Donnerstag, 25. August 2016

Sondermodell auf Burg Dringenberg

Am 28.08.2016, in der Zeit von 10:00 - 17:30 Uhr findet auf der Burg Dringenberg eine Wiking-Ausstellung statt.


Zu diesem Zweck hat Oliver Wasmus ein Sondermodell kreiert, welches während der Ausstellung für das Publikum erhältlich sein wird.

Der Wiking Radlader in goldgelb (?), Hier vor der Burg Dringenberg.

Im "Wasmus-typischen" Karton macht der Radlader eine gute Figur.

... mit Fahrerfigur (lose). Damit hat der Wiking-Sammler oder besser das Wiking-Spielkind die Möglichkeit den Radlader nicht nur mit Fahrer in Aktion zu zeigen, sondern das Baufahrzeug auch vorbildgerecht ohne Fahrer auf einen Tieflader zu verlasten.

Aus dem Karton lassen sich zwei Warnbaken basteln.

Mehrfach bedruckt und mit Typbezeichnung "B11" versehen.
Felgen in Karosseriefarbe. Baggerschaufel anthrazit.

Der schafft was weg!
Die Scheinwerfer sind gesilbert.


Am Heck gibt es bedruckte Rücklichter.

So sieht es unten drunter aus.

Es lohnt sich also nach Bad Driburg zu kommen.
Natürlich ist Oliver Wasmus selbst vor Ort um mit interessierten Sammlern ins Gespräch zu kommen.

Dienstag, 9. August 2016

Wiking-Ausstellung auf der Burg Dringenberg, 28.08.2016

"Wikinger im Zeichen der Burg"

Unter dem Motto "Wiking- eine Erfolgsgeschichte" zeigen einige Sammler die gesamte Bandbreite der Wiking-Historie.
F. Peltzer als Verleger, Schiffe, Flugzeuge und Automodelle aller Maßstäbe.

Dazu wird es besondere Schaustücke geben, Wikinger auf der Arnold-Bahn "in Motion" und vieles mehr.

Ein Sammler zeigt eine Märklin miniclub Anlage, garniert mit Modellautos im Maßstab 1:200 / 1:220.

Die Firma Wiking sponsort die Ausstellung mit Prospekten und Katalogen.

Vielleicht wird es sogar noch eine besondere Überraschung geben. Dazu später mehr.

Die Sammler freuen sich auf den Gedankenaustausch mit den Besuchern.

Die Ausstellung findet am Sonntag 28.08.2016, von 10:00 - 17:30 statt.
Für das leibliche Wohl sorgt der Heimatverein.

Wer noch Zeit und Muße hat könnte einen Abstecher zur Modellbundesbahn in Bad Driburg unternehmen. Für einen Vorgeschmack bitte hier klicken.

Informationen zur Burg findet der geneigte Interessent hier!

AdresseBurgstraße 33, 33014 Bad Driburg

Wir freuen uns auf Euer kommen!

Dienstag, 19. Juli 2016

Kinder, wie die Zeit vergeht, Vol. II

Vor 5 Jahren habe ich mich selbst ja schon einmal hier gefeiert, im März diesen Jahres war es dann schon wieder soweit:


Jau, seit über 10 Jahren gibt es jetzt schon den h0-klassiker.

Woher kommt der Blogname eigentlich?

Als ich überlegte, den Blog anzulegen, musste ein eingängiger Name her.
Als Sammler von Modellautos im H0-Maßstab (damals!), der allerdings nicht nur den Wiking-Modelle zugetan war, sondern eben auch abseits eingetretener Pfade Modelle vorstellen wollte,
reichte der Name "Wiking" im Header nicht aus.

So habe ich einfach mal im Sammlerkreis nachgefragt. Von "Mimba" (der Sammlerfreund wird sich wiedererkennen! ;o)) kam der Name "h0 Klassiker".

