Sonntag, 19. März 2017

2. Stammtisch der Modellautofreunde OWL in Porta Westfalica

Am 17.März 2017 war mal wieder Stammtisch im Weserschiffchen in Porta Westfalica.
Eine größere Schar Gleichgesinnter Modellautosammler fanden sich zusammen um zu klönen, zu fachsimpeln oder einfach nur um Neuigkeiten auszutauschen und sich gegenseitig einige Schätze aus der Sammlung zu zeigen.

Natürlich waren auch wieder einige Sammlerfreunde dabei die ganz vorzügliche umbauten zeigten, wie z.B. den Lanz Bulldog.

Die Räder stammen übrigens von einem Kibri Bausatz mit Wikinganteilen.

Ursprünglich ein Mercedes L 10000, jetzt ein Büssing.

Man beachte, wie passgenau der Kühler auf die Front montiert wurde.

Der hintere Auflieger wurde von der Hinterachse eines Container-Sattels explantiert.
Ideen muss man haben!

Der Danish mit einer Toastscheibe als Zugmaschine.

Die Chassis sind sich sehr ähnlich.

Was doch ein paar neue Felgen ausmachen.

Da die Toastscheibe jetzt den Danisch ziert, wurde der stilisierte MAN auf den Pritschen-LKW verpflanzt. Passt, wackelt und hat Luft.

Kühlcontainer mit Originalkartons und...

.... unterschiedlichster Variation. Manchmal reicht schon eine andere Farbe beim Chassis und das Modell wirkt völlig anders.

69 Euro "Sofortkauf"! Wer würde da nicht gerne zugreifen.
Ja, auch in OWL gibt es solche Trüffelschweine.
Warum zwischen den relativ neuen Serienmodellen aus diesem Konvolut ausgerechnet der sehr seltene Aurepa Tanksattelzug dabei war, weiß wohl nur der Anbieter.
Der Sammler hat sich jedenfalls wie Bolle gefreut.

Ladegut passen für Wiking-LKWs
Sehr gut gemacht zum Schnäppchenpreis.

Das Oranje-Männchen walzt quer durch Europa Richtung Türkei! ;o)
Ob C & I da wohl schon etwas geahnt haben?

Das erste Modell aus der Jubiläums-Edition welches für reichlich Wirbel unter den Wiking-Sammlern sorgte.
Und so sieht sie aus die Sammlermarke, die aus dem Kartoneinleger heraus geschnitten werden muss um das begehrte Gratismodell zu erhalten.
Laut gut unterrichteter Quelle sollen vom Gratismodell nur so viele Exemplare gefertigt werden, wie Sammelkarten bis zum Stichtag bei den Händlern eingegangen sind.
Damit erübrigt sich die Frage, ob ich den Einleger zerschneide, sofern ich an der Aktion teilnehmen möchte. Es bleibt keine Wahl.
Warum ist eigentlich noch keiner auf die Idee gekommen, die Marke zu verkaufen??? ;o)

Sondermodelle gab es auch zu bestaunen. Hier eine kleine Auswahl:

Ein Sondermodell für die IG T2

Zwei sehr schön bedruckte VW-Busse ...

... für Reifen Stiebling.

Ich hatte einige meiner Neuheiten im Gepäck wie die Klassiker im Maßstab 1:200 bzw. 1:160.

Oder auch mein Fallerhäuschen garniert mit zwei Stromlinienbussen von IMU und BuB

Noch mehr Sondermodelle zur Spielwaren-Messe in Nürnberg...

.. oder der Brezelkäfer für Würth, der auch schon einige Jahre auf dem Buckel hat.

Ein weiterer Sammler zeigte eine ganze Schar unverglaster Ford Taunus "Weltkugel".

Die Modelle waren in einem tollen Erhaltungszustand und in schönen Farben. Da könnte selbst ich noch schwach werden....
Nee, besser nicht noch ein Fass aufmachen.

