Donnerstag, 15. März 2012

Fahrtage MC Bad Oeynhausen/ Löhne, März 2012

Am 17. und 18.03.2012 veranstaltet derModellbahnclub Bad Oeynhausen-Löhne seine Fahrtage. Am Samstag ab 12:00 Uhr und am Sonntag ab 10:00 Uhr jeweils bis 18:00 Uhr.
Als kleinen Vorgeschmack zeige ich hier einige Fotos, die bei den letzten Fahrtagen im November entstanden sind.
Den Anfang macht die Anlage in der Spur 0

An der Burg findet gerade ein mittelarterliches Turnier statt. Alle Teilnehmer haben sich farbenfroh gekleidet und schlüpfen in die Rollen von Rittern und Edelfräuleins. ;o)

Im Zweirad Fachgeschäft wartet Meister Platten auf Kundschaft.

Bauer Ewald hat seinen Lanz samt Anhänger vorübergehend in der Remise abgestellt.

Ach Jottchen, wer hat denn da nicht aufgepasst? Zum Glück war´s ein geparktes Auto und keiner saß drin. ;o)

Weiter gehts mit der wirklich sehenswerten Spur 1-Anlage:

Nach dem Feierabend noch ein Schäferstündchen? Nee, gegessen wird zu Hause! ;o)

Panne am Straßenrand.

Alter Henschel unter der Brücke zwischengeparkt.

Der Schienenbus vom Bahndamm aus beobachtet.

Dampflok stilgerecht in Sepia. Die Anlage strotz vor Detailreichtum und man könnte alleine an dieser Anlage einen ganzen Nachmittag zubringen und hätte noch immer nicht alles gesehen.

Eine kleine Diesel-Rangierlok

Bekohlungsanlage

Blick ins Stellwerk

Blick wo anders hin. ;o)

Nein, hier sagen sich nicht Fuchs und Hase Gute Nacht, hier tobt das Leben.
Eine wirklich fantastische Anlage in der Königsspur mit allem Drum und Dran.

Weiter geht es mit der H0-Anlage:

Bahnhofeinfahrt

Ski und Rodel gut.

Die gesamte Szene mit Serpentinen, Skigebiet und Bergstation.

Den Abschluss bildet die sehenswerte Spur N-Anlage:

Durch diese Windmühle heult der Wind.

Riesiges Bahnbetriebswerk mit großer Drehscheibe und viel Betrieb.

Kleine Hafenszenerie mit viel Liebe gestaltet.
Die Modellbahnfreunde zeigen noch weitere Anlagen in H0e und in Spur IIm/LGB mit ordentlich Betrieb und Dampf.
Auch für Kinder gibt es einiges zu gucken und auszuprobieren.
Der Besuch lohnt.
Und nein, ich bin kein Mitglied des MC.
Mir gefällt es dort aber jedes Mal sehr gut!
Leider kann ich an diesem WE nicht dort hin, freue mich darum auch schon auf die Fahrtage vor Weihnachten.

Montag, 27. Februar 2012

Linktipp (Kein neuer "GK" in Sicht? Dann greift doch zum "Steinmann")

Hier mal ein Linktipp für alle Freunde des GKs (Gelber Katalog), die seit 2003 sehnsüchtig und leider ohne Erfolgsaussicht auf eine Fortsetzung warten:
Es gibt nun an anderer Stelle einen Silberstreif am Horizont! ;o)
Den beiden Autoren Andreas Steinmeier und Holger Hausmann sei Dank für diese wunderbare  Auflistung.
Da steckt ´ne Menge Arbeit und Idealismus drin.
Einfach gaaaanz großes Kino!
Jedem Wikingsammler nur zu empfehlen!

Freitag, 17. Februar 2012

Ende der 23. und Start einer neuen Umfrage

Da es zum Jahresende/Jahresanfang so Sitte ist, wollte auch ich mich diesem "Brauchtum" nicht verschließen und so habe ich nach dem Modell des Jahres gefragt.
Dabei gab es nur 2 Antwortmöglichkeiten:
Mein Modell des Jahres kommt von Wiking (28 Stimmen = 60%)
Mein Modell des Jahres kommt von einem anderen Hersteller (18 Stimmen = 39%)
Somit haben 46 Blogleser an dieser Umfrage teilgenommen.
Ob das Ergebnis repräsentativ ist, vermag ich nicht zu beurteilen.
Mein Modell des Jahres 2011 kommt definitiv nicht von Wiking! ;o)
Wenn das aber auch nicht heißen soll, daß Wiking 2011 nicht einige "Granaten" im Angebot hatten, die bestimmt würdige Preisträger wären.
Ich erinnere da mal an die Hub-Rettungsbühne, an interessante Wiederauflagen wie den "Transag Suisse" e.t.c.
Es liegt vielleicht daran, daß all' diese Modelle nicht unbedingt "Klassiker" sind, die damit in meine Sammlung gefahren wären. ;o)
Gott Sei Dank bietet der Markt Modelle in Hülle und Fülle, sodaß jeder Sammler nach seiner Facon seelig werden kann.

