Im März war es mal wieder soweit.
Ein bekannter Sammler rief und 30 Sammler folgten der Einladung an den Rand des Wiehengebirges in das verträumte Städtchen Porta Westfalica.
Unter den gestrengen Augen des Kaiser Wilhelm öffneten die Sammler ihre ganz persönlichen Schatzkästchen um die Sammlerfreunde an ihren Schätzen teilhaben zu lassen.
Was gab es da nicht alles zu sehen.....
Da ich in diesem Jahr nicht die Zeit habe, um das Sammlertreffen in epischer Breite aufzubereiten, muss sich der geneigte Blogleser mit einigen "Brosamen", meinem eigenen, ganz speziellen Blick auf die Preziosen begnügen.
Während mancher noch seine Dioramen mit Modellen bestückt, können die früher angereisten Kollegen schon erste Runden um die Tische drehen.
Wohl dem, der alle Sachen eingepackt hat und nicht die wichtigsten Dinge noch zu Hause stehen hat! ;o)
Nanu, ist da ein Hardcore-Wikingsammler etwa unter die Brekinesen gegangen??
Wer sich jetzt fragt, warum er keinen Beißner in der Sammlung hat, ich weiß die Antwort! :o)
Der Sammler dieser besonderen Modelle sammelt diesen Typ erst seit einigen Monaten und hat vom Opel Kapitän `51 schon mehr Vorserien in der Sammlung als ich in meiner langen Sammlertätigkeit je gesehen habe!!
Ein echter Opel Liebhaber. Hier zwei Vorserien einer Taxi-Version.
Ja und dann gab es auch diesen Schnippler.
Mit Ruhe und Geduld frickelte dieser Modellfreund glatt mehrere Tankstellen und Fabrikhallen vom bisher noch nicht veröffentlichten Gebäudeplan.
Für alle, die schon sehnsüchtig warten...
noch etwas Geduld, ist in Arbeit!!
Als Beweis hier die ARAL-Tanke. Dieses Gebäude wird es dann wahlweise für Shell, ARAL und BP geben.
Wo 1:40 auftaucht, taucht auch dieses Hündchen auf. Diesmal werbewirksam auf einem Podest umrahmt von gaaanz vielen Hanomags aller Arten.
Wenn der Wuffi nicht da gewesen wäre, wäre das Schaustück nicht vollständig. ;o)
Hanomag R 12 Schlepper mit runder Haube, vor Schachtel mit Traktor mit eckiger Haube.
Ich habe mir sagen lassen, dass es zwei Versionen des R 12 gibt. Mit eckiger und runder Front, wobei es dann passend auch die Abbildung auf der Schachtel gibt.
Igitt, ein Fremdfabrikat. Der Hanomag Kurier stammt von der Firma Brohm,Vielbrunn, wirkt auf mich eine Spur größer als 1:40, passt aber ganz hervorragend zu den Wikingern.
EDIT: Ist lt. Auskunft des Sammlers im Maßstab 1:50 produziert. Also im selben Maßstab wie der Hanomag von Wiking.
Ähhnd se winner is....
Die Wahl zur Misses und .....
... Mister Peltzer wurde durch die Sammler gekürt.
Jeder durfte aus den Jahrgängen 1948 bis 1984 sein ganz persönliches Lieblingsmodell nennen.
Die Sieger wurden mit einem Lorbeerkranz gekrönt.
Ein Diorama mit wenigen Zutaten.
Die Faller Fabrik wird von unverglasten Wiking-LKWs umrahmt.
Von unscheinbarem grau bis zu einer Farbenvielfalt, die in den Augen schmerzt.
Esso-Tanklager mit Bimot Tankzügen.
Ein Diorama mit sehr seltenen Preziosen.
Es gab aber auch Top-Neuheiten zu bewundern:
Auf SIKU-Straßenplatten hatte ein Sammler die Neuheiten des letzten Jahres versammelt.
Da auf dem Treffen die Sammler besonders alter Wikinger vorherrschten, zogen die Neuheiten doch immer wieder interessierte Blicke auf sich.
So viele unverglaste Modelle wie in diesem Jahr habe ich bisher noch auf keinem anderen Sammlertreffen gesehen. :o)
Kleiner Beweis??
Los gehts mit diesem Schaustück.
Alles Quetschachser.
Auf diesem Foto gewährt ein Stromlinienbus mit schablonierten Flanken einen Blick auf die Inneneinrichtung und die Fahrgäste.
Bekommt man auch nicht alle Tage zu sehen.
Auf diesem Schaufenster-Aufsteller sind auch einige Quetschachser in ungewöhnlicher Farbe oder Lackierung zu sehen.