Da musste ich gar nicht lange überlegen, der Blog war geboren!
Traf der Titel doch den berühmten Nagel auf den Kopf.

So konnte ich problemlos alle klassischen H0-Modelle vorstellen, ohne irgend einem eingeschworenen Markensammler vor den Kopf zu stoßen! :o)

Tja, so schreibe ich nun schon seit 10 Jahren über mein Hobby und meine Leidenschaft.

Durch den Kontakt zu anderen Sammlern, durch die Teilnahme an Stammtischen und Sammlertreffen hat sich mein Sammler-Horizont auf weiteres Spielzeug, Schiffe und Flugzeuge und unterschiedliche Maßstäbe (z.B. 1:200 und 1:220) erweitert.
Auch diese Dinge finden mittlerweile im Blog Beachtung.

Vielleicht sollte ich mal über einen neuen Blognamen nachdenken????
Nee, war nur Spaß.

Für die Statistik-Freunde habe ich mal ein paar Daten gesammelt:

blogoscoop zählte insgesamt 430522 Zugriffe, während blogger 426197 Zugriffe aufweist.

Bestbesuchter Monat mit 8596 Aufrufen war der April 2011, mit 4353 Aufrufen war der September 2011 der Monat mit den wenigsten besuchen.

Am häufigsten wird über:
1. google                     125165 (zusätzlich viele Zugriffe über die google Bildersuche)
2. Wiking-Datenbank   11414
3. Wikingtreffpunkt        4950
4. michael broer              1940  und
5. 1zu160.net                   1622
zugegriffen.

549 Beiträge wurden 849 mal kommentiert.

Mein blog hat sogar 4 Follower! Whow! :o)

Die 10 meist besuchten Beiträge:

1. Modellbahnausstellung Bad Oeynhausen/Werste   8176
2. Der Wiking Mythos                                                 4449
3. Die Fernfahrer                                                        3742
4. Ratingen 2009, Dioramen                                        3276
5. Porta 2012, Schiffe und Flugzeuge                        2834
6. Ladegut Spur N                                                       2791
7. Ratingen 2001, Vol. 3                                            2112
8. Ratingen 2011, Schiffe und Flugzeuge                   1909
9. Mercator, Die Wikingähnlichen                            1742
10. Saure, 49. Spezialauktion                                     1729

Über folgende Suchbegriffe wird am häufigsten zugegriffen:

1. h0 klassiker, ho klassiker, h0-klassiker
2. wiking dioramen
3. die fernfahrer
4. 1962 (!)

Inzwischen ist die Luft etwas raus. Beim Blick auf viele weitere HPs geht es aber nicht nur mir so....
Auch in diversen Foren ist Wiking, besonders die alten Modelle nicht mehr wirklich gefragt, bzw das Thema lockt die alten Sammler nicht mehr wirklich hinter dem Ofen hervor.
Einige Initiativen bezüglich Wikinger von 1948 bis 1960 sind ebenfalls verpufft.
Ist denn zu dem Thema wirklich schon alles gesagt??

Wie auch immer, hier wird es vielleicht weiter gehen, wenn auch nicht in rasender Abfolge! ;o)

Donnerstag, 30. Juni 2016

Wiking Kopien

Durch jüngste Informationen auf dieser fantastischen Site, wo vor Kopien von Wiking-Figuren gewarnt wird, wird die Furcht vor Kopien alter, originaler Wiking-Modelle erneut befeuert.

Hinzu kommen Informationen im Wikingtreffpunkt, wo ein Sammler Kopien von Bauteilen unverglasten Wikingmodellen zeigt, die schon einige Jahre auf dem Buckel haben.

Also auch damals wurde schon heftig gebastelt und kopiert.
Ob diese Kopien immer mit krimineller Energie entstanden sind um damit reich zu werden, kann und will ich nicht beurteilen.

