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Donnerstag, 18. Januar 2024

Neue Sylt-Modelle in der Sammlung

Irgendwie ist es nicht zu verstehen. Ich habe von 1990 bis 2000 auf Sylt gelebt. In dieser Zeit gab es eine ganze reihe von Brekina-Sondermodellen mit Insel-Bezug von Tobacco Mackenthun.
Ich habe den damaligen besitzer des kleinen Schrummelladens noch persönlich kennen gelernt, wie er Pfeife rauchend den ganzen Laden vollgequalmt hat und in dessen Laden es so eng war, dass man Angst haben musste, beim drehen irgend etwas um oder runter zu schmeißen.
Aber es war herrlich, dort zu stöbern. Meist hat man ja auch etwas gefunden.
Zu der Zeit waren aber die Brekina Bullis für mich scheinbar nicht interessant genug.
So kommt es, dass ich die Modelle heute z.T. etwas teurer einkaufen muss als früher.😖

Dieses Exemplar ist z.B. so ein Modell. Ich kann mich noch gut daran erinnern , dass es lange Zeit mit einigen anderen Sylt-Bullis in einer Vitrine im Tabakladen in der Friedrichstraße hing und es mich nicht die Bohne interessiert hat.

Dabei erinnert es total an Rennwagen der Marke John Player, so hübsch in schwarz, gülden abgesetzt.

Ein tolles, sehr ansprechendes Modell, dass jetzt endlich Einzug in meine Sammlung fand. Zu einem mehr als akzeptablen Preis.

Macht rundum eine gute Figur.

Since 1710 (?) . Schicke Weißwandreifen, tolle Bedruckung, ein Schmuckstück.😍

So sieht es unten drunter aus.

K. A. ob es da von Brekina Formänderungen gab?

Das zweite neue Modell, diesmal ein T2 mit Hochdach fährt natürlich auch mit Tabak-Werbung.
Ob es sich hier um die bevorzugte Marke von Herr Mackenthun handelte?
Wer weiß?

Vorne drauf das VW Markenlogo und oben am Hochdach nochmals der Schriftzug Tobacco.

Allerdings muss ich gestehen, dass ich diese schlicht weißen Modelle eher etwas Langweilig finde.

So sieht die John Patrick Mixture von unten aus.

Sonntag, 26. April 2020

Brekina Neuigkeiten, diesmal keine Busse

Wie der geneigte Blog-Leser inzwischen wissen dürfte, habe ich 10 Jahre auf Sylt gelebt und gearbeitet. Darum gilt mein Interesse auch den diversen Modellen der Firma Brekina mit Bezug zum Thema Sylt.
Damals, als dieses Modell in den Handel kam, lebte ich noch auf Sylt.

Der Mercedes-Benz LP  322 Kofferlastzug Möbeltransporter fährt für die Spedition "Walter Lange" die zwischen Hamburg und Westerland pendelt.

Das Modell erschien für das "Kinderparadies J. Paulsen" in Westerland, die damals einen Spielzeugladen in einer Nebenstraße der Friedrichstraße (Strandstraße? Marienstraße? Elisabethstraße? Neue Straße? ich weiß es nicht mehr, ist ja inzwischen auch schon 20 Jahre her) betrieb oder noch betreibt? Gibt es den Spielzeugladen noch?
Ich weiß, dass es in der oberen Friedrichstraße oberhalb von Tobbaco Mackenthun noch einen weiteren Spielzeugladen gab/gibt. Ob J. Paulsen den Laden betreibt weiß ich nicht.

Auf jeden Fall war damals 1997 als das Modell erstmals erschien noch die D-Mark Zahlungsmittel und wenn ich mich recht entsinne sollte das Modell knapp 25 Mark kosten. vor fast 20 Jahren für ein Modellauto schon eine Menge Geld. So habe ich mir den Möbelkoffer, wie auch etliche andere Brekina Modelle mit Lokalkolorit von z.B. Tobacco Mackenthun gespart, da ich ja eher im Herzen Wiking-Sammler bin.

Inzwischen hat sich ein Sammler bei mir gemeldet, der sich deutlich besser als ich an dieses Modell erinnert. da er es damals im Urlaub dort gekauft hat. Der Preis betrug knapp 40! D-Mark.

Trotzdem geisterte das Modell immer mal wieder im Bewusstsein und nun habe ich bei ebay zugeschlagen.
Ist der Lastzug nicht schön?

Wunderbar bedruckt, ein imposantes Gespann.

Auch Rückwärts eine Augenweide.
Leider fehlt bei meinen Modell eine Leiter.

Das Zugmaul hält nicht zuverlässig an der Zugmaschine fest und bei genauerer Betrachtung erkennt man auch Bastelspuren. Jemand hat schon mal versucht das Zugmaul am Chassis fest zu kleben. Schade.

Ein Blick unten drunter darf bei der Vorstellung nicht fehlen.

Und natürlich ist ein kleines Diorama Pflicht.
Familie Nannen bezieht ihr Ferienhäuschen in Kampen und die Umzugs-Spedition Walter Lange liefert den Hausstand von Hamburg nach Sylt.

Ein weiteres Modell fand den Weg in die Sammlung:

Der Container Sattelzug mit dem Mercedes-Benz LPS 338 war als Gewinn zu einem Preisausschreiben 1990 ausgelobt. In diesem Jahr feierte Brekina sein 10jähriges.

Ob der Auflieger samt dem Container ein Eigengewächs von Brekina ist vermag ich nicht zu sagen.
Ein feiner Sattelzug ist es aber allemal.

Leider lassen sich die Türen des Containers nicht öffnen.
Allerdings lässt sich der Container vorbildgerecht abladen.