Damit es nicht zu eintönig wird mal was Schiffiges...
Hier hat sich ein Sammlerfreund richtig ausgetobt und kreativ den Hafenplan "Kieler Förde" neu interpretiert.
Warum nicht mal in 1:90 bestücken??
Das passt prima.
Regatta-Feeling pur.
Die Fahrerfiguren hart am Wind.
Man beachte die vielen unterschiedlichen Segelnummern.
Großartig.
Wer bei diesem Foto denkt "das kommt mir bekannt vor", liegt nicht falsch.
Blättert einfach mal etwas im neuesten Wiking-Buch von U. Biene...
Der Fahrrad-Korso kurvt durch die Stadt.
Auch hier wieder nur gaaanz altes Unverglastes.
Die Hochbahn ist einem Wiking-Schaustück nachempfunden.
Am Busbahnhof tummeln sich die Raritäten.
Ganz große Handwerkskunst mit farbenprächtigen Wikingern "aufgehübscht". ;o)
Da schaut man gerne hin.
Ui, darf ich von den Cremeschnittchen mal probieren???
Nee, nix zu machen.
Sind zwar auf dem Silbertablett arrangiert und sehen wirklich zum anbeißen aus, sind aber nicht wirklich zum vernaschen, Klausi.
Wiking Modelle sind kleine Kunstwerke.
Was liegt da näher als diese in einen Bilderrahmen zu verfrachten und an die Wand zu hängen?
Eine sehenswerte Idee.
Endlich einmal etwas anderes als immer Quetschachser: Flieger!!
Wohlsortiert in einem Erkennungskasten einer Wiener Holzmanufaktur.
So original von Wiking ausgeliefert.
Die Flieger der Silberserie in ungewöhnlicher gelber Lackierung. Zu welchem Anlass diese Modelle von Wiking produziert wurden ist nicht bekannt.
Die Ju 52 der Silberserie oder auch "Veteranen-Serie".
Es gibt sowohl silber durchgefärbte Modelle als auch silber lackierte Modelle.
Bei den lackierten Modellen konnte Wiking auf Granulatreste in eigentümlicher Färbung zurück greifen, oder auch auf
Mischgranulat.
So kam es zu den hier gezeigten Modellen in den seltsamsten Farbkombinationen.
Mal wieder ne Vorserie. Diesmal Raubkatzen in seltenen Farben und mit erstaunlich gefärbten Fahrerfiguren.
Auch in schwarz ist der Jaguar ein echter Eyecatcher.
Sammler im Gespräch:
der Könner und der Kenner! ;o)
Ein Hausboot, vermutlich von A. Kedzierski gefertigt.
Der Sammler dieser Besonderheit erhielt viele besondere Stücke aus einer Hand direkt aus Berlin.
Dabei lag ein Kärtchen wo sinngemäß stand: "Wenn Sie die Sachen nicht gebrauchen können, werden Sie ja sicherlich auch einen Abfalleimer haben!"
Kaum zu glauben! ;o)
Kennt jemand diese Schlüsselanhänger??
Ich habe die noch nie gesehen.
Um Modelle sinnvol zu präsentieren bietet sich ein Autohaus förmlich an.
Hier hat der Sammlerfreund ganze Arbeit geleistet.
Ein tolles Schaustück.
Nach den Quetschachsern muss mal wieder etwas verglastes folgen.
Was liegt näher als etwas rundum verglastes zu zeigen? ;o)
Der neue D 38, der z.Zt. in der Modellwelt verkauft wird ist einfach göttlich.
Auf diesem Weg noch einmal vielen Dank an den Sammlerfreund der mir das Modell überlassen hat.
Der bekommt einen Ehrenplatz.
Nachdem ich nun schon große und kleinere Modelle gezeigt habe, gehts jetzt zu den ganz kleinen im Maßstab 1:200.
Friedlich versammelt die Metallmodelle von Pilot, Wiking und Mercator auf dem Spur N Straßenplan.
Ich finde, der passt fast besser zum Maßstab 1:200 als zum Maßstab 1:160!
Dieses Schaustück dürfte auch dem einen oder anderen bekannt sein?
Es ist ebenfalls einem Wiking-Diorama nachempfunden und ist....
....mit Quetschachsern ausstaffiert!! ;o)
Sammler im Gespräch vertieft.
Mal ein Wochenende nur dem Hobby fröhnen...
Einige Vorserien und besondere Modelle habe ich ja schon gezeigt.
Hier noch eine Auswahl besonderer Einzelstücke:
ein transparenter Käfer in 1:90.
Eine Auswahl von MB 540 K-Vorserien. Beachtet das Modell in der Mitte mit den fehlenden Gravuren.
