Samstag, 22. Mai 2021

Dux Auto electric

Durch Zufall und über meinen Blog kam ein interessanter Kontakt zustande.
So konnte ich ein tolles Spielzeug erwerben.
Nach den Fotos hatte ich die Autos zunächst für Faller AMS oder Faller Carina Autos gehalten.
Dann bekam ich noch weitere Fotos und es stellte sich heraus, das die Autos von Dux sind und zu dem o.g. genannten Spiel gehören.
Der Anbieter hatte 2 Fahrzeuge sowie eine Kabelfernlenkung

Eines der Fahrzeuge ist dieser Mercedes Benz 230 SL, eine Pagode wie aus dem Bilderbuch!

Das Nummernschild ziert den Schriftzug des Herstellers. Wobei der eigentliche Hersteller die Firma Markes in Lüdenscheid ist, die bereits seit 1916 Metallbaukästen produzierte und später weiteres Spielzeug aus Kunststoff. Bekanntestes Spielzeug dürften die Dux Kinos sein. 1980 wurde die Spielzeugproduktion eingestellt. Seither produziert die Firma wie zu Begin Kugellager.

Das Modell ist komplett aus Kunststoff (ABS?), die Vorderräder können gelenkt werden.

So sieht der Mercedes von unten aus. In den Ausschnitt wird der Motor samt Fernbedienung eingeschoben.

Wie es sich für ein Luxus-Auto gehört, sind einige Teile verchromt.

Die Rücklichter sind sogar rot bemalt.

Das zweite Fahrzeug ist ein Porsche 356- A 1600, der ebenfalls eine gelungene Linienführung aufweist.

Die Lampen sind aus Blech und verchromt.

Die Autos fahren auf Gummirädern mit hübschen Radkappen.

Diesmal ist der Lenkmechanismus komplett in Blau gehalten, anders als bei der Pagode.
Kurz vor der Motoröffnung erkennt man den blauen Stift der das Lenken über die Kabelfernbedienung möglich macht.

Die Hinterachse geht komplett durch und mittig auf der Achse sitzt ein Zahnrad. Über dieses wird die Hinterachse mittels des Motors angetrieben.

Die Zierlinie und die Stoßstangenhörnchen sind aus Blech gestanzt

Die Antriebseinheit samt Lenkung besteht aus einem Griff in den zwei 1,5 V Baby-Batterien passen.
Über das Kabel wird der Motor elektrisch betrieben und ein dünner Draht bedient die Lenkung mit dem Lenkrad am Griff. Dies funktioniert mechanisch wie die folgenden Fotos zeigen.

Mittels Lenkrad lässt sich der kleine Hebel (Pfeil) vor und zurück bewegen.
Hier in der Rückwärtseinstellung......

... und hier in der Vorwärtseinstellung. Der Draht im Kabel wirkt über die Drehbewegung des Lenrads wie eine Schubstange. Der Haken am Motorgehäuse greift in den Haken der Lenkung und ermöglicht so eine Lenkbewegung.
Eine einfache und nicht wirklich effektive Mechanik.

Der Motor wird unten ins Chassis eingeschoben und die Welle greift in das Zahnrad auf der Hinterachse. Mit dem Taster am Pistolengriff lässt sich das Fahrzeug im Vorwärts und Rückwärtsgang fahren, wie die noch folgenden Filme schön zeigen.

Durch das Heckfenster ist die Umlenkung der Schnecke auf das Zahnrad zu erkennen.
 
Leider funktioniert die Lenkbewegung nicht so wie gewünscht.
Aber ich bin schon froh, das ich die Elektrik wieder in gang gebracht habe und die Autos fahren.

Vorwärts und Rückwärts läuft es gut und wenn man mit dem kabel etwas nachhilft schafft man sogar eine Kurve.
Ist zwar anders als im Sinne des Erfinders aber funktioniert!😁😉

Ein tolles Spielzeug mit schön detaillierten Automodellen.

Apropos, die Pagode hat eine Länge von knapp 14 cm und eine Breite von knapp 8 cm und der Porsche misst von Stoßstange zu Stoßstange knapp 12 cm und ist fast 5 cm breit.
Ich denke als Maßstab käme 1:24 hin?

Montag, 10. Mai 2021

Wiking Neuheiten in der Sammlung

Nach dieser Schachtel zu einem vertretbaren Preis habe ich schon länger gesucht. Früher gab es vom Teekontor Rolf zu einem Kilo Tee einen Wiking Opel Blitz, solange der Vorrat reichte gratis dazu. Später, als der Opel Blitz ausverkauft war, gab es einen Mercedes-Benz L 2500 dazu. Danach war die Aktion vorbei.
Zu welchem Promo-Zweck diese Schachtel mit einem kleinen Päckchen Tee gedient hat, ist mir unbekannt.
Vielleicht weiß ja ein Blogleser mehr?