Die Sammlerszene wurde in der Vergangenheit schon häufiger getäuscht, sei es durch Basteleien bei denen aus unterschiedlichen Bauteilen neue Modelle kreiert wurden und diese dann in Auktionen als Vorserien für schwindelerregende Summen veräußert wurden,
oder aber farblich veränderte Modelle, die durch die Behandlung mit Salzsäure auf wundersame Weise ihre Farben veränderten und ebenfalls teuer verhökert wurden.

Es ist sehr gut, dass kopierte  Modelle dem Sammler bekannt gemacht werden um ihn vor Fehlkäufen zu schützen.

Jetzt wird ein weiteres Horrorszenario herbeigeredet:

3D-Drucke!!

Ob es mit dieser Technik möglich sein wird, alte Wiking-Modelle zu reproduzieren, ohne dass ein Unterschied erkennbar sein dürfte wage ich momentan noch zu bezweifeln.
Ob die Technik irgendwann in der Lage sein wird solche Modelle in Form und Farbe identisch zu produzieren bleibt abzuwarten.

Ich finde diese Technik allemal spannend, ermöglicht sie doch Modelle zu fertigen, die es so nie von Wiking gegeben hat.

Ich möchte eigentlich auf etwas ganz anderes hinaus.
Denn ich bin der Meinung, dass wir Spielzeug sammeln aus Spaß an der Freude und nicht um uns für das Rentenalter ein sattes Polster zu schaffen.
Denn eine Wikingsammlung wird vermutlich in 5 - 10 Jahren nur noch den Bruchteil des Wertes haben, den sie vielleicht noch vor 20 oder 30 Jahren hatte.
Dies ist zwar Spekulation aber vermutlich nicht weit von der Wirklichkeit entfernt.

Schon heute sind viele Wiking-Modelle im freien Fall.
Es gibt nur wenige Modelle, die heute noch gewisse Begehrlichkeit wecken und vielleicht den einen oder anderen Sammler verleiten, unvernünftig viel Geld für ein bestimmtes Modell auszugeben.
Diese Sammler sind aber in der Regel so fachkundig, dass ihnen Bastelarbeiten oder Mängel am Modell auffallen sollten.

Fällt dieses nicht auf, so what??
Eine Kopie, die so gut gemacht ist, dass sie nicht einmal einem Experten auffällt, ist vielleicht keine Kopie? ;o)

Sollte eine Kopie, die für Echt ausgegeben wurde auffallen, gibt es rechtliche Möglichkeiten!

Solange aber in diesem Gemenge nicht Ross und Reiter genannt werden, können die Hersteller und Verkäufer solcher Modelle ungehindert ihr Treiben fortsetzen.

Wer bereit ist Geld, viel Geld für Wikingmodelle antiquarischer Art auszugeben, muss und sollte eben ganz genau hinsehen und im Zweifel, sofern er keinen Spezialisten hinzu ziehen kann, lieber die Finger vom Modell lassen.

Schließlich sammeln wir nur Spielzeug!

Trotz vieler betrüblicher Meldungen aus dem Hobby-Bereich wünsche ich allen Sammlern weiterhin viel Spaß an der Freude. Seid wachsam.





Sonntag, 19. Juni 2016

Diorama beim OWL-Stammtisch im Juni 2016

Ein Stammtisch-Kollege ist leidenschaftlicher Sammler von alten Holzmodellen aus den 50er und 60er-Jahren. Diesmal hatte er zwei besondere Stücke im Gepäck.
Aber seht selbst:

Das Haus mit der Tordurchfahrt ist von Creglinger. Das Parkhaus kann der Spezialist jedoch keinem Hersteller zuordnen. Von der Machart könnte es sich ebenfalls um ein Modell der Fa. Creglinger handeln, da z.B. die Fenstereinsätze und auch andere Details dafür sprechen.