Ein echtes Schmuckstück.
Opel Blitz mit schwarzen Fahrerhaus und grauem Aufbau aus neuerer Produktion.
Sogar in 1:200 gab es Vorserien, bzw. Holzmuster.
Der Tankwagen von Wiking und Pilot, das Holzmodell aus der Kunstschnitzerei von A. Kedzierski und das Modell von Mercator.
Wiking LKW, Holzmodell von Kedzierski (beachte auch hier die angesetzten Metallteile für Kotflügel und Achsen) und das Mercator-Modell.
Zuletzt eher ein Fragment eines großen LKWs. Es fehlt das Fahrerhaus.
Gleich am Anfang habe ich das BREKINA-Modell des "halbstarken" Büssing U 12000 gezeigt.
Bei diesem Modell handelt es sich lt.dem Eigentümer um das Messemodell.
Aus diesem Grund zeige ich das gute Stück mal von allen Seiten und hoffe dabei inständig, dass Wiking die Bilder sieht, sich das Holzmodell aus der Modellwelt nochmals betrachtet und den Büssing in genau der Form ebenfalls auf den Markt bringt.
Das BREKINA-Modell macht einen guten Eindruck, ist aber für meine Begriffe meilenweit vom Wiking-Original entfernt.
Das kann Wiking besser!! ;o)
Das Chassis ist viel zu detailreich als dass es für ein Wiking-Modell der 50er Jahre durchgehen könnte.
Die Front ist bedruckt, die Spiegel sind angebracht.
Sieht schon richtig gut aus und das Modell in TD-Ausführung wäre bestimmt eine Sünde wert.
Aber dieser seltsame Zwitter kommt mir nicht ins Haus! ;o)
Welche Anstrengung so mancher Sammler für den perfekten Schuss auf sich nahm dokumentiere ich hier. Was die Berufsgenossenschaft wohl dazu sagt??
Ist das Kunst oder kann das weg?? ;o)
In diesem Schaustück steckt viel Kreativität und handwerkliches Können.
Der Sammler dieses Kunstwerks hat die Herstellung akribisch fotografisch dokumentiert.
Wer länger als 2 Minuten auf dieses Foto schaut, ist selber Schuld!! :o)
Ein jahrgangsreines Diorama mit Wikingern und Fallerhäuschen präsentierte dieser Sammlerfreund.
Wohltuend heben sich die verglasten Raritäten von den vielen Unverglasten Modellen der anderen Sammlerkollegen ab. ;o)
Da fühlt man sich direkt in die frühen 60er katapultiert.
Der Sammler dieser gezeigten Modelle ist ständig auf der Fotopirsch.
Man nennt solche Fotografen auch Autobahn-Spotter.
Immer auf der Suche nach dem Vorbild.
Er hat sie alle erwischt!!!
Auf diesem Schaustück gab es einen bunten Misch-Masch aus verglasten und unverglasten Wikingern, Figuren von Preiser und Wiking, sowie verputzten Häusern verschiedener Hersteller.
Frau Holle von Preiser beim Teppichklopfen.
An der Poststation von Faller (?) rauscht gerade ein Tieflader vorbei.
Das Kino stammt, wenn ich mich recht entsinne von Creglinger. Ein imposantes Gebäude.
Da hat es den Trambus aus der Kurve gehauen. Die Retter sind gottlob schon vor Ort.
Wer genau hinschaut, erkennt noch Verletzte im Bus.
Die Feuerwehr hat aber schon die Leiter angelegt um die Armen zu bergen.
In der Parkanlage von Cregling lustwandeln die kleinen hölzernen Preiserleins und erfreuen sich am munteren Plätschern des Springbrunnens.
Vor den Hochhäusern von Neuffen warten an der MMM Haltestelle die Reisenden auf den Bus.
An der Preiser Trinkhalle können sich die Wartenden etwas erfrischen.
In der kleinen Stadt ist einfach an alles gedacht.
Weiter gehts mit besonderen Modellen:
"Alles so schön blau hier".
600er mit blauer Verglasung und mit beigefarbenem Chassis und Grill. Dahinter parkt ein Müllwagen mit transparentem Aufbau.
MB 600 in beige.
Das Chassis ist noch nicht richtig fertig.
Ford Transconti in silber und ohne Grill.
Vermutlich hat Wiking zu Anfang überlegt den Grill ins Chassis zu integrieren oder einen separaten Grill einzubauen??
Ein wirklich besonderes Modell.
Gegen Abend sah man immer wieder größere Ansammlungen von Wikingbegeisterten, die ins Gespräch vertieft über Wiking und die Welt philosophierten.
