher ruhig, was das Hobby betrifft, oder?

August:
Im August fuhren folgende Wiking-Neuheiten in die Sammlung: der Opel Kapitän und der Möbellastzug "Schlottmann".
Ein besonderes Datum ist immer der Gartenstammtisch. So auch in diesem Jahr.
Einfach ein Erlebnis.

September:
Wieder ein OWL-Stammtisch. Auch dieser Stammtisch bleibt mit schöner Regelmäßigkeit immer nachhaltig im Gedächtnis.

Oktober:
Es erscheint die 9. Ausgabe des Spur N-Sammlerkatalogs von Horst Fechner.
Eine reife Leistung!
Endlich stand mein Besuch in der SIKU // Wiking-Erlebniswelt auf der ToDo-Liste.
Ein Bericht ist geschrieben, allerdings ohne das zeigen von Fotos macht der Beitrag keinen Sinn. So wird er wohl in der Versenkung bleiben.
Bei folgenden Wiking-Neuheiten konnte ich nicht wiederstehen:
Borgward Isabella Polizei, Mercedes 260 D und die beiden Ursus-Traktoren zur Husumer Traktorado.

November:
In den Vormonaten hatte ich mir schon das Hirn zermatert und die Finger wund geschrieben. Es erscheint die letzte Ausgabe der ONZ mit einem Bericht aus meiner Feder zum Wiking Motorwagen. Begleitet wird der Bericht mit 6 kurz aufeinander folgenden Blogbeiträgen zum selben Thema.
Meine erste Autorentätigkeit für die Onlinezeitung.
Ob weitere folgen, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen.

Dezember:
Meine Modelle aus dem Wiking-Neuheitenpaket: Horch 850, Büssing 8000 Pr.-Lastzug und der Opel Admiral als Taxi in der Spur N.
Highlight im Dezember war die Weihnachtsauktion in Köln.


Was gab es noch?
Im Jahr 2012 erschienen im Blog 7 Umfragen zu den unterschiedlichsten Themen mit eher durchwachsener Beteiligung.
Die Leser haben bei 74 Blogbeiträgen 115 mal kommentiert. Meist verteilten sich diese auf eine handvoll Blogleser.
Darum hier mein Dank an die regelmäßigen Kommentatoren. Jungs (und Mädels), ihr seid die Besten.
Über das Jahr verteilt hatte ich im April mit 8596 Klicks die meisten Besucher und im September mit 4353 die wenigsten.
Am besten besucht sind die Blogbeiträge zum Modellbahnclub Werste. Diese sind trotz der vielen Klicks immer noch ohne Kommentare.
Daraus leite ich ab, daß Modellbahner nicht schnacken sondern machen! ;o)
Anders als die Autosammler, die alles zerquatschen und meist noch bevor die Objekte der Begierde im Laden stehen! :o)

Was war noch?
Mit 74 Beiträgen habe ich 2012 mal wieder tüchtig zugeschlagen. Nur 2009 habe ich mit 82 Blogbeiträgen diese Zahl noch getoppt.
Mit den Mercator-Modellen habe ich mich eine Weile beschäftigt.
Dazu kam dann im November der Motorwagen und nicht unerwähnt sollen die Modelle aus China bleiben, die ebenfalls mein Sammelgebiet, die Klassiker deutlich bereichern.

Wie geht es weiter?
Ich habe mal in einer früheren Umfrage gefragt, ob die Sammlung zum Ballast wird.
Auch mir kommt immer wieder in den Sinn, die Sammlung zu verkleinern, eventuell das Hobby ganz aufgeben, endlich den traum vom Motorrad wieder aufnehmen, oder wieder kreativer werden und dem Modellbahnvirus fröhen....
Ich weiß es nicht.
In den nächsten zwei Jahren werde ich aber, was das Hobby angeht kürzer treten müssen, weil neue berufliche Herausforderungen anstehen.
Das hat Vorrang.
Darum wird es im nächsten Jahr hier deutlich sparsamer zugehen.
Die Umfragen werde ich mir bei geringer Teilnahme sparen.
Eine Neuheitenvorstellung macht auch nicht wirklich Sinn, werden diese doch viel besser auf mo87, auf der Seite vom Wiking-Fan oder auf manchen anderen Seiten vorgestellt. Berichte über Stammtische wird es weiterhin geben, genauso wie Berichte über Sammlertreffen (1 pro Jahr).
Vermutlich wird es auch weiterhin Berichte über ausgefallene Sammleraktivität geben.
Hin und wieder laufen mir besondere Sachen über den Weg, über die es sich zu berichten lohnt.

