Dieses Modell gab es dann als sog. Grünling.
Hier zeige ich aber ein Modell der Nordwind aus der sog. Veteranenserie, der Silberlinge.
Zumindest wird er in der Preisliste der Veteranenflieger von 1959 noch nicht erwähnt.
(Die Serie der Silberlinge wurde, lt. P. Schönfeldt von 1958 - 1968 produziert).
Mein Flieger ist zwar äusserlich unversehrt, jedoch mit allen Abziehbildern sehr sauber beschriftet, mit Ständer und Erklärungsblatt fast komplett, es fehlt der Karton.
Beim Kölner Auktionshaus Saure werden immer wieder einmal sog. "Bemusterungsmodelle oder Vorserien angeboten.
Aber nicht jeder Flieger hat es dann in die Serie geschafft.
Auf dem Erklärungsblatt wird das Flugzeug als Blohm & Voss Ha 139 bezeichnet.Angetrieben wurde das Original von Junkers-Motoren "Jumo 205" mit je 510 PS, was für eine Geschwindigkeit von 320 km/h reichte.
2 Maschinen dieses Typs, die "Nordmeer" und die "Nordwind" wurden im Frühjahr 1937 versuchsweise über dem Nordatlantik zwischen Horta und New York eingesetzt.
Hier zeige ich mal den Größenunterschied zwischen der Bv 139 in 1:200 und 1:1250.
Die kleinen Metallflieger kosteten damals 25 Pfennig.
Die Bezeichnung Ha beim Flieger Blohm & Voss Ha 139 stammt übrigens daher, daß das Flugzeug beim "Hamburger_Flugzeugbau" konstruiert wurde.
Die Hfb wurde als Tochter der Werft Blohm & Voss 1933 gegründet.
Ein Spielzeug, das seine militärische Nutzung nicht unbedingt verheimlichen kann.
Mit einer Länge vom Schwimmer bis zum Heck von 18 mm und einer Spannweite von 27 mm ist der Flieger ein echter Winzling.
Wenn auch das Foto eine andere Relation vermittelt.
In einem späteren Post werde ich noch auf weitere kleine Flieger im Maßstab 1:1250 eingehen. Ein interessantes Thema mit einer erstaunlichen Fülle von Modellen.
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