Sonntag, 9. Dezember 2018

Renn-Motorräder

Ich sammle Motorradmodelle.In schöner Regelmäßigkeit tauchen die gezeigten Rennmaschinen in Auktionen oder auch auf Börsen auf und niemand kann so wirklich sagen, woher die kommen und wer der Hersteller ist.

Es geht um die hier gezeigten Motorräder. Diese gibt es in unterschiedlicher Anmutung, mal reinweiß, mal vergilbt und mal fast durchscheinend,meist bunt bemalt aber auch einfarbig durchgefärbt und unbemalt.

Wie z.B. dieses eher durchscheinende Exemplar.

Es gibt sie aber auch unbemalt und bunt durchgefärbt. Manchmal sind auch die dünnen Standfüßchen einseitig abgebrochen.
Dann gehen die Renner schnell in Schräglage! ;o)

Der Hersteller der Fahrräder ist mittlerweile bekannt. Es ist die Firma Held. Im Forum "der wikingtreffpunkt" zeigte ein Sammler eine komplette Packung mit 6 Radfahrern.

Nun sehen sich die Radfahrer und die Motorradfahrer von der Machart sehr ähnlich.
Da könnte man ja wunderbar spekulieren.
Im Forum "alte modellbahnen" schrieb jemand, die Motorradfahrer seien vom VEB Spielwerke Karl Marx Stadt. Ein Hersteller in der ehemaligen DDR wäre vorstellbar.

Links ein vergilbtes Exemplar und rechts ein reinweißes, obwohl der Fahrer eher afrikanischer Abstammung zu sein scheint! ;o)

Dank der freundlichen Zustimmung eines ebay-Anbieters kann ich das folgende Spiel zeigen in dem sich eben jene Motorräder als Spielsteine für ein Brettspiel befinden.

Das Bild des Deckel

Der Spielplan ist bunt bedruckt.

Die Spielsteine sind jeweils einfarbig, aber in unterschiedlicher Färbung.
Das Spiel stammt aus der ehemaligen DDR, Hersteller ist die Firma Si-Si Spiele und als Datum gibt der Anbieter 1959 an.
Zur Zeit kann das Spiel für 40 Euro plus 5 Euro Porto im Sofortkauf erworben werden.

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Links (völlig unpolitisch! ;o)

Hin und wieder durchforste ich das www auf Informationen zum Hobby.
Dabei stößt man auch auf interessante Seiten, die es wert sind verlinkt zu werden.
Ich habe in meiner Linkliste einige neue Links ergänzt.
Einer bezieht sich auf ein neues Museum, einer auf ganz viel Literatur zum Thema Modellautos im Allgemeinen und Wiking im Besonderen und ein dritter auf einen verschollenen Link, von dem selbst der Eigentümer nichts mehr wusste! ;o) Sachen gibt´s!
Ein vierter Link bezieht sich auf die Ergänzung zum GK der von einigen Enthusiasten stetig weiter gepflegt wird.
Vielleicht dem Einen oder Anderen noch unbekannt?
Einfach mal durchschniefen.
Auch wenn sich auf manchen Seiten nicht regelmäßig etwas tut, so ist der Informationsgehalt dieser Seiten u.U. für den geneigten Sammler sehr interessant?

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Erzgebirge, Motorrad

Schon länger habe ich für die Sammlung nach einem hölzernen Motorrad aus dem Erzgebirge gesucht.
Aber meistens gefielen mir die Angebote nicht oder die Miniaturen waren mir schlichtweg zu teuer.
Nun habe ich ein Exemplar erhalten, dass bestens in mein Suchschema passt, auch wenn es sich dabei eher um ein Dreirad handelt.

Ein hölzerner Eisverkäufer in Montur und voller Fahrt!

Wunderschön und detailreich bemalt auf uralten Gussrädern. Den Herstellungszeitraum tippe ich mal auf die Vorkriegszeit.
Damit hätte das Modell mindestens 90 bis 100 Jahre auf dem Buckel?
Ein hübscher, buschiger Schnäuzer ziert den Fahrensmann mit stolz geschwellter Brust.

Hier das Gesicht des Motorradfahrers noch einmal aus der Nähe.
Keck schaut der Pony unter dem Helm hervor.

Neben den normalen Sorten wie Schoko und Vanille gibt es natürlich auch Fruchteis!

Die Motorradbrille ist ordentlich am Helm befestigt und sogar der Tacho wurde nicht vergessen.