Oder nach dem Abendessen satt und zufrieden in großer Runde am "Roundtable" Erfahrungen austauschten.
Ja, schön wars.
Falls ich in meiner Aufzeichnung über das Treffen Modelle, Schaustücke oder anderes nicht erwähnt habe, so ist das kein böser Wille.
Es ist einfach dem Zeitmangel geschuldet.
Ich hoffe, der Überblick macht trotzdem Laune und so wünsche ich allen noch ein Happy Collecting!
Hier und Hier gibt es auch viele, leider unkommentierte Bilder zum Treffen.
Aber allemal einen Blick wert.
Sonntag, 23. März 2014
Dienstag, 11. März 2014
In meinem Bücherschrank (12)......"Meine Wiking-Autos"
Mit diesem stimmungsvollen Foto eröffne ich die Buchvorstellung.
Auf der Spielwarenmesse in Nürnberg wurde der Wälzer dem Fachpublikum und der Fachpresse vorgestellt.
Nun hat Wiking dieses "Bilderbuch" mit den Februar-Neuheiten aktuell ausgeliefert.
Druckfrisch steht es in meinem Bücherschrank. Obwohl...
eigentlich liegt es momentan immer in Griffweite, denn es ist noch garnicht richtig ausgelesen! :o)
Der Autor ist wieder einmal Ulrich Biene. Der Verlag Delius Klasing aus Bielefeld (gibsdochganich ;o)) hat diesen 168 Seiten starken Prachtband aufgelegt.
Unter der ISBN-Nr. 978-3-7688-3719-4 ist es auch im Buchhandel bestellbar.
Er misst stattliche 27 cm (h) x 29 cm (b), wiegt (auf unserer antiken IKEA-Küchenwaage) ca. 1,6 Kilo !
Also 'ne Menge Buch fürs Geld. Wiking ruft für dieses Druckerzeugnis 29,90 Euro auf.
Wie ich finde ein mehr als faires Angebot.
Denn das Buch hat neben einer soliden Anmutung (gebundene Ausgabe, textile Buchdeckel mit Prägeschrift, Papiereinband, dickes Papier und jede Menge farbenprächtige, hervorragende Bilder) auch inhaltlich viel Neues und Unbekanntes rund um das Thema Wiking zu bieten.
Die folgenden Bilder sollen einen kleinen Vorgeschmack auf das Buch geben:
Wer das Buch aufschlägt wird sofort entführt in die Spielwelt "Wiking". Gleich auf den ersten Seiten lässt ein bekannter Sammler und Liebhaber der kleinen Modelle den ersten Verkehrsplan aus Holz lebendig werden.
Das triste grau-weiß-schwarz wird nur durch die leuchtend rot lackierten Dächer der Gebäude aufgelockert.
Mit einem bisher, zumindest mir unbekannten Foto zur Frühjahrsmesse Leipzig 1948 spannt der Autor den Bogen von den Anfängen der Wiking Verkehrsmodelle zu einer weiteren Spielwelt.
"Wenn glänzender Kunststoff auf rustikalen Hausputz trifft".
Hier haben Vater und Sohn eine Symbiose von Wikingern und altem, zeitgenössischem Modellbahnzubehör gewagt und gewonnen.;o)
Dazu ein kurzes Statement zu den Fotos: knackscharf, farbenprächtig und teils großformatig laden die Bilder zum verweilen und träumen ein. Gerade bei Berichten wie dem o.g. , wo Häuser von Creglinger auf Wiking-Autos treffen lohnt sich das gucken.
Kennt Ihr diese Wimmelbücher von Ali Mitgutsch?? Genau so geht es hier zu! ;o)
Es folgt eine Anekdote eines Wikingsammlers und ein weiterer Bericht über die ursprüngliche Idee Peltzers, die Wiking-Modelle für die Verkehrserziehung zu nutzen.
Hier greift U. Biene den Faden aus einem früheren Buch über Wikingmodelle, "Kleine Autos-Große Liebe" wieder auf.
Es folgen weitere Reportagen über ein Diorama "Zementwerk", über "Wikinger für 'ne Mark" (!), auch so etwas gab es in den 60ern, hin zum Artikel über F. Peltzer, der in einem Brief an Peter Schönfeldt schrieb: "Ein Unternehmen gleicht im Grunde einem Segelschiff"! Auch diese Reportage ist gespickt mit historischem Bildmaterial.
Und wer wusste schon, das der "Meister" den Firmengründer im 1:40 VW-Bully auf der Rückbank verewigt hat??
