Donnerstag, 1. Februar 2018

Männekes

Ich habe für die Sammlung eine kleine Garnitur Figuren gefunden, die mir von der Gestaltung gut gefielen und nachdem ich sie entdeckt hatte sofort ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben.
Die Männekes versprühen ihren ganz eigenen Charme und besitzen eine Gewisse Komik, die ich bisher bei Modellbahnfiguren noch nicht oft gesehen habe.

Koffer werden scheinbar immer getragen, aber selten im Galopp wie bei Erwin Schaloske, der zu einem besonders wichtigen Meeting schon spät dran ist.
Währenddessen müht sich Bernhard Beerbeiß mit scheinbar schwerem Gepäck, das noch rasch in den Eilzug nach Baden Baden verladen werden muss.
Was der Bahnmitarbeiter Willibald Wuppke da gerade mit seinen Händen anstellt kann ich nur raten. Vielleicht imaginäre Bälle jonglieren??
Der Schluckspecht Holger Hoppenstedt wird gerade vom Schaffner Walter Wichtig ermahnt und des Bahngeländes verwiesen.
Frieda Feuertein müht sich sichtlich mit ihrem Terrier Fido, der mal wieder seine bockigen 5 Minuten hat. (Kenne ich aus eigener leidvoller Erfahrung!) ;o)
Tusnelda Wipperfürth wedelt mit ihrem besten Taschentuch dem Göttergatten hinterher, der für 6 Wochen zur Kur nach Bad Oeynhausen verreist, während sich hinter der Zeitung schon der "Liebhabbär" von Tusnelda auf 6 Wochen "freie Fahrt mit Marzipan" freut.
Leider hat er nicht mit der Bauernschläue von Heribert Wipperführt gerechnet, der schon den Privatdetektiv Roland Rasende, genannt der "rasende Roland" engagiert hat um seiner untreuen Gattin auf die Schliche zu kommen.

Ja, so schlagen die Ideen bei solch' lustigen Figuren Purzelbaum.

Es folgt was kommen muss, der Vergleich mit ähnlichen Figuren.
Von li. nach re.: Leyla/Kibri, Kibri, unbekannt, SIKU, Wiking.
Hier macht sich der Größenunterschied der neuen Figur zum Maßstab H0 noch nicht so gravierend aus.

Beim Schaffner mit der Kelle, die scheinbar immer re. gehoben wird sieht die Sache schon anders aus.
Von li. nach re.: Leyla/Kibri, Kibri, unbekannt, Wiking.
Die neuen Figuren sind vom Maßstab her irgendwo zwischen Spur N und H0 anzusiedeln.
Vielleicht TT (1:120)?

Während die Fotografen von Leyla/Kibri eher statisch ihre Motive auf die Platte bannen, gibt sich das "TT-Männlein" richtig Mühe sein Motiv im besten Licht auf den Film zu bekommen.

Dahinter steckt immer ein kluger Kopf!
Auch bei der "Wild-Zeitung"?????

Gluckgluckgluck....
Ist aber scheinbar doch nur den Limo! ;o)

Vielleicht gibt es ja Blogleser, die diese Figuren kennen und etwas zu Herkunft und Alter beisteuern können?
Ich würde mich freuen.

Sonntag, 21. Januar 2018

Neues für die Vitrinen

 Die meisten der hier gezeigten Modelle stammen von den Lipper Modellbautagen.
Wer kann schon zu so einer Veranstaltung fahren, ohne die Kisten der Verkäufer auf Schnäppchen zu durchstöbern?
Ein Modell fand via ebay zu mir, aber auch zum Taschengeldpreis.

Dieser Rollerfahrer ist komplett aus Metall, stammt ursprünglich aus England und wurde von der Firma Benbros hergestellt. Das Modell ist sicher schon älteren Datums, ich tippe auf die 60er, vielleicht 70er Jahre?

 Der Fahrer sitzt nur lose auf und wird mit einem kleinen Haken am Fuß im Trittbrett der Vespa verankert.

Das Modell macht für sein Alter einen hervorragenden Eindruck.

Die Bodenprägungen auf dem Trittbrett und im hinteren Radkasten lassen keine Zweifel.
Der Händler hatte in einer weiteren Kiste einige Tekno Kartons. Auf meine Nachfrage, ob die Kartons gefüllt seien holte er die passenden Modelle aus der Schachtel.
Allerdings wusste er auch genau, was diese Preziosen wert sind und wollte pro Modell mindestens 200 Euro.
Da sind die Modelle eben schweren Herzens dort geblieben.

So sah die Kiste aus. Neben der Indian gab es noch einen einzelnen Scooter und einen Scooter mit Transportkiste als Beiwagen in hellblau-metallic.

Der Scooter mit Beiwagen war tadellos in Schuss, sogar mit passender Scheibe.

Ich würde sagen mint mit erstklassigem Originalkarton.

Vermutlich wird der Händler sogar die geforderten 200 Euro bekommen.
Aber leider nicht von mir.

Diese Rennmaschine erreichte mich über ebay. Das Porto war übrigens teurer als das Modell.

