Freitag, 29. Juli 2022

Daimler Motorwagen (9) von Wiking und Cursor

Das nächste Modell komplettiert die Cursor-Sammlung mit den Modelle in Samtsockel-Vitrine. Das Modell selbst ist bekannt, meist in grün, es gibt den Motorwagen aber auch in schwarz.

Die transparente Abdeckung ist häufig beschädigt, meist löst sich an einer Ecke die Naht oder das dünne Plastikhäubchen ist eingerissen oder Beschädigt. Hier hat die Haube etwas Druck bekommen. Das Modell ist zum Glück unbeschädigt.

Von der Rückseite macht die Haube einen guten Eindruck.

Von der Vorderseite erkennt man die Delle.

Die Sockel sind häufig von der Unterseite mit einem Datenblatt beklebt

Neu ist das Dreirad, der Patent Motorwagen von 1886. Bisher kannte ich das Modell nur mit grünem Samtsockel. Nun mit einem Sockel in weinrot und mit untergeklebtem Datenblatt.

Jetzt zu einer neuen alten und lange gesuchten Neuerwerbung über die ich mich richtig gefreut habe:

Die Wiking Motorkutsche aus der zweiten Serie mit der OVP-Papphaube.
Diese Haube weist noch den Fehldruck "Gottfried" statt Gottlieb auf😁
Wiking hat den Lapsus später verbessert.

Das Modell hatte die Art.Nr. 401 und die Verpackung ist allseitig mehrsprachig bedruckt.
Hier auf Deutsch.

Auf der Längsseite in Englisch, Made by...

Auf der Stirnseite nochmals in Englisch und so ist es auch nicht verwunderlich, dass dieses seltene Stück bei ebay in England gefunden wurde.

Obenauf dann wieder auf Deutsch und in roter Schrift.

Es gibt den Schriftzug "DAIMLER-MOTORWAGEN 1886" auf dem Sockel, aber auch im Sockelbereich auf der Plexiglasvitrine. Hier ist der Schriftzug auf der Haube aufgeklebt.

Oben auf der Haube gibt es einen silbernen, runden Aufkleber mit blauem Balken und "WIKING"-Schriftzug.
Der geneigte Wikingsammler kennt den Schriftzug von einem Silo-LKW.

Bei diesem Modell ist der Haltesteg transparent, später gibt es silberne Haltestege die scheinbar auch etwas robuster sind.

Unter dem Sockel gibt es auch eine Prägung.

In der Papphaube hat der Firmengründer genau beschrieben, wie sich das Modell vom Sockel lösen lässt. Der Vorbesitzer hat diese Anleitung leider nicht gelesen.😉

Das Modell ist fein detailliert und wurde erstmals 1963 produziert, also schon fast 60 Jahre alt.
Da haben die Wikingmacher ganze Arbeit geleistet.

Das Modell macht von alle Seiten eine tolle Figur.

Der riesige Kühler deckt den Motor nach hinten komplett ab.

Das Bremsgestänge besitzt bereits die Verstärkung und die Motorscheibe hat noch die lange Achse.
Siehe hier und hier

Montag, 25. Juli 2022

Neues altes von Wiking und Figuren

Der VW T1 aus der SIKU//WIKING Modellwelt in Lüdenscheid war das erste Museumsmodell aus einer ganzen Reihe überwiegend transparenter Modelle. Der VW Bus erschien 2012 und ich habe ihn seinerzeit direkt im Museum gekauft und auch hier vorgestellt.

Aber vor einigen Jahren habe ich das Modell in geistiger Umnachtung verkauft. Jetzt beim VW Treffen in Hess. Oldendorf kam es mir wieder für ein erträglichen Betrag in die Finger und nun steht das gute Stück wieder in der Sammlung.

Das Unterteil ist in graublau gehalten und das Oberteil transparent.

So ist im Inneren Sitzbank und Fahrer sowie das Ladegut bestens zu betrachten.

Das Modell macht von allen Seiten einen attraktiven Eindruck.

Well done, Wiking!

Es gibt ja nicht mehr so ganz viele Oldtimer die noch in der Sammlung fehlen. Aber dieses Exemplar gehörte definitiv dazu!

Das Mercedes-Benz 540 K Cabrio in silber ist ein Exot. Dieses Modell wurde von Wiking zu Fotozwecken in geringer Stückzahl produziert.

Der sog. Silberling gab einerseits Aufschluss darüber, wie sich der Kunststoff beim Produktionsvorgang in der Form verhält, andererseits dient das Modell zu Fotozwecken um die damals noch in sw gehaltenen Modellabbildungen für die Kataloge anfertigen zu können.

Das silber der Karosserie steht dem Cabrio sehr gut und das Modell wirkt sehr edel!

Das Bemusterungsmodell im Kreis der Vor- und Ausserserienmodellen.

Diese besonderen Stücke machen für mich den Reiz einer Sammlung aus.

Das Modell selbst weist keine Unterschiede zu späteren Serienmodell auf.