Nach diesem Bericht folgt wieder ein echtes Highlight. Ein weiterer bekannter Sammler hat in Anlehnung an ein Wiking-Diorama einen Großstadt-Straßenzug gebaut und mit Drahtachsern von erlesener Qualität ausstaffiert.
Nach Berichten über den Wiking-Mitarbeiter H. Engelmann und über die Vorstellung von Wikingern mit Durchblick (der D 38 der zur Zeit als Sondermodell in der Modellwelt in Lüdenscheidt angeboten wird ist also nicht zufällig gewählt! :o)), kommt der Autor U. Biene zur Berichterstattung über frühere Messeauftritte von Wiking.
Auch hier werden wieder tolle, bisher noch nicht veröffentlichte Fotos gezeigt.
Es folgen erschütternde Erkenntnisse: Auch Wiking hat abgekupfert!! Aber während "unschöpferische Nachahmer" Wikingmodelle häufig sehr billig interpretieren, hat Wiking in den 50er Jahren seine Hausaufgaben gemacht und den Erdbeweger wirklich mehr als passabel kopiert.
Zum folgenden Bericht gibt es sogar eine eigene HP. Auch hier sei wieder an ein Wimmelbuch erinnert. Die Betrachtung der Fotos macht einfach Spass.
An dieser Stelle mache ich einen gewaltigen Sprung im Buch.
Ich überspringe dabei viele interessante Berichte über Dioramen, Handmuster aus der "Kunstschnitzerei Kedzierski", alte (mir unbekannte) Fotografien aus dem Stammsitz in Lichterfelde, ein Bericht über Container und die Spedition ASG.....
... und lande beim Bericht über die typische "Zigarrenkiste".
Ja, da werden Erinnerungen wach. Sicherlich hat der eine oder andere Blogleser schon so eine Schatzkiste gehoben, oder sich im reifen Alter an die auf dem Dachboden oder im Keller eingelagerten Schätze der Kindheit erinnert.
Hier werden diese Erinnerungen wieder lebendig.
In einem weiteren Buchbeitrag zeigt der Autor eine Auswahl der verschiedenen Plagiate deren Ideengeber Wiking war.
Da kommt Erstaunliches ans Licht.
Ich habe es ja nicht so mit den großen Wikingern, aber der Artikel über die VW-Modelle, egal ob groß oder klein, hat mich begeistert.
Auch hier zeigt U. Biene wieder viele spektakuläre Fotos.
Die letzten Seiten des Buches haben noch einige Überraschungen parat. Alleine der Bericht über die ARNOLD minimobil-Bahn wird für lange Zeit dafür sorgen, dass die Preise für dieses Spielzeug stabil im hochpreisigen Bereich bleiben! ;o)
Den Abschluss des Buches bildet diese Doppelseite. Ein Querschnitt zeigt das umfangreiche Programm aus dem Hause Wiking. Zwar hat der Fotograf die Spur N-Modelle und die ersten Verkehrsmodelle im Maßstab 1:200 auf dem Foto vergessen, aber "so what"!
Bleibt mir nur ein Fazit zu ziehen:
Wer einen roten Faden sucht, sucht vergeblich. Das Buch ist wie ein bunter Blumenstrauß aus ganz unterschiedlichen Geschichten rund um das Thema Wiking.
Dem Autor ist ein in sich abgeschlossenes Werk gelungen, welches auch dem Wiking-Neuling uneingeschränkt empfohlen werden kann.
Aber auch der langjährige Sammler und Kenner der Materie wird in diesem Buch viel Neues und Wissenswertes finden.
Dazu ist es ein farbenprächtiges, hochwertig gestaltetes Bilderbuch, das immer wieder einlädt zu blättern, zu schmökern, zu staunen und auch zu schmunzeln. Es zeigt auf eindrucksvolle Weise wie vielfälltig die Wiking-Spielwelt sein kann, liefert Ideen für die eigene Kreativität und macht einfach Spass.
Damit ist dem Autor U. Biene ein großer Wurf gelungen, der meinen Bücherschrank auf sinnvolle Weise ergänzt.
P.S.: Richtige Wiking-Fans können es dem Autor gleich tun und zur Walfahrt nach Berlin aufbrechen:
Also auf und davon! Wer ein Foto von sich und der Adresse "Unter den Eichen" hat, kann es mir senden und ich lege einen eigenen Post mit solchen Fotos an!!!
p.p.s.: Fotos mit freundlicher Genehmigung des Autors
einviertel (7)
U. Biene (2)
Auf der Spielwarenmesse in Nürnberg wurde der Wälzer dem Fachpublikum und der Fachpresse vorgestellt.
Nun hat Wiking dieses "Bilderbuch" mit den Februar-Neuheiten aktuell ausgeliefert.