Aber nun zur nächsten, der 24. Umfrage.
Ich habe in letzter Zeit öfter mal einen Blick in meinen Bücherschrank gewährt.
Wie seht ihr das?
Literatur zum Hobby ist wichtig? Gerade was die Geschichte meiner Lieblingsfirma betrifft?
Wie sehen das die Herpa-Sammler? Die Brekina-Sammler oder die ganzen anderen Hersteller-Abhängigen? (Gibt es da überhaupt passende Literatur zur Firmengeschichte?)
Braucht man geschichtliches zum Hobby, zum sammeln? Oder reichen die Modelle zum glücklichsein?
Ich meine jetzt nicht die Bücher, die sich mit den Vorbildern befassen, sondern speziell Literatur, die sich ausschließlich mit den Modellen und den geschichtlichen Hintergründen der Firma beschäftigt, inklusive entsprechender Sammler-Kataloge oder auch sog. Bildpreislisten.

Donnerstag, 16. Februar 2012

Baujahr 1962

Im Jahr 1962 wurden nicht nur besonderen Menschen geboren, nein, da wurden auch besondere Autos gebaut! ;o)
Vielleicht mag ich aus diesem Grund den Ferrari GTO 250 so sehr?
Davon ab, daß ich diesen Sportwagen für das atemberaubendste Geschoss halt, daß je gebaut wurde! :o)

Nun hat Schuco Piccolo "neue Nahrung" für meine Sammlung "auf den Markt geworfen"!

Die Rückseite der Schachtel deutet es schon an: neben meinem Favoriten ist noch ein zweiter Bolide enthalten.
Scheinbar hat man die "Lizenzhinweise" beim Druck der Schachtel vergessen, so dass man den Hinweis als schmalen, transparenten Aufkleber ergänzen musste?

Aber genug geschwafelt, kommen wir zum Inhalt! Der hat es nämlich in sich!

Mit dem Porsche 917K kann ich jetzt nicht so viel anfangen und eigentlich passt der auch nicht so wirklich zu dem zweiten Modell das in dieser Packung enthalten ist.
Der Porsche wurde 1970 von dem Fahrer Vic Elford bei der Targa Florio eingesetzt. Es gab wohl auch Testfahrten mit den Fahrern Joseph Siffert und Brian Redman.
Das Modell ist rundum sauber bedruckt. Viele der Aufdrucke sind so fein, daß man sie mit bloßem Auge nicht entziffern kann. Vergleicht man den Porsche mit Vorbildfotos ist der 917K schon ziemlich perfekt ins Modell umgesetzt.
Über die Rolleigenschaften von Schuco-Modellen muss man, glaube ich keine großen Worte verlieren. Die rollen einfach! ;o)
Ein feines Modellchen, nicht nur für den Sammler sondern auch für Spielkinder gemacht.

Schaut man sich dagegen diesen "hochbeinigen Rallye-Boliden" an, zweifelt man doch etwas am Vorbild. Schuco nennt das Modell wohl wegen Lizenzrechten darum auch einfach "Piccolo 250 GTO" Die Linienführung erinnert aber mit viel Augenzwinkern an einen berühmten Sportwagen Bj 1962. ;o)

Der GTO 250 wurde während der Targa Florio 1964 von den Fahrern Ulf Norinder und Picko Troberg pilotiert. Die Lackierung ist vorbildgerecht, auffällig ist die plastische Lackierung der Felgen im Speichen-Trimm.

Für den GTO.......

......und auch für den Porsche hat Schuco die schön bedruckten Kartons der Piccolo-Serie beigelegt. Das gefällt.

Hier noch einmal das Gesamtgebinde der Packung mit allen Schachteln und natürlich den beiden "Spelzeugautos". Dazu gehört noch ein Klarsichtschuber der den Karton schützt.
Vermutlich wurde dieses Set an die Mitglieder des Collectors-Club zum 6. Treffen im November 2011 in Fürth ausgegeben?

Mit diesem Foto will ich nun überleiten auf die vielen Sportwagen aus der "Edelschmiede" in Maranello. Denn nicht nur Schuco hat sich an dem Targa Florio-Flitzer versucht, nein, auch aus dem Hause Busch kommt ein Modell das dem Vorbild doch schon bedeutend näher kommt.
Und wer genau hinschaut, erkennt auf dem Foto noch viel mehr als ein Karton und zwei Modellautos! ;o)

Zwei Interpretationen eines Traumwagens, zwei Welten!