Es könnte sich um einen Spielstein oder um eine sog. Margarine-Figur handeln.
Vielleicht weiß ein Blogleser mehr?
Die Größe des Modells kommt dem Maßstab 1:40 näher als 1:87. Es ist auch größer als die Plastikmodelle von SIKU.

Die beiden Lego Roller sind wieder aus einer Grabbelkiste aus Bad Salzuflen von der Messe.
Zuhause habe ich festgestellt, dass ich diese Varianten noch nicht in der Sammlung habe.
Sehr schön.

Der kleine Roller ist recht winzig, vielleicht Spur TT oder sogar Spur N?

Die beiden Figuren sind unverkennbar von SIKU.
Leider ist der vordere Reifen der Radfahrerin nicht komplett ausgeformt.
Wie bei SIKU üblich ist die Farbe ordentlich abgegriffen.

Zuletzt noch ein Automodell für 3 Euro, dass ich in den Wühlkisten nicht liegen lassen konnte.

Der Ford Taunus "Weltkugel" in unverglaster Ausführung und gesilberten Scheiben von Märklin im Maßstab 1:87.

Formal ist das Modell sehr gut getroffen. Wie ich finde sogar einen Tick besser als der Ford von Wiking.

Zwar arg verstaubt und verdreckt aber trotzdem bildschön.

Die Bodenprägung zeigt den Urheber. Die Achsen wurden in die Karosserie heiß verschmolzen.
Darum rollt das Modell auch nicht wirklich. Musste es aber auch nicht, da der Taunus fast ausschließlich als Ladegut auf Märklin-Waggons fungiert.

Samstag, 20. Januar 2018

Lipper Modellbau-Tage 2018

Ich war heute dort und habe auch jede Menge Fotos gemacht.
Allerdings habe ich diese im falschen Blog eingestellt.
Das habe ich aber auch erst gemerkt, als der Beitrag fix und fertig war.
Darum an dieser Stelle nur ein Link zum Beitrag.
Wer aber noch dort hin möchte, hat morgen noch die Gelegenheit.
Hier gibt es Infos zur Veranstaltung.
Zeitgleich findet die Messe Fahr Rad statt.
Wer ein neues Fahrrad sucht wird dort bestimmt fündig und kann viele Räder vor Ort auf einem Parcour ausprobieren.

Es gab aber auch alte Schätzchen zu bewundern, wie dieses Rad von Opel ..

.. oder dieses Rad von Miele.

Wichtig war aber schon damals eine ordentliche Beleuchtung.

Hier konnte jeder sein Lieblingsfahrrad ausprobieren.

Dienstag, 16. Januar 2018

Manurba und Jean Höfler Plastikautos wie von Wiking

Neues Jahr, neues Glück.
Mir sind 4 Plastikautos in die Sammlung gerollt, an denen ich nicht vorbei konnte.

Die beiden Magirus Rundhauber Kühltransporter sind aus recht sprödem Plastik, vermutlich im angenäherten H0-Maßstab und stammen von Manurba.

Die beiden VW T1 kommen von Jean Höfler.

Bei allen Modellen handelt es sich um einfach "gestrickte" Spielzeugautos, die ich mich durchaus auch in damals üblichen Wundertüten oder Pennytoys-Grabbelkisten und Bonbongläsern vorstellen kann.

Der Kühltransporter wurde diesem Wiking-Modell nach empfunden.

Natürlich hat der Sattelzug kein Rad ab und erfreut sich bis auf ein paar spielübliche Kratzer bester Gesundheit! ;o)

Ein, wie ich finde gut gestaltetes Spielzeug und wie es scheint auch, trotz des spröden Kunststoffs robust gemachtes Modell.

Die Kühlkoffer besitzen sogar durch die zu öffnende Schiebetür etwas Spielwert.
Die Zugmaschine soll es sogar in Farbumkehr, soll heißen mit weißer Kabine und orangem Fahrgestell geben.

Das Chassis der Zugmaschine ist sogar mit einer Bodenstruktur graviert.
Für ein Groschenauto reichlich Aufwand.

Die beiden VW T1 Busse als Kasten und Bus stammen von Jean Höfler.
Als Feuerwehrmodelle scheinen sie aber nicht ganz so häufig zu sein??
Ich habe sie im www meist nur als bunte Modelle in Bonbonfarben gefunden.
Es gibt den Bulli auch als Pritsche.

Auch diese Modelle stammen aus den 60er Jahren, sind wirklich billig gemacht und weisen für die damalige zeit extrem viele "Gussgrate" auf.

Auch diese einfachen Plastikautos sind Wiking-Vorbildern nach empfunden, was sich vor allem an der durchgestalteten Bodengruppe zeigt.

Sonntag, 7. Januar 2018

Autos mit Durchblick

Ich schaue mir ja gerne bunte Bilder an.
Darum blättere ich auch gerne die Zeitschrift View, die zum Verlag des Stern gehört.


In der Ausgabe Januar 2018 sind Bilder des Fotografen Nick Veasey von verschiedenen Autos die mit Röntgentechnik aufgenommen wurden.
Echt spektakuläre Bilder, die ich so noch nicht gesehen habe.
Die Zeitschrift gibt es im Zeitschriftenhandel für 4 Euro.