Noch mehr Umbauten, teils weniger spektakulär weil nur umgesteckt (aber trotzdem sehenswert)....

... oder auch aufwendig zusammen gebastelt aus zwei unterschiedlichen MANs.

Sogar die Rückfenster wurden geöffnet.

Man staunt immer, was alles so zusammen passt.
Hier könnte sich Wiking noch einige Anregungen für zukünftige Projekte abholen.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Wer keine Berührungsängste hat, montiert eben an einen Wiking LKW einen Roco-Kran.
Es wirkt!

Unser Stammtisch-Dealer hatte brandneue Sondermodelle im Gepäck die er noch persönlich am Tag des Stammtisch aus Lüdenscheid abgeholt hatte.
Die Modelle waren quasi noch warm!

Der Muldenkipper macht in sonnengelb eine tolle Figur.

Etwas Farbe wertet das große Modell zusätzlich auf.

Der Mercedes Schwerlastzug fügt sich harmonisch in die "olivgraue Spedition" ein.

Auch hier machen viele zusätzliche Bedruckungen und Farbtupfer aus dem Modell eine Schönheit.

Da es scheinbar die alte Schwerlastpritsche nicht mehr gibt hat der Auftraggeber den Kompromiss gewagt und die neuere Pritsche vom Büssing 8000 genommen.
Passt aber nur Mittelprächtig.
Dafür kann die Pritsche abgenommen werden und man hat eine veritable Zugmaschine.

So siehts aus.

Und das ist drin im Cartoon! :o)

Und weil der Auftraggeber dieser tollen Modelle besonders den Spielwert seiner Modelle im Blick hat, legt er diese Zugmaschine noch on Top!
Der Stahlpritschen Anhänger passt zu dem Modell wie dafür gemacht.
Gut, dass ein Sammlerfreund jede Menge Ladegut im Gepäck hatte.
So konnte der Lastzug gleich vorbildgerecht bestückt werden.

Diesmal hat Oliver Wasmus auf die Bedruckung der "Bauchbinde" verzichtet, ganz bewusst.
Die Plane stammt übrigens vom MB L 408 "Zippert & Co."
Sie passt in der Länge optimal, in der Breite habe ich etwas getrickst.....

..... so sieht es dann nämlich von der anderen Seite aus.
Wenn man die Plane allerdings mittig auf die Pritsche setzt, könnte es fast passen.

Von Rückwärts ist die Ballastpritsche schön bedruckt und selbst die Rücklampen haben Farbe bekommen.
Ein nettes Modell für das bestimmt noch der eine oder andere passende Anhänger oder Auflieger erscheint.
Einfach mal abwarten.
Ideen sind scheinbar genug vorhanden.

Sammler im Gespräch. Für Langeweile war da fast keine Zeit! :o)

Der Mann mit dem Koffer

Spielkinder.
Es ist aber auch zu herrlich mit den kleinen Plastikgnubbeln zu spielen.
Es fehlte lediglich das typische Quietschen der Achsen beim fahren des Modells . Die Dinger sind einfach noch zu neu. ;o)
Kommt Zeit, kommt Quietschen.

Moderne Spielerei? Oder wird da nur kurz gecheckt ob die Ebay-Auktion zufriedenstellend ausgelaufen ist???

Der Umbau-MAN sorgte für Aufsehen.

Yessss, so soll das sein. Gebannt wird gelauscht was der andere Kollege zu Berichten weiß.

Ich liebe diese Stammtische.

Der nächste findet übrigens am 9.Juni 2017 ab 19:00 statt.
Wie immer im Weserschiffchen.
Interessierte Sammler sind wie immer herzlich willkommen.
Und nicht nur die Abordnung aus dem Ruhrgebiet nimmt für den entspannten Plausch die weite Reise auf sich.
Obwohl, der Uwe war fast so schnell wie ich zu Hause!

