Die Hauptneuheit für mich war natürlich die Packung "Rheinpreussen", 0990 77 mit dem Klassiker Opel Blitz "Flugfeld-Kesselwagen". Ein absolutes "Must have".
Alleine der Karton der Packung besticht durch seine enorme Größe!
Da mir aber auch das Zubehör in der Sammlung fehlt, war der Rest der Packung natürlich auch gern gesehene Sammlungsergänzung.
2 Bogenlampen (ex 93 von `52-`56), eine Verkehrsinsel mit Pflasterstruktur (ex 99 von `63-`65) und eine Tankstelle mit einen Zapfschrank (ex T 20a / T 82 von `51- `53).
Die Reklamefahne entstammt einer neueren Entwicklung und wurde erstmals in den Tankstellen-Packungen für den Post-Museums-Shop vorgestellt. Siehe hier, Version 3 und 4. Da allerdings noch nit festem Fuß. Hier jetzt mit separatem Sockel.
Die Tankwarte sind schmückendes Beiwerk und gehören nicht zum Set!. Die passten aber so gut! ;o)
Schade dass die nicht mit dabei waren! Schön in "Rheinpreussen-Farben", hätte sich bestimmt gut gemacht!
Bevor wir uns nun den einzelnen Teilen widmen noch ein letztes Foto der Zubehörteile.
Das Haus zur Tankstelle hatt es nur 1950 unter der Nr. T 20a gegeben. Ob es hier nun aus alten Formen revitalisiert wurde, oder aus einer abgeänderten Garage entstanden ist, ich weiß es nicht.
Reparaturen, Ölwechsel, Reifenmontage und Wagenpflege, dass war noch Service! Und die Benzinpreise im Pfennig-Bereich! :o)
Zeitgenössische Aufdrucke vervollständigen die Ansicht.
Das Firmenlogo darf nicht fehlen. Ob es damals schon "CI" hieß?
Farblich harmonieren Dach, Wände und Bodenplatte jedenfalls bestens.
Erstaunlicher Weise gibt es auf keinem sichtbaren Bauteil ein Wiking-Markenlogo!
Die Verkehrsinsel entspricht der letzten lieferbaren Form mit Struktur. Auch hier kein Wiking-Logo.
Ein nettes Gimmick: Die Fässer am Spritzling in "preussisch-grün= mit weißem Farbtupfer.
Die wunderschöne alte Tankstelle mit einem Ölschrank. Die Anzeige ist ebenfalls lackiert. Auch hier fehlt das Markenlogo von Wiking auf den Bauteilen.
Die Rückseite.
Ein Vergleich mit der Tankstelle von Pilot zeigt deutliche Unterschiede.
Noch einmal die Pilot-Tanke mit den, in der Packung schmerzlich vermissten Tankwarten.
Für mich das Kaufargument für die Packung: der Opel Blitz 1939 Flugfeld-Kesselwagen (ex 3370).
Seitdem etwa 1989 das Chassis geändert wurde, fährt der Opel Blitz nun mit Zughaken.
Grill samt Blitz-Emblem und Scheinwerfer gesilbert.
Türen mit "Rheinpreussen-Logo", Kessel mit entsprechender Beschriftung. Das Dach ist weiß lackiert.
Alt trifft Neu. Ganz links das Serienmodell auch schon mit Blitz-Emblem allerdings ohne Zughaken. Übrigens das einzigste Opel-Blitz Militär-Modell welches später, nach dem Umbau der Form produziert wurde und somit nie ohne Blitz-Emblem erhältlich war!
Daneben der Kesselwagen als Ladegut für LIMA, dann der Kesselwagen für den Post-Museums-Shop und das "Rheinpreussen-Modell". Alle mit Zughaken und geänderter Bodenprägung.
Ein Blick unter das alte und das neue Modell zeigt die unterschiedlichen Bodenprägungen. Wobei beim neuen Modell noch keine aktuelle Bodenprägung zu finden ist.
Das Set kostet knapp 30,- Euro und ist damit sein Geld wert!
Meine zweite Neuheit ist der Ford Mustang! Ein ordentliches Modell, ohne viel Licht aber auch ohne große Schatten. Das Modell ist ja schon bei der Firma Busch im Auto-Programm und auch dort gibt es ein ansehnliches Modell.