Druckfrisch steht es in meinem Bücherschrank. Obwohl...
eigentlich liegt es momentan immer in Griffweite, denn es ist noch garnicht richtig ausgelesen! :o)
Der Autor ist wieder einmal Ulrich Biene. Der Verlag Delius Klasing aus Bielefeld (gibsdochganich ;o)) hat diesen 168 Seiten starken Prachtband aufgelegt.
Unter der ISBN-Nr. 978-3-7688-3719-4 ist es auch im Buchhandel bestellbar.
Er misst stattliche 27 cm (h) x 29 cm (b), wiegt (auf unserer antiken IKEA-Küchenwaage) ca. 1,6 Kilo !
Also 'ne Menge Buch fürs Geld. Wiking ruft für dieses Druckerzeugnis 29,90 Euro auf.
Wie ich finde ein mehr als faires Angebot.
Denn das Buch hat neben einer soliden Anmutung (gebundene Ausgabe, textile Buchdeckel mit Prägeschrift, Papiereinband, dickes Papier und jede Menge farbenprächtige, hervorragende Bilder) auch inhaltlich viel Neues und Unbekanntes rund um das Thema Wiking zu bieten.
Die folgenden Bilder sollen einen kleinen Vorgeschmack auf das Buch geben:
Wer das Buch aufschlägt wird sofort entführt in die Spielwelt "Wiking". Gleich auf den ersten Seiten lässt ein bekannter Sammler und Liebhaber der kleinen Modelle den ersten Verkehrsplan aus Holz lebendig werden.
Das triste grau-weiß-schwarz wird nur durch die leuchtend rot lackierten Dächer der Gebäude aufgelockert.
Mit einem bisher, zumindest mir unbekannten Foto zur Frühjahrsmesse Leipzig 1948 spannt der Autor den Bogen von den Anfängen der Wiking Verkehrsmodelle zu einer weiteren Spielwelt.
"Wenn glänzender Kunststoff auf rustikalen Hausputz trifft".
Hier haben Vater und Sohn eine Symbiose von Wikingern und altem, zeitgenössischem Modellbahnzubehör gewagt und gewonnen.;o)
Dazu ein kurzes Statement zu den Fotos: knackscharf, farbenprächtig und teils großformatig laden die Bilder zum verweilen und träumen ein. Gerade bei Berichten wie dem o.g. , wo Häuser von Creglinger auf Wiking-Autos treffen lohnt sich das gucken.
Kennt Ihr diese Wimmelbücher von Ali Mitgutsch?? Genau so geht es hier zu! ;o)
Es folgt eine Anekdote eines Wikingsammlers und ein weiterer Bericht über die ursprüngliche Idee Peltzers, die Wiking-Modelle für die Verkehrserziehung zu nutzen.
Hier greift U. Biene den Faden aus einem früheren Buch über Wikingmodelle, "Kleine Autos-Große Liebe" wieder auf.
Es folgen weitere Reportagen über ein Diorama "Zementwerk", über "Wikinger für 'ne Mark" (!), auch so etwas gab es in den 60ern, hin zum Artikel über F. Peltzer, der in einem Brief an Peter Schönfeldt schrieb: "Ein Unternehmen gleicht im Grunde einem Segelschiff"! Auch diese Reportage ist gespickt mit historischem Bildmaterial.
Und wer wusste schon, das der "Meister" den Firmengründer im 1:40 VW-Bully auf der Rückbank verewigt hat??
Nach diesem Bericht folgt wieder ein echtes Highlight. Ein weiterer bekannter Sammler hat in Anlehnung an ein Wiking-Diorama einen Großstadt-Straßenzug gebaut und mit Drahtachsern von erlesener Qualität ausstaffiert.
Nach Berichten über den Wiking-Mitarbeiter H. Engelmann und über die Vorstellung von Wikingern mit Durchblick (der D 38 der zur Zeit als Sondermodell in der Modellwelt in Lüdenscheidt angeboten wird ist also nicht zufällig gewählt! :o)), kommt der Autor U. Biene zur Berichterstattung über frühere Messeauftritte von Wiking.
Auch hier werden wieder tolle, bisher noch nicht veröffentlichte Fotos gezeigt.
Es folgen erschütternde Erkenntnisse: Auch Wiking hat abgekupfert!! Aber während "unschöpferische Nachahmer" Wikingmodelle häufig sehr billig interpretieren, hat Wiking in den 50er Jahren seine Hausaufgaben gemacht und den Erdbeweger wirklich mehr als passabel kopiert.
Zum folgenden Bericht gibt es sogar eine eigene HP. Auch hier sei wieder an ein Wimmelbuch erinnert. Die Betrachtung der Fotos macht einfach Spass.