Die Firma ist in Dänemark beheimatet und hat neben Figuren und Tieren in unterschiedlichen Maßstäben auch Zubehör für die H0-Modellbahn produziert.

Mir sind 2 Packungen mit H0-Figuren in die Sammlung gekommen. Ich bin ja ein Fan von ungewöhnlichen Figuren im H0-Maßstab. Da kamen die hübschen Männchen von Reisler gerade recht. Die Radfahrerinnen und einzelnen Herrenfahrräder inkl. dem Fahhradständer sehen wirklich allerliebst aus.

In der zweiten Packung befinden sich diverse Figuren für den Bahnbetrieb.

Neben einem Schaffner mit Kelle gibt es verschiedene Arbeiter, sowie den obligatorischen Kofferträger, den es bei fast allen Produzenten für H0-Figuren gibt genauso wie den Eisverkäufer mit seinem Bauchladen. Zum Umfang gehören aber auch noch einige Reisende.

Montag, 13. Juni 2022

Wieder einmal etwas Rotes

Ich bin ja ein Fan der Reichspost-Modelle im H0-Maßstab. Selbst Schuco hat in seiner Piccolo-Reihe einem Mercedes Benz 170V im Angebot.

Und dann gab es sogar noch ein auf 2000 Exemplare limitiertes Set, welches der PMS 1999 im März auf den Markt brachte. Es enthält 2 Modelle des 170V Lieferwagens. Einmal in feuerrot für die Reichspost und einmal in grau für den Fernmeldedienst der Deutschen Post.

Beide Modelle liegen in einem Tiefzieh-Kunststoffteil und sind dort festgenäht!
Für die Sammlung habe ich das rote Modell befreit!
Neben den Autos sind die schon fertig gefalteten Kartons ebenfalls in Einleger.

Das Modell ist Schuco Piccolo like, schwer und etwas klobig. Eigentlich besitzen die Piccolos gute Rolleigenschaften. Hier ist es leider nicht so.

Die Detaillierung und Bedruckung hält sich in Grenzen und auch die Lackierung ist m.E. eine Spur zu dick aufgetragen, deckt aber maklellos.

Die Radkästen sind schwarz abgesetzt und der Schriftzug auf dem Kasten ist sogar mit einem Schatten versehen.

So sieht das Modell von unten aus. Durch die Klemmung sitzen sie Achsen ziemlich fest und rollen dadurch deutlich schlechter.

Da das graue Modell noch im Einleger festgenäht ist, lasse ich den Mercedes auch unangetastet. Zeige aber hier den Aufdruck. Ansonsten scheint die Lackierung mit dem gesilberten Grill und den schwarzen Radkästen identisch zum Reichspost-Modell.

Durch einen zusätzlichen Karton unter dem Tiefziehteil werden die Modelle mittels eines Zwirns an ihrem Platz fixiert.

Freitag, 27. Mai 2022

Meine Frühjahrsneuheiten 2022 von Wiking

Meine spärliche Ausbeute der Neuheiten 2022 die Wiking diesmal gebündelt vorlegt (Corona geschuldet).

Der Clark Gabelstapler in H0 hat mir in grün nicht gefallen, jetzt in rot zwar auch nicht der Brüller (aufgrund des billig wirkenden Kunststoffs), aber ansonsten haben die Wikingmannen ein formdables Modell auf die Räder gestellt.

Feine Gravuren und ein gewohnt toller Druck machen aus dem kleinen Stapler ein schönes Modell.

Der Hubarm lässt sich kippen und die Gabel in die Höhe fahren, natürlich nur manuell.

Leider liegt dem Stapler nichts bei, eine Palette oder einige Stapelkästen hätte etwas Spielspaß ermöglicht.

Der Unterboden ist glatt mit neuer Prägung.

Der Hanomag ST 100 fährt jetzt für Emil Bölling.

Das knallige orange mit dem schwarz abgesetzten Grill steht dem Modell sehr gut.

Das Modell mit dem Pritschenanhänger macht von beiden Seiten eine gute Figur.

Der Bauwagen zum Lastzug musste einfach sein. Das Modell stammt aus der Auslieferung 4 / 2021 und soll den Zug ergänzen.

Zum Umfang gehört ein PVC-Tütchen in dem ein loses Ofenrohr liegt.

Natürlich musste dieses gleich mit aufs Foto.

Die klappbare Treppe erleichtert den Bauarbeitern den Einstieg in den Bauwagen um eine pause einzulegen, oder sich einfach nur aufzuwärmen.

So sieht der komplette Zug aus, wenn es nach den Zughaken und Ösen geht.

Wem solcherlei Gedankenspiel egal ist, kann den Zug auch so zusammenstellen.

Das letzte Modell, dass aus dem Neuheitenprogramm ist die Garage, farblich passend zum Landhaus.

Die Selbstbaugarage ist, glaube ich jedem Wikingsammler bestens bekannt.

An der Rückseite gibt es en Fenster und eine Tür.

Ja, passt farblich gut zusammen.

Unten drunter das neue Wiking-Logo.