Orange ist ja die Hausfarbe von Brekina und wird auch heute noch für manches Messemodell genutzt.
Auch diverse Preisausschreiben/Umfragen werden mit orangefarbenen Modellen belohnt.
Ich erinnere mal an einen Unimog oder einen VW T1 mit Hochdach, oder war das ein T2?

Der Container-Sattel lässt sich von der Zugmaschine abkoppeln.

Leider hat man auf eine farbliche Bemalung der Rücklichter verzichtet.
TD war damals noch kein Thema.

Zum Umfang des Modells gehören natürlich auch Spiegel zur Selbstmontage.
Inzwischen bietet Brekina sogar komplette Bausätze an!😈

So sieht´s unten drunter aus.

Der Neuzugang im Kreise seiner Verwandten, dem Mercedes-Benz O 6600 Koffer-LKW der zum     5jährigen Bestehen von Brekina ausgegeben wurde. Ausserdem steht da noch ein Mercedes-Benz O 5000 in orange dabei. Bei diesem Modell handelt es sich um ein Einzelstück, dass ich ebenfalls mal bei ebay ergattern konnte und dessen Herkunft ungewiss bleibt.

Eine Parade ganz in Orange.

Dienstag, 25. Dezember 2018

Neues, inkl. meiner Wiking Neuheiten Dezember 2018

Kurz vorm Fest gab es noch ein paar Weihnachtssterne für kleines Geld.

Aus der Sylt-Edition kam die 2. Version in die Sammlung. Ein Ponton Mercedes für das kleine, mondäne Dörfchen Kampen auf Sylt.

Dazu passt die silberne Farbgebung prächtig.

Der Mercedes MB L 2500 Koffer-LKW ist ein unbedrucktes Ladegutmodell für Trix.
Die beiden anderen Mercedes Benz stammen ebenfalls von Collect & Invest.
Startpreis bei ebay 1 Euro. Der virtueller Hammer fiel ungefähr bei der Hälfte der UVP des Auftraggebers! 50% gespart!

Herr und Frau Glitter auf dem Weg zu Gogärtchen in ihrer niegelnagelneuen Limousine.

Der rasende Reporter muss das Glamourpärchen gleich für das Inselblättchen ablichten.

Neben der Ponton Limousine parken die echten Luxusschlitten.

Der Mercedes 600 in silber musste einfach in die Sammlung.
Und der güldene kam dann wie ein kleines Hündchen dazu!

Auch dieses Modell kam für deutlich unter Wert in die Sammlung.
Der Anbieter hatte Preisvorschlag akzeptiert. Ich habe es einfach mal probiert.
Bingo!
Vielen Dank an den Anbieter!

So sieht es unten drunter aus.

Weiter geht es mit den reellen Modellen, meinen Wiking-Neuheiten Dezember 2018.
Gekauft bei meinem Stammtisch-Dealer zum fast normalen Preis und "Frei Haus-Lieferung" am Heiligen Abend.
An dieser stelle noch einmal vielen Dank für diesen Service.
Wo gibt es dass sonst noch?? ;o)

Drei wirklich schicke Modelle.

Besonders gespannt war ich nach den Vorschuss-Loorbeeren auf den Tempo Matador.

Fangen wir aber mit dem größten Modell an, dem Setra-Bus in bicolor.

Beeindruckend sind vor allem die Bedruckung der Fensterstreben.
Und der Gepäckträger. Ist der neu?

Viele feine Details machen aus dem ohnehin tollen Bus ein echtes Schmuckstück.

Was so ein bißchen Farbe doch ausmacht und auch die Detailbemalung an der richtigen Stelle.

Was mir nicht in den Kopf will, Wiking hat sowohl Bussfahrer wie auch Passagiere. Warum hat man die wiederentdeckten sitzenden Personen, die erstmals im Trambus Verwendung fanden nicht auch im Setra unter gebracht?

Ich habe mal etwas herum gespielt und die Figuren aus dem Trambus in den Setra gesetzt. Dazu noch den Busfahrer ans Lenkrad gesetzt.
So sieht der Bus doch richtig Klasse aus, oder?

Auch mit aufgesetztem Dach wirkt dass noch!

Ich bin begeistert. Warum denkt Wiking bei Bussen so selten an die Figurengruppe?
Die machen sich doch in allen Bussen gut.

Das gesilberte Chassis steht dem Setra ausgezeichnet.

Der Tempo Matador ist eine komplette Neuentwicklung. Made in China.
Auf der Spielwarenmesse klaffte zwischen der Fahrerkabine und der Motorhaube noch eine größere Lücke. Die hat Wiking jetzt beim Serienmodell eliminiert.

Knuffig schaut er aus, der Matador, irgendwie wie ein trauriger Bassethund mit seinen strahlenden Dackelaugen.
Die Stoßstangenhörner wirken etwas zu groß geraten.

Ein feines Modell mit toller Bedruckung.

Auch wenn es insgesamt etwas hochbeinig wirkt, scheint es vorbildgerecht umgesetzt.

Selbst das Chassis wurde sehr filigran dargestellt.

Der Mercedes 260 D war das erste Dieselfahrzeug von Mercedes Benz.
Jetzt hat Wiking dem Modell von 1973, da erschien es erstmalig im Wikingprogramm und war damit einer der ersten Klassiker ein Denkmal gesetzt.

Da haben die Modelleure schon vor 45 Jahren ganze Arbeit geleistet. Getreu dem Motto "nur das Wesentliche zeigen" gibt das Modell alle Merkmale gekonnt wieder.

Durch die Lackierung und die zusätzlichen Aufdrucke wirkt der Mercedes richtig edel.

Ein besonderes Highlight sind die lackierten Felgen.

Neue Bodenprägung.