So sieht die Schachtel von der Rückseite aus.

Passend zur Schachtel gab es noch das entsprechende Anschreiben.

Eigentlich wollte ich keine PMS-Packungen zu regulären Preis kaufen.
Bei dieser Variante habe ich mal eine Ausnahme gemacht.

Die Modelle darin haben mich doch interessiert.

Neben den MB L2500 besonders der Bimot Tankwagen ARAL / ARALIN.

Einen Bimot hatte ich bisher noch nicht in der Sammlung. Von Wiking gab es bisher nur Esso Tankfahrzeuge mit Bimot Zugmaschine.
Der ARAL-Tankzug schaut interessant aus.

Wie bei den Modellen aus den PMS Packungen üblich besitzt die Zugmaschine getöntes Glas und die Räder sind hellgrau.

Leider ist der Tankaufbau nicht silber sondern ebenfalls hellgrau

Die Zugmaschine und auch die Radhalterung des Tanks zeigen als Prägung das neue Wiking-Logo.

Das Mercedes-Benz 280 SE Cabriolet in grün mit hell- und dunkelbraun abgesetzten Innereien😉 sieht doch ganz manierlich aus.

Ich weiß gar nicht was die PMS-Hater gegen die Modelle der Serie haben?
Mir gefallen die Modelle.

Und wenn man bedenkt, dass dieses Modell schon über 50 Jahre auf dem Buckel hat, muss man den Machern bescheinigen, dass sie damals einen guten Job gemacht haben.

Die Linienführung des Modells trifft das Vorbild wirklich gut.

Ende der 60er Jahre sorgte Wiking mit gläsernen Scheinwerfern an den Plastikautos für ein Novum.
Die Gießäste waren so angelegt, dass die Heimarbeiter gleichzeitig beide Lampeneinsätze positionieren konnten. Irgendwo gibt es dazu ein Foto.

Leider sind die Fahrzeuge aus der Verkehrsmodell-Serie meist unbedruckt. Wenigstens rote Farbtupfer hätte man dem Cabrio spendieren können.
Eigentlich sollte das Chassis schon die neue Bodenprägung aufweisen, allerdings zeigt mein Modell noch die alte BP.

Wegen dem Mercedes-Benz L 2500 habe ich die Packung hauptsächlich gekauft.
Als Sammler von Wiking Klassikern und Motorradmodellen ist dieser Koffer-LKW Pflicht.

Seit 1976 gibt es dieses Modell (damals noch als Reichspost LKW) immer mal wieder im Programm, zuletzt als "Eilverkehr Berlin-Buer" für Wiking zum Tag der offenen Tür aus Anlass des 85sten Geburtstag.

Auch an diesem Modell gibt es ausser dem bedruckten Koffer keine weiteren Bemalungen.
Die Verglasung ist, wie üblich beim PMS getönt und die Räder hellgrau.
In dieser Beziehung bleibt sich der PMS treu.

Wer jetzt ins grübeln kommt, dass ihm der Werbeslogan auf den Kofferseiten irgendwie bekannt vorkommt, dem sei gesagt: stimmt!😁

Auch bei diesem Modell muss man den Formenbauern Respekt aussprechen.

Das Chassis weist das neue Logo auf.

Hier die Auflösung für die Grübler: der Aufdruck zierte bereits 2013 den Kofferaufbau des Hanomag HD5N. Wer aber genau hinschaut erkennt Unterschiede im Druckbild.
 
Natürlich darf zu diesen Modellen ein kleines Diorama nicht fehlen, zumal Wiking ja auch die NSU Quickly im Angebot hatte, zuletzt in der Lepoix-Packung.

Die Häuser zum Straßenplan bieten mit einem Fahrrad- und Rollergeschäft den passenden Hintergrund für die Lieferung von Neuware.

Als letztes im Bunde kam noch ein neuer Tatra 87 ebenfalls vom PMS, Verkehrs Modelle 95 in die Sammlung.
Den gab es für schmales Geld bei ebay.

Das blaugrün steht dem Sonderling ganz vorzüglich.

Der Tatra ist seit 1977 im Wiking Programm und in der Serie der Klassiker ein echter Exot.

Hervorstechendes Merkmal des Tatras ist die Heckfinne.
Bemerkenswert wie fein graviert das Modell umgesetzt wurde.

Den Tara hab ich hier im Blog schon mal vorgestellt.
Dem dort geschriebenen ist hier nichts mehr hinzu zu fügen.

Wie gewohnt getönte Verglasung und hellgraue Räder.

                                        
Das Chassis mit neuer Bodenprägung.