Was hier auf dem Foto so aussieht wie eine eingeschlagene Lenkung täuscht nicht. Die Räder sind z. T. schief montiert, wie das Foto der Unterseite noch zeigt.
Die Lackierung ist makellos. Der Farbton wird als dunkelrot oder auch rubinrot beschrieben. Die Lackierung der Scheibenrahmen ist stellenweise sehr üppig aufgetragen und steht im krassen Widerspruch zur filigranen Typenbeschriftung.
Die Linienführung ist gut getroffen. Die Felgen sind neu entworfen und entsprechen natürlich nicht, wie zunächst vermutet den Felgen des Opel Monza.
An der Front wurde mit Chromzierrat nicht gespart. Perfekt verchromte Stoßstangen funkeln mit den Blinker-Einfassungen und der Kühlergrill-Lackierung um die Wette. Feinste Bedruckungen wohin man schaut.
Wären jetzt noch die Scheinwerfer silbern hinterlegt wäre die Illusion perfekt.
Auch am Heck wurde "verschwenderisch" lackiert. Die Farbe steht dem Modell gut zu Gesicht.
Es folgt der übliche Spruch: auch das Chassis ist geradezu fein zieseliert. Kann man machen, muss aber nicht sein. Der Kenner könnte aber nun sein Modell in der Vitrine auch auf dem Kopf präsentieren! ;o)
Hier sind die schief montierten Räder gut zu erkennen.
Das Wikingmodell mit seinen beiden "Amikumpeln" von BREKINA! Kommt es mir nur so vor, oder strahlen die beiden BREKINA-Modelle mehr Vorbildtreue aus?
Für knapp 9,- Euro darf man aber nicht meckern! ;o)
Der Mercedes 600 musste auch sein. Ein majestätisches Modell, wirkt auch in grün.
Der Berliner würde sagen:"dett jleiche in jrün!" :o)
In der Seitenlinie passt die üppige Lackierung und Silberung wunderbar....
... in der Frontbedruckung und Bemalung fehlt dann aber hier und da doch etwas Farbe. Vor allem die fehlende Bemalung der Windschutzscheiben- und Heckfenster-Silberung ist zu bemängeln. Auch den Blinkern hätte man etwas Farbe gönnen können?!
Ein fein bedrucktes Heck, fehlende Blinkerbemalung (oder waren die Rückleuchten im Original kompett rot?) und fehlende Silberung des Heckscheibenrahmen.
Die Inneneinrichtung entspricht der letzten Form mit gravierter Hutablage.
Ich fände es Prima, wenn Wiking sich mal zu sog. Topdekorationen wie einige Mitbewerber dies schon praktizieren durchringen könnte. Der 600er wäre bestimmt ein passender Kandidat und der Sammler würde den "Bedruckungskomfort" bestimmt honorieren?!
Am Chassis prangt schon das neue Wiking-Log und die letzte BP "156".
Das Modell kostet knapp 11,- Euro.
Noch etwas zum Lanz Bulldog in Spr N zu schreiben, hieße "Eulen nach Athen zu tragen"!
Ein Spitzenmodell jetzt als Mopf in rubinrot.
Kamin und Lüfterrohr in anthrazit angesetzt, Felgen in Chassisfarbe lackiert. Lanz-Emblem auf der Motorhaube aufgedruckt.
Der Mähbalken ist separat angesetzt, ebenso wie die Sitz-Lenkrad-Kombination.
Ein sehr filigranes Modell dass erst in der Nahaufnahme seine Vorzüge preis gibt!
Für knapp 7,- Euro geradezu ein Schnäppchen! ;o)
Meine letzte Neuheit ist die Käferpackung in Spur N. Den Käfer hatte ich bisher noch garnicht in der Sammlung.
Wiking schreibt im Newsletter dazu: "Unter der Artikelnummer können die 1:160-Sammler beim aufmerksamen Hinschauen insgesamt 14 Farben in unterschiedlicher Zusammenstellung ihr Eigen nennen – ein Parkplatz voller Käfervielfalt."
Mein Händler konnte diese Farbenvielfalt bisher nicht bestätigen. Alle Käfer dieser verschiedenen Zusammenstellungen fanden wohl schon einmal Verwendung als Ladegut auf einem Trix Modellbahn-Waggon?
Vielleicht kann ein Hardcore-Sammler dazu mehr vermelden?
Die Packung kostet knapp 6,- Euro.