So, wer jetzt noch mitliest, kriegt auch noch Wünsche mit auf den Weg:

Ich wünsche allen Bloglesern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest im Kreise der Lieben und hoffentlich irgendetwas zum Hobby unterm Weihnachtsbaum.
Euch allen natürlich auch alles Gute, Glück und vor allem Gesundheit im Neuen Jahr.
Kommt gut rüber,
wir sehen uns! ;o)

Dienstag, 11. Dezember 2012

In meinem Bücherschrank (11) Flugzeug-Katalog

Schon im letzten Jahr um die Weihnachtszeit erschien der DIN A4-formatige Flugzeugkatalog von Norbert Hoop.
Der Titel verrät schon um welche Modelle und welche Maßstäbe es geht.
N. Hoop ging schon einige Jahre mit der Idee eines Katalogs "schwanger". Aber der Autor wollte keine "Halbwahrheiten" verarbeiten und so sind in diesen Katalog nur Modelle eingeflossen, die ihm zur Begutachtung und zu Fotozwecken zur Verfügung standen.
Dabei hat er viele Stunden Arbeitsleistung investiert, die sich in diesem prächtigen Katalog wiederspiegeln.
Auf 424 durchweg farbigen Seiten zeigt der Autor die ganze Bandbreite der Wiking- Flugzeugproduktion.

Stellvertretend für die vielen Detailfotos in diesem Katalog zeige ich hier die Seiten 128 und 129 mit einem ziemlich begehrten Flugzeugmodell, der Junkers Ju 52 in unterschiedlichen Varianten.
Wer kennt den Flieger nicht?
Leider sind auch in diesem Katalog, wie auch im Katalog von L. Leinhos die Übergänge zwischen den unterschiedlichen Modellen fließend.
So ist man bei der Betrachtung der einzelnen Typen unversehens bei dem nächsten Flieger gelandet! ;o)
Hier hätte der Autor, wenn er schon keine Leerzeile aufgrund der beengten Platzverhältnisse einfügen wollte, doch die Überschrift des nächsten Typen farblich hervorheben können.
Jammern auf hohem Niveau! ;o)

Ein weiteres Detailfoto zeigt die Seite 69 mit den unterschiedlichen Varianten des Fliegers BV 139.
Der Autor zeigt immer wieder, da wo es nötig ist entsprechende Unterscheidungsmerkmale der Typvarianten.
Das macht den Katalog besonders für die Variantensammler sehr wertvoll.
Es soll natürlich auch Sammler geben, die nur jeweils ein Modell jeden Typs in der Sammlung haben möchten! ;o)

Für den Börsenbesuch liefert der Autor eine abgespeckte Version des Katalogs in Ringheftung mit.
Er nennt dieses Werk "Inhalt / Bestandsliste".
Faktisch ist es eine tabellarische Auflistung aller, dem Autor bekannter Typen und Varianten, die sich natürlich auch mit Bild und vollständiger Beschreibung im Hauptkatalog wieder finden.
Beginnend bei den Fliegern in Metall 1:200, dann folgen Modelle der schwarzen Serie in 1:200 (zunächst die deutschen Flieger, dann englische, französische, holländische und amerikanische) dann schließen sich die grüngrauen, graugrünen, grauen, melierten und lackierten Flieger in 1:200 an. Auch hier bleibt der Autor der Systematik treu: deutsche, englische, französische, italienische, holländische, polnische, russische und amerikanische Flugzeuge.
Es folgen die getarnten Flieger, die Nachkriegsfarben, Flieger in Rohsilber, die Silberserie, Vorserien und viele weitere kleine Untergruppen.
N. Hoop verzichtet in seinem Katalog auf Preisangaben, listet die Flieger aber in unterschiedlichen, nach Seltenheit gestaffelten Farben auf.
Schwarz: normal
Rot: selten
Grün sehr selten
Blau: extrem selten
So hat der Sammler zumindest einen kleinen Anhalt, wie begehrt ein Modell sein kann. ;o)
Auf 28 Seiten kann der Sammler so bequem während eines Börsenbesuchs oder eines Auktionsbesuchs nachschlagen, ob er den Typ schon in der Sammlung hat.

Im Hauptkatalog selbst erfährt der interessierte Sammler nebenher noch allerlei Wissenswertes über die Firma Wiking, über die Übernahme einer weiteren Modellfirma durch Wiking, über eine Produktionsstätte in Holland, über Schwedenmodelle, über Vorserien und strittige Modelle, über die Modelle aus der Produktion durch Dr. Grope und, und, und.....

Neugierig geworden?

Fazit:
Der Katalog richtet sich natürlich in erster Linie an Flugzeugsammler und besonders an die der Marke Wiking.
Aber ich kann den Katalog ruhigen Gewissens auch allen interessierten Wikingsammler empfehlen, da dieser in dem Katalog auch viel interessantes über Wiking und die damaligen Produktionen erfährt.

Wer auf den Geschmack gekommen ist, sollte sich mit dem Autor in Verbindung setzen:

hoeven64@web.de

Der Katalog kostet 100 Euro inkl. der Bestandsliste. Dazu kommen 6,90 Euro für den Versand mit DHL.
Sicherlich eine stolze Summe, aber auf dem Gebiet der Wiking Flugzeugmodelle gibt es derzeit nichts vergleichbares.
Der Katalog ist gemessen an dem was er dem Sammler bietet und der, durch den Autor geleisteten Arbeit jeden Cent wert.
Vielleicht auch ein schönes Weihnachtsgeschenk? :o)