Posts mit dem Label Sammlertreffen Ratingen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sammlertreffen Ratingen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 18. Oktober 2019

WtW2019, 5 (knusprige Wikinger, oder die Toastscheibe)

Es folgt das wohl geruchsintensivste Schaustück.
Der Kenner hat es schon an der Fahrerkabine erkannt, Mercedes Benz LP 1317 oder im Volksmund auch "Toastscheibe". 😉

Der Sammler hatte bald 150 Varianten auf dem Tisch aufgereiht. Vom Sattelzug über Tankwagen, Müllwagen, diverse Koffer- und Pritschen-Varianten.

Langholztransporter und Pritschen-Sattelzüge in diversen Farben und natürlich Pritschenkipper-Sattelzüge. Der blaue soll ein Werbemodell sein.

Und natürlich jede Menge Müllwagen.
By the way: KUKA hat nicht nur Müllwagen produziert! 😉
Man lernt doch so einiges auf Sammlertreffen. Manchmal auch unnützes Wissen.😁

Da der LP 1317 nicht zu meinen Favoriten gehört habe ich hier auch einige Varianten kennen gelernt. Nämlich, dass es flache und hohe Koffer gibt. 😉
Hier die flachen Koffer.

Noch mehr flache Koffer

Eines der aktuellen Sondermodelle.
Jetzt nach der Sommerpause wieder im Handel erhältlich! 😉

Ein hübscher Umbau war auch dabei.

Die Möbelabteilung.

Der hohe Koffer.
Der Inter Rent ist ein Messemodell.

Und der orange Koffer eine Vorserie.
Dazwischen immer wieder Toastscheiben. Mal knusprig mal ungetoastet.

Kleine Speditions-LKWs. Spedition Keller mit dem cremefarbenen Koffer ist, wenn ich es recht behalten habe eine Rarität.

Es folgen die Müllwagen. Hier leider wieder eine Unterwasseraufnahme. Aber da es das einzige Foto mit einem Müllwagen mit stilisiertem Grill (Mitte) ist, zeige ich es trotzdem.

Berliner Müll-Fahrzeuge

Gleich vorne der Müllwagen hat eine silber lackierte Trommel. Und auch sonst lassen sich einige Unterschiede finden.
Siehe nächstes Foto.

Finde den Unterschied.
Auflösung am Ende des Beitrags.

Müllwagen in resedagrün bilden im orangen Getümmel die Ausnahme.
Wer bei den orangen Müllwagen genau hinschaut erkennt auch farbliche Unterschiede.

Es folgen die Pritschen LkWs

Das Sahnestückchen ist das Werbemodell Helmitin.....

....im Originalkarton mit Werbeeinlage.

Kühne & Nagel mit unterschiedlichen Druckbildern.

Ein Modell, welches vermutlich in jeder Sammlung zu finden ist, der Hebebühnen-Wagen in den üblichen Farben. Interessantes Detail: Auch bei Wikings weiß noch lange nicht jeder Heimarbeiter wie herum die Warnschraffur angebracht werden muss. 😉



Auflösung zum Müllwagen mit silber lackierter Trommel:
Es fehlt die Markierung des Kennzeichen oben am Heck der Trommel

Samstag, 1. März 2014

WtW Diorama

Weiter geht es mit der Vorstellung der Dioramen beim Sammlertreffen in Ratingen:

Mein gezeigtes Schaustück wirkt auf den ersten Blick etwas unmotiviert. ;o)
Darum muss ich mir jetzt eine gute Geschichte einfallen lassen um das Gezeigte halbwegs plausibel erscheinen zu lassen.
Denken wir uns also ein Werksgelände auf dem schon lange kein Betrieb mehr herrscht, also ein Museumsgelände.
Was eignet sich also besser um ein Oldtimertreffen abzuhalten?
Richtig, genau so ein verschlafenes Fabrikgelände.
Damit lässt sich dann auch der bunte Betrieb an diesem Wochenende erklären.
Puh, gerade noch mal den Bogen gespannt. ;o)
Eigentlich ging es mir darum, zu zeigen was Wiking mit etwas Farbe und Chrom aus den klassischen Modellen herausholt und herausholen könnte.

Die Fabrikgebäude stammen von Kibri.
Unter dem Übergang zwischen den Gebäuden flaniert der Concours d'Elegance.

Die Gleise von Fleischmann, die Bahn von Märklin, das Zubehör von Wiking. Ein buntes Durcheinander.

Bei dem ganzen Kreuz und Quer ist es schon besser wenn die Ordner regelnd eingreifen...

... wie allerdings der Pampa-Schlepper ohne Fahrer nach links abbiegen soll, bleibt das Geheimnis der Security.

Bei diesem Oldtimertreffen waren neben PKWs und LKWs auch Busse und Straßenbahnen zugegen.

Ein glücklicher Umstand, dass vor dem Werksgelände eine Hauptverkehrsstraße mit Straßenbahngleisen vorbei führt.
So können wir im Gedränge der Oldies auch die "Hamburger Straßenbahn" entdecken.