Aber noch einmal schnell zurück zur Firma Schuco, denn neben dem Targa Florio-Renner stehen noch zwei weitere Vertreter des GTO in der Sammlung. Einmal das Serienmodell im klassischen rot und einmal ein besonderes Modell, "Schloss Salem 2001". Dieses Modell wurde möglicher Weise im Rahmen eines Oldtimertreffens abgegeben?
Es fehlen die beiden Modelle "Tourist Trophy 1963" mit den Fahrern Mike Parkes (weiß) und Graham Hill (rot).
Ob es noch weitere GTOs von Schuco Piccolo gab/gibt, entzieht sich meiner Kenntnis. Vielleicht weiß ein Fachmann da mehr?

Weiter geht es mit den GTOs von Praline. 1984 als Neuheit vorgestellt ist das Modell wirklich gut gelungen. Das Foto zeigt eine Auswahl verschiedener "Pralinen" mit Aufdrucken, bzw Startnummern.

Schwarz, Rot, Gold. Hinten ein Modell von Praline, vorne zwei Modelle aus der Serie von Busch. Denn 1994 hat Busch die Modellauto-Produktion inklusive der Formen von Praline / Otto Duve gekauft (?).
Die Geschichte der Firma Praline nimmt ihren Anfang irgendwann, Anfang der 80er Mit den Firmen Modell International und den Serien PreP, Walldorf-Models und Praline.
Mir liegt eine Preisliste von 1982 vor.
Otto Duve vereint diverse Firmen unter seinem Dach. Es kommen noch Takara Silhouette, Alt Berlin, EKO2000 und EKO Militär hinzu sowie Fischer und Joy-Toy ins Programm.
1987 sind die Praline-Modelle plötzlich unter dem "Dach" von Revell im Programm.
1990 kommt von Vollmer die CarLine 90 auf den Markt in der auch ausschließlich Praline-Modelle zu finden sind
1991 sind dann aber die Praline-Modelle wieder unter dem Label "Modell International" im Handel zu finden.
Der Firmensitz ist nun von Mörfelden-Walldorf nach St. Georgen verlegt.
1993 firmiert Praline unter "M.F.B. GmbH" in Schönheide.
Ab 1994 sind die Praline-Modelle bei Busch in Viernheim zu Hause.

Die Flotte der Busch-Modelle (nicht vollständig!), anfänglich noch in den Plastik-Boxen der Firma "Revell-Praline", später in den Klarsichtschachteln von Busch.

Nach der Übername von Revell hat O. Duve den Schriftzug auf den Boxen entfernt. (links im Bild).

Die späten Sportwagen im Renntrimm, hinten rechts eventuell schon ein Rennwagen aus der Busch-Produktion. Die Startnummer 17 unterscheidet sich trotz der alten Felgen schon deutlich im Finish von seinen "Kollegen" Nr. 12, 11 und 24 durch seinen Klarlack-Überzug.

Otto Duve war ein kreativer Kopf, der seine Modellautos auch als Schmuckbroschen vermarktete. In der Serie "Bijou Praline" kamen diverse Modelle mit buntem Chromüberzug in den Handel. Interessant auch die unterschiedliche Verpackung.

Einige Exoten: vorne rechts ein GTO aus dem Ü-Ei, links ein traumhaftes Modell von Sparks (es gibt da noch eine Version im Renntrimm, die mir noch in der Sammlung fehlt).
Dahinter die beiden Modelle aus der gleichen Form, rechts von Herpa, links von Monogramm. Ganz hinten ein Schlüsselanhänger von Shell den es mal als Give-away beim Tanken gab.

Die unterschiedlichen Bodenprägungen des Herpa- und des Monogramm-Modells

Evolution: vorne Monogramm, Mitte Herpa und hinten Sparks. Wobei der GTO von Sparks mit seinen beiden Vorgängern nichts zu tun hat. :o)

Bleiben noch die Modelle von BuB. Hier die vier, mir bekannten Versionen. Auch bei diesen Modellen sind Evolutionssprünge erkennbar. Vom Spielzeug-Renner zum vorbildgerechten Modell. Der grüne und der gelbe GTO noch mit spielzeughaften Felgen, der rote GTO dann schon deutlich "aufgepimpter" und der silberne GTO dann im Renn-Overal!

Bleibt zum Schluss nur noch ein Foto des Opels, von dem das Eingangsfoto dieses Beitrags stammt.
Nur für den, den es interessiert! ;o)

Dienstag, 14. Februar 2012

Motorrad-Club

Ich habe hier schon einmal auf einem Sammlertreffen ein ähnliches Foto gezeigt.
Nun ist mir bei ebay dieses schöne Stück in die Fänge geraten.
Es lohnt halt immer mal "Wiking" als Suchbegriff einzugeben! ;o)
Passend zum Pin entsprechend garniert mit einem Langschiff und den verschiedensten Motorradfahrern von Wiking.
Ob die alle Mitglied im "MC Wiking" sind? Ich weiß es nicht! :o)
Auch ist mir nicht bekannt, ob es zu dem Jahreszahl-Anhänger jährliche Erweiterungen gibt.
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