An dieser Stelle mache ich einen gewaltigen Sprung im Buch.
Ich überspringe dabei viele interessante Berichte über Dioramen, Handmuster aus der "Kunstschnitzerei Kedzierski", alte (mir unbekannte) Fotografien aus dem Stammsitz in Lichterfelde, ein Bericht über Container und die Spedition ASG.....
... und lande beim Bericht über die typische "Zigarrenkiste".
Ja, da werden Erinnerungen wach. Sicherlich hat der eine oder andere Blogleser schon so eine Schatzkiste gehoben, oder sich im reifen Alter an die auf dem Dachboden oder im Keller eingelagerten Schätze der Kindheit erinnert.
Hier werden diese Erinnerungen wieder lebendig.
In einem weiteren Buchbeitrag zeigt der Autor eine Auswahl der verschiedenen Plagiate deren Ideengeber Wiking war.
Da kommt Erstaunliches ans Licht.
Ich habe es ja nicht so mit den großen Wikingern, aber der Artikel über die VW-Modelle, egal ob groß oder klein, hat mich begeistert.
Auch hier zeigt U. Biene wieder viele spektakuläre Fotos.
Die letzten Seiten des Buches haben noch einige Überraschungen parat. Alleine der Bericht über die ARNOLD minimobil-Bahn wird für lange Zeit dafür sorgen, dass die Preise für dieses Spielzeug stabil im hochpreisigen Bereich bleiben! ;o)
Den Abschluss des Buches bildet diese Doppelseite. Ein Querschnitt zeigt das umfangreiche Programm aus dem Hause Wiking. Zwar hat der Fotograf die Spur N-Modelle und die ersten Verkehrsmodelle im Maßstab 1:200 auf dem Foto vergessen, aber "so what"!
Bleibt mir nur ein Fazit zu ziehen:
Wer einen roten Faden sucht, sucht vergeblich. Das Buch ist wie ein bunter Blumenstrauß aus ganz unterschiedlichen Geschichten rund um das Thema Wiking.
Dem Autor ist ein in sich abgeschlossenes Werk gelungen, welches auch dem Wiking-Neuling uneingeschränkt empfohlen werden kann.
Aber auch der langjährige Sammler und Kenner der Materie wird in diesem Buch viel Neues und Wissenswertes finden.
Dazu ist es ein farbenprächtiges, hochwertig gestaltetes Bilderbuch, das immer wieder einlädt zu blättern, zu schmökern, zu staunen und auch zu schmunzeln. Es zeigt auf eindrucksvolle Weise wie vielfälltig die Wiking-Spielwelt sein kann, liefert Ideen für die eigene Kreativität und macht einfach Spass.
Damit ist dem Autor U. Biene ein großer Wurf gelungen, der meinen Bücherschrank auf sinnvolle Weise ergänzt.
P.S.: Richtige Wiking-Fans können es dem Autor gleich tun und zur Walfahrt nach Berlin aufbrechen:
Also auf und davon! Wer ein Foto von sich und der Adresse "Unter den Eichen" hat, kann es mir senden und ich lege einen eigenen Post mit solchen Fotos an!!!
p.p.s.: Fotos mit freundlicher Genehmigung des Autors
einviertel (7)
U. Biene (2)
Samstag, 1. März 2014
WtW Diorama
Weiter geht es mit der Vorstellung der Dioramen beim Sammlertreffen in Ratingen:
Mein gezeigtes Schaustück wirkt auf den ersten Blick etwas unmotiviert. ;o)
Darum muss ich mir jetzt eine gute Geschichte einfallen lassen um das Gezeigte halbwegs plausibel erscheinen zu lassen.
Denken wir uns also ein Werksgelände auf dem schon lange kein Betrieb mehr herrscht, also ein Museumsgelände.
Was eignet sich also besser um ein Oldtimertreffen abzuhalten?
Richtig, genau so ein verschlafenes Fabrikgelände.
Damit lässt sich dann auch der bunte Betrieb an diesem Wochenende erklären.
Puh, gerade noch mal den Bogen gespannt. ;o)
Eigentlich ging es mir darum, zu zeigen was Wiking mit etwas Farbe und Chrom aus den klassischen Modellen herausholt und herausholen könnte.
Die Fabrikgebäude stammen von Kibri.
Unter dem Übergang zwischen den Gebäuden flaniert der Concours d'Elegance.
Die Gleise von Fleischmann, die Bahn von Märklin, das Zubehör von Wiking. Ein buntes Durcheinander.
Bei dem ganzen Kreuz und Quer ist es schon besser wenn die Ordner regelnd eingreifen...