Ausserdem ist auch aus einem Straßenbahn-Depot ein richtig alter Triebwagen auf einem Tieflader angekarrt worden, der passenderweise von zwei Hanomag ST 100 Zugmaschinen gezogen, bzw. geschoben wird.
Beobachten wir also die Fachleute beim abladen des Triebwagens.

Richtig viel Betrieb auf dem Hof der Farbenfabrik.
Da kommen die Oldtimer-Freunde auf ihre Kosten.

Auf der Hauptstraße passieren gerade die Mitglieder der AG "Rettungsfahrzeuge" das Werksgelände.

Die aufgemöbelten Oldies der Werksfeuerwehr werden vom Ordner durchgewunken.

Selbst die Werkslok wurde für dieses Event auf Hochglanz gewienert .
Familie Schulz ist eilenden Schrittes unterwegs zur nächsten Attraktion.

Was doch so ein bißchen Lack und Chrom ausmacht.
Die aufgepimpten Wikinger wirken gleich eine Spur edeler.

Ein letzter Blick auf das bunte Treiben des Oldtimer-Treffens in historischer Kulisse.
Der Sonntagsausflug der Familie Schulz hat sich hoffentlich gelohnt?

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Ratingen 2013, das Sieger-Diorama

OK, nachdem mich alle WtW-Teilnehmer so bedrängt haben :o), zeige ich hier in loser Reihenfolge einige Rückblicke auf das Treffen im November in Ratingen.
Beginnen möchte ich mit dem Schaustück, welches mit einem Preis für die beste Präsentation ausgezeichnet wurde.
Zu Recht, denn die Idee, die Ausführung und die Arbeit, die in diesem Diorama stecken sind wirklich preiswürdig..

Der Preis selbst wird seit einigen Jahren von einem mir unbekannten Mäzen inklusive Preisgeld für einen "wohltätigen" Zweck gestiftet. In der Regel bestimmt der Preisträger wohin das Geld geht. Meist kommt auch noch ein stolzes Sümmchen aus einer Versteigerung (auf die in diesem Jahr mangels WtW-Teilnehmer verzichtet wurde) zusammen.
Meistens geht der Betrag an eine Einrichtung die sich um Kinder kümmert. Wenn ich mich richtig erinnere geht der Geldpreis dieses Jahr an eine Berliner Einrichtung. Ich habe vergessen an welche.

Wenden wir uns nun aber dem Schaustück zu. Der Erbauer hat sich die größte Mühe gegeben, ein Autokino Mitte der 60er Jahre nachzubilden. So läuft dann auch der Italo-Western von Sergio Leone mit Clint Eastwood in der Hauptrolle. Dieser wurde durch den Streifen weltberühmt.
Auf der Straße vor dem Kino herrscht reger Betrieb.

Der Platzanweiser hat die Fahrzeuge auf die entsprechenden Stellpätze dirigiert. Die Vorstellung kann beginnen.
Wer genau hinschaut erkennt beim Hauptgebäude gewisse Ähnlichkeiten zu den Häusern des Straßenplans. Diese Ähnlichkeit ist nicht zufällig.
Obwohl Mitte der 6oer die meisten Menschen Deutschlands vermutlich VW gefahren haben, staunt der Betrachter über die Vielfalt an unterschiedlichen Fahrzeugen im Autokino.
Denken wir uns einfach in eine Großstadt mit wohlhabender Bevölkerung! ;o)

Es scheint ein lauer Sommerabend zu sein, denn die Cabriolets haben alle ihr Verdeck offen.

Rechts und links neben der Leinwand lockt ein kleines Büdchen und ein Milchwagen mit Pausensnacks und kalten Getränken.

Ganz vorbildgerecht stehen die Bullis in der letzten Reihe. Damit auch die gesamte Familie gute Sitzplätze hat, gibt es neben den Stellpätzen der Bullis Sitzgelegenheiten und natürlich auch Lautsprecher.
Was der "Schwarzgucker" auf seinem Dromedar zwischen den Bäumen treibt ist unergründet.
Der Phantasie im Spiel mit Wiking und Modellbau ist keine Grenze gesetzt.
Alles ist möglich! ;o)

Die kleine Elektrokarre schnurrt geräuschlos während der Vorführung durch die Reihen und versorgt durstige Zuschauer mit Kaltgetränken.

Ordentlich aufgereiht genießen die Insassen der PKWs für eine handvoll Piepen den Italo-Western.
Eine echte Premiere!

Es sind sogar einige Radfahrer gekommen, die sich den Film unter freiem Himmel nicht entgehen lassen wollen.
Die zahlen dann vielleicht auch weniger??

Der Erbauer hat sich mit diesem Schaustück wirklich Arbeit gemacht, die auch während des Treffens viel Beachtung fand und dann auch zu Recht den ersten Platz in der Abstimmung der Teilnehmer belegte.
Gut gemacht, gerne angesehen. Auch im Rückblick immer wiederschön.