Die Automodelle stammen von Wiking und die Figuren von Preiser. Dabei handelt es sich noch um die ganz frühen Figuren aus Holz mit den typischen "Drahtärmchen".
Littfaßsäule und Briefkasten sind ebenfalls von Preiser.

Radfahrer, Wegweiser und Laternen sind wiederum von Wiking.

Das zweite große Gebäude, das Opel-Autohaus scheint eine Auftragsarbeit eines Mitarbeiters der Münchener Fa. Wiedling zu sein, der wohl in den 60er-Jahren auf einen Fundus von Bauteilen z. B. der Fa. WIAD zugreifen konnte (Fenster und Türen) und so solche Auftragsarbeiten anfertigte.
Ob dies so stimmt, kann nicht mit letzter Gewissheit bestätigt werden.

Auf jeden Fall passen die Häuser gut zueinander und der Sammler hat bei dem Arrangement wieder mal ein glückliches Händchen bewiesen.

Häuser und Zutaten wirken in der Gesamtheit wie ein Katalogfoto für eine Modellbauzeitschrift.

Richtig was los auf dem Parkhausdach.

Das große Stadtthaus rechts wurde ebenfalls von der Fa. Creglinger gefertigt.

Einfach großartig anzusehen.

Es folgen einige Detailfotos:

Der Arbeiter vom Pflegedienst wartet auf Kundschaft.

Erna Bombeck hat ihr Benzin bezahlt und möchte wieder in ihren blitzsauberen Opel einsteigen um noch ein bisschen zum Shoppen in die Stadt zu fahren.

Herr Müller Wipperfuhrt pfeift ungeniert Frau Sommer im roten Kleid mit der Wespentaille hinterher. Wenn das seine Else wüsste!

Dafür holt sich Herr Lutherstich gerade von seiner Gattin eine Standpauke ab, weil er auch Stielaugen beim Hüftschwung von Frau Sommer bekommen hat.

Die Fahrzeuge auf dem Parkdeck sind übrigens festgeklebt.

Die feinen Lamellen sind exakt eingesetzt worden. Hohe Modellbaukunst.

Fräulein Bommerlunder bringt gerade einen Liebesbrief zum Postkasten. Ihr Schatz, der Erwin Blümchenwiese wohnt auf dem Lande und ist mit dem Telefon nicht erreichbar.

Ja, die gute alte Zeit.

Um ins Kassenhäuschen zu kommen muss der Mann vom Pflegedienst, Herr Putzig schon ordentlich den Kopf einziehen.

Die Tanksäulen und das Zubehör stammen übrigens von Wiking. Auch dass ein Hinweis auf die Fa. Creglinger, die diese Zapfsäulen schon bei einer anderen Tankstelle eingesetzt haben.

Der Büssing Trambus zeigt am Heck den erhabenen Schriftzug.
Ein Werbemodell?

Hinterhof-Idylle.

Dem blauen Trambus stehen die weißen Räder richtig gut.

Es gab in Flensburg mal ein Parkhaus mit einem Aufzug. Dort gab es auch ein Tor, welches geschlossen war wenn der Fahrstuhl in Betrieb war.
Vermutlich verfügt dieses Parkhaus auch über einen solchen Fahrstuhl?

Viel Betrieb in den Straßen rund um das Parkhaus und das Autohaus.

Das Opel Autohaus von Berni und Uli Schulz.

Im Verkaufsraum sind 3 Autos zu sehen. Diese dürften noch nagelneu und völlig ohne Staub sein! ;o)

Wer genau hinsieht erkennt an der Mauer des Autohaus im oberen Drittel ein überputztes Schild.
Vielleicht wurden hier in früheren Zeiten mal Autos eines anderen Herstellers verkauft?

Diese alten Holzhäuser faszinieren mit ihren besonderen Reizen.
Wenn sie dann noch so wie hier mit passendem Zubehör gezeigt werden ist es einfach ein tolles Erlebnis.
Einfach bezaubernd!
blogoscoop