... wie allerdings der Pampa-Schlepper ohne Fahrer nach links abbiegen soll, bleibt das Geheimnis der Security.
Bei diesem Oldtimertreffen waren neben PKWs und LKWs auch Busse und Straßenbahnen zugegen.
Ein glücklicher Umstand, dass vor dem Werksgelände eine Hauptverkehrsstraße mit Straßenbahngleisen vorbei führt.
So können wir im Gedränge der Oldies auch die "Hamburger Straßenbahn" entdecken.
Ausserdem ist auch aus einem Straßenbahn-Depot ein richtig alter Triebwagen auf einem Tieflader angekarrt worden, der passenderweise von zwei Hanomag ST 100 Zugmaschinen gezogen, bzw. geschoben wird.
Beobachten wir also die Fachleute beim abladen des Triebwagens.
Richtig viel Betrieb auf dem Hof der Farbenfabrik.
Da kommen die Oldtimer-Freunde auf ihre Kosten.
Auf der Hauptstraße passieren gerade die Mitglieder der AG "Rettungsfahrzeuge" das Werksgelände.
Die aufgemöbelten Oldies der Werksfeuerwehr werden vom Ordner durchgewunken.
Selbst die Werkslok wurde für dieses Event auf Hochglanz gewienert .
Familie Schulz ist eilenden Schrittes unterwegs zur nächsten Attraktion.
Was doch so ein bißchen Lack und Chrom ausmacht.
Die aufgepimpten Wikinger wirken gleich eine Spur edeler.
Ein letzter Blick auf das bunte Treiben des Oldtimer-Treffens in historischer Kulisse.
Der Sonntagsausflug der Familie Schulz hat sich hoffentlich gelohnt?
Mein gezeigtes Schaustück wirkt auf den ersten Blick etwas unmotiviert. ;o)
Darum muss ich mir jetzt eine gute Geschichte einfallen lassen um das Gezeigte halbwegs plausibel erscheinen zu lassen.
Denken wir uns also ein Werksgelände auf dem schon lange kein Betrieb mehr herrscht, also ein Museumsgelände.
Was eignet sich also besser um ein Oldtimertreffen abzuhalten?
Richtig, genau so ein verschlafenes Fabrikgelände.
Damit lässt sich dann auch der bunte Betrieb an diesem Wochenende erklären.
Puh, gerade noch mal den Bogen gespannt. ;o)
Eigentlich ging es mir darum, zu zeigen was Wiking mit etwas Farbe und Chrom aus den klassischen Modellen herausholt und herausholen könnte.
Die Fabrikgebäude stammen von Kibri.
Unter dem Übergang zwischen den Gebäuden flaniert der Concours d'Elegance.
Die Gleise von Fleischmann, die Bahn von Märklin, das Zubehör von Wiking. Ein buntes Durcheinander.
Bei dem ganzen Kreuz und Quer ist es schon besser wenn die Ordner regelnd eingreifen...
... wie allerdings der Pampa-Schlepper ohne Fahrer nach links abbiegen soll, bleibt das Geheimnis der Security.
Bei diesem Oldtimertreffen waren neben PKWs und LKWs auch Busse und Straßenbahnen zugegen.
Ein glücklicher Umstand, dass vor dem Werksgelände eine Hauptverkehrsstraße mit Straßenbahngleisen vorbei führt.
So können wir im Gedränge der Oldies auch die "Hamburger Straßenbahn" entdecken.
Ausserdem ist auch aus einem Straßenbahn-Depot ein richtig alter Triebwagen auf einem Tieflader angekarrt worden, der passenderweise von zwei Hanomag ST 100 Zugmaschinen gezogen, bzw. geschoben wird.
Beobachten wir also die Fachleute beim abladen des Triebwagens.
Richtig viel Betrieb auf dem Hof der Farbenfabrik.
Da kommen die Oldtimer-Freunde auf ihre Kosten.
Auf der Hauptstraße passieren gerade die Mitglieder der AG "Rettungsfahrzeuge" das Werksgelände.
Die aufgemöbelten Oldies der Werksfeuerwehr werden vom Ordner durchgewunken.
Selbst die Werkslok wurde für dieses Event auf Hochglanz gewienert .
Familie Schulz ist eilenden Schrittes unterwegs zur nächsten Attraktion.
Was doch so ein bißchen Lack und Chrom ausmacht.
Die aufgepimpten Wikinger wirken gleich eine Spur edeler.
Ein letzter Blick auf das bunte Treiben des Oldtimer-Treffens in historischer Kulisse.
Der Sonntagsausflug der Familie Schulz hat sich hoffentlich gelohnt?
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