Das Modell scheint komplett zu sein und intakt. denn gerne gehen die Gussräder aufgrund von Zinkpest mal zu Bruch.

Hier mal ein Größenvergleich zum Dinky Dreirad das bekanntlich im Maßstab 1:43 produziert wurde. Somit könnte der Eismann ebenfalls im Maßstab 1:43 sein?

Beim stöbern im www nach Informationen zu diesem Modell bin ich über Ungereimtheiten gestolpert.
Ich habe ein ähnliches Modell gefunden, dass allerdings nicht bemalt sondern bedruckt ist. Dieser Umstand gilt eigentlich für alle Miniaturen aus dem Erzgebirge.
Dann fiel mir ein, dass ich sogar neben den Heften der Firma Epoche, in denen immer mal wieder auch über Miniaturen aus dem Erzgebirge berichtet wird, die vermutlich zu Recht als Vorläufer des H0-Maßstab gelten, ich auch ein Buch über Miniaturfahrzeuge aus dem Erzgebirge besitze.

So sieht die kleine Broschüre aus.
Auf Seite 33 gibt es unter der Nummer 506/130 ein Dreirad der Reichspost in gelb mit blauem fahrer zu sehen, das ziemlich genau meinem Exemplar entspricht. Als Hersteller wird Rudolf Ulbricht genannt und als Herstellungszeitraum 30er Jahre.
Also einigermaßen getippt.

Im Heft auf Seite 82 wird das Modell noch einmal in Farbe gezeigt.
Da sieht man die Verwandschaft sehr schön, allerdings sind Zierlinien und Details aufgedruckt und nicht bemalt. Der Lenker ist aus Draht.

Auf der Rückseite der Broschüre gibt es noch einmal ein Summenfoto besonderer Miniaturen. Auch dort findet sich das Reichspost-Dreirad noch einmal wieder.

Sonntag, 2. Dezember 2018

Zum Advent

Ich wünsche allen Blogbesuchern eine schöne, friedliche Adventzeit.

Lasst Euch nicht vom allgemeinen Trubel und der Vorweihnachtshektik anstecken.
Genießt die Zeit im Kreise der Familie und nehmt Euch hin und wieder eine Auszeit.
Besucht die Weihnachtsmärkte in der Region und lasst Euch vom Weihnachtszauber anstecken!
Ich freue mich schon auf den ersten Eierpunsch, eine Rutsche Kartoffelpuffer, den Besuch der Eisbahn und den Lichterglanz.
Vorweihnachten ist genau meine Zeit!!

Freitag, 30. November 2018

Margarinefiguren, Motorräder

Ich weiß nicht, ob ich es schon mal irgendwo geschrieben habe, ich mag Margarinefiguren. Vor allem, wenn es sich dabei um Motorräder handelt.
Nun sind gleich zwei schöne Exemplare in die Sammlung gekommen.
Eine Rollerfahrerin und ein Motorradfahrer in unterschiedlicher Größe. Beide, wie bei den meisten Margarinefiguren in unschuldigem weiß.
Viele Margarinefiguren zeigen eine leicht gelbliche Färbung, wie auch der Motorradfahrer.

Die Rollerfahrerin (Favorisiert wird als Vorbild ein Goggo Motorroller) stammt von Raulino. Die gehört zu einer Serie von etlichen Figuren die in der Größe zum H0-Maßstab passen.

Die Raulino-Figur ist fein detailliert und man kann alles Wesentliche erkennen.

Die junge Dame auf ihrem Roller macht eine flotte Figur.
Warum allerdings unter dem Trittbrett noch der massive Stempel sein musste?

Das funktioniert bei dem Motorradfahrer von Kikuth (so ist es zumindest im Sockel eingeprägt) doch auch ohne zusätzliche Verstärkung. Der Maßstab ist deutlich größer als H0, könnte 1:43 sein.
Als Vorbild diente wahrscheinlich eine DKW RT 250/2.

Der Motorradfahrer strotzt geradezu von vielen feinsten Details.
Genau diese Detailverliebtheit bei den sog. Margarinefiguren macht den Reiz bei dieser Zugaben aus.
Je nach Lichteinfall gibt es neues zu entdecken.
Darum benötigen diese Miniaturen eigentlich auch keine Bemalung.

Kennt jemand noch weitere Motorräder bei den Margarinefiguren, so möge er sich bitte melden. ;o)