Sonntag, 10. November 2013

WtW in Ratingen, November 2013

Am Wochenende 09. und 10. November hieß es mal wieder "Willkommen im TRYP-Hotel und Hallo WtW".
WtW heißt übersetzt "Wiking trifft Wiking". Ein Treffen unter Freunden! ;o)
Tatsächlich gibt es 2 Sammlertreffen, an denen ich mit schöner Unregelmäßigkeit teilnehmen kann und darf!
Das eine heißt WtW und findet z. Zt. in Ratingen statt (frühere Termine waren in Dreieich, Dortmund und Duisburg), das andere Treffen findet in Porta statt.
Vor einiger Zeit habe ich für mich den Entschluss gefasst (und um meine bessere Hälfte nicht zu verärgern! :o)) nur noch ein Treffen im Jahr zu besuchen. Für 2013 war also Ratingen fest eingeplant.

Für eine Handvoll Dollar ist das Treffen zwar eine kostspielige Angelegenheit aber für das Gebotene allemal jeden Cent wert!
In diesem Jahr gab es ein Treffen in abgespeckter Version. Etwas mehr als ein Dutzend haben sich nach Ratingen auf den Weg gemacht. Das tat der Stimmung keinen Abbruch.
Es folgt eine kleine Einstimmung auf die in nächster Zeit (etwas Geduld bitte!) erscheinenden Beiträge zu den einzelnen Präsentationen des Treffens.
Der regelmäßige Blogleser wird sich vielleicht erinnern? Beim WtW gab es in den letzten Jahren immer eine Trophäe für die beste Präsentation. So auch in diesem Jahr.
Wer hier genau hinschaut, erkennt im Hintergrund schon die transparente, aufwendig gestaltete Auszeichnung.

Man könnte meinen, in Ratingen sei der Frühling ausgebrochen. Blühende Landschaften neben "rollender Landstraße".

Auch im Schrebergarten dieses Schaustücks werkeln fleißige Preiserleins um irgendwann reiche Ernte einzufahren.

"Na, was wird da wohl Schönes ausgepackt?" Gebannt schauen die Teilnehmer den aufbauenden Kollegen über die Schulter.

Alles so schön blau hier.
Um die kleinen Nuancen im Blau der Karosserie zu unterscheiden, hilft manchmal nur der unmittelbare Vergleich. Hier präsentierte ein Teilnehmer seine Holztransporter-Flotte.

Der VW Bulli, der für den Heimatverein Steglitz (die Urheimat von Wiking-Modellbau) unterwegs ist, macht in Ratingen Station.

Mercedes auf Samt! Die Edelmarke ansprechend im Köfferchen dargeboten.

Manche Sammler machen sich ja Monate vorher schon "einen Kopp" was sie den anderen Teilnehmern zeigen möchten. Dabei gilt es natürlich, Dinge zu zeigen, die es vorher noch nicht zu sehen gab.
Hier gibt es Modelle aus 50 Jahern Wiking-Produktion.
Ich fange mal bei 1948 an. Die nächsten 49 Bilder folgen in einem weiteren Beitrag. ;o)

Ein anderer Sammlerfreund bediente sich alter Zutaten um Unverglastes epochengerecht den staunenden Kollegen zu zeigen. Auch nicht schlecht. Der Kenner wird sofort auf die Farbenpracht des Ladegut (keine Paletten!!!) anspringen.

Achtung, jetzt kommt ein Katong!
Nee, eine Holzkiste. Auch eine nette Idee Modelle stilgerecht zu präsentieren. Dazu in einem späteren Post mehr....

Noch mehr Katongs, äh Container.

Wer sich hier an das aktuelle Wiking-Magazin erinnert fühlt, liegt nicht ganz falsch. Ähnlichkeiten sind aber rein zufällig.

Sage nochmal einer, Wiking wäre nicht transparent.....

... wer dem "Braten aber nicht wirklich traut", bedient sich eine Leuchtlupe (ohne Superduper!)

Abends wurde dann bei zischendem Kaltgetränk noch bis in die Puppen diskutiert und philosophiert. Mit welchem Ergebnis ist nicht überliefert. :o)

Am nächsten Morgen dann müde Gestalten und leergeräumte Tische. Um 14:00 Uhr sind die letzten Teilnehmer aufgebrochen in Richtung Heimat oder noch mit Umweg über Lüdenscheid.

Schön wars und wäre ich nicht dort gewesen, ich hätte etwas verpasst!!

OK, inzwischen sind auf dieser, auf dieser, auf dieser und möglicherweise auch auf dieser HP oder Blog jede Menge Fotos zum Treffen zu finden.
Die Fotos vom Netzwerk kann ich sowieso nicht toppen.
Darum spare ich mir den Stress und die Arbeit und verweise hiermit auf die o.g. Sites. :o)