Sonntag, 5. März 2017

Wiking Sammelaktion VW T1, Umfrage

Zum 85jährigen Jubiläum von Wiking gibt es eine Sammelaktion.
Wiking bringt seit der Februar-Auslieferung zu jeder folgenden Neuheitenauslieferung je ein besonderes VW T1 (Typ 2)-Modell mit einem speziellen Aufdruck passend zu den Gebäuden des Straßenplans in den Handel.
Die Idee mit den speziellen Aufdrucken mit Bezug zum Straßenplan finde ich großartig.

Die Auflage ist begrenzt auf 2017 Stück und Endet im April 2018.
Jeder Einleger ist mit einer speziellen Marke bedruckt, die auf einer "Sammelkarte, die auf der Wiking-HP herunter geladen werden kann aufgeklebt werden muss.
Wer alle 6 Marken zusammen bekommt gibt die Karte beim Fachhändler ab, der dann das 7. Modell gratis an den Kunden abgibt.
Die genauen Modalitäten entnehmt bitte der entsprechenden Information auf der Wiking HP (siehe Link oben).

Nachdem nun das erste Modell in den Handel gelangt ist, treibt die Aktion seltsame Blüten.
Scheinbar ist die Auflage zu knapp bemessen?
Immerhin buhlen Wiking-Sammler mit Bulli- oder VW-Sammlern um die Wette.
Vielleicht gibt es ja auch Modellautofreunde die einfach auf limitierte Sammelaktionen abfahren?

Nicht jeder Händler hat die bestellten Modelle bekommen und verprellt nun eventuell langjährige Kunden.
Manch ein Händler, aber auch Sammler bieten die Modelle inzwischen für exorbitante Kurse in Internet-Auktionshäusern an.
Erstaunlicher Weise werden die geforderten Preise auch gezahlt! :()
Ob Wiking mit solchen Reaktionen gerechnet hat??

Dazu kommt, dass das Modell in Foren und im Sammlerkreis kontrovers diskutiert wurde aufgrund formaler Schwächen in der Modellumsetzung

Aber auch der Sammler ist in der Bedroullie.
Soll er den Pappeinleger zerschneiden? Dann ist das Modell vielleicht weniger Wert!
Also 2 Modelle kaufen? Aber woher nehmen?
Bekomme ich vielleicht auch alle Modelle zusammen?
Wo bekomme ich die nächsten Modelle her, wenn ich für "Teuer Geld" bei ebay oder sonstwo gekauft habe.
Da es ja von jedem Modell tatsächlich nur 2017 Stück geben wird, wird das Gratis-Modell an alle Sammler die ihre Karte abgeben verteilt!
Was passiert mit den Sammlern, die ihre Kartons partout nicht zerschneiden wollen?
Gehen die dann leer aus?
Oder die Sammler die nicht alle 6 Modelle zusammen bekommen?
Was passiert dann mit den überzähligen "Gratis-Modellen"? Gelangen die dann auf normalem Weg in den Handel? Werden die geschreddert?
Eigentlich soll es ja nach Ablauf der Aktion 2017 komplette Sätze mit beschädigten Kartoneinlegern ;o) des VW T1 geben.
Warten wir es mal ab.

Ja, der Sammler hat es nicht leicht.

Ich möchte mit einer Umfrage wissen, wie der Blogleser über diese Aktion denkt?
Gerne auch als Kommentar in der Kommentarfunktion

Samstag, 4. März 2017

Wiking Februar-Neuheiten und noch mehr

Heute war ich mal wieder beim Händler meines Vertrauens um meine bestellten Wiking Neuheiten abzuholen und um ein nettes Schwätzchen zu halten. Ganz nebenbei gab es dort auch die neue Caramini.
Eigentlich kaufe ich ja nicht die "Katze im Sack"......

.....aber das Modell war so liebevoll verpackt, dass konnte ich beim Oliver gar nicht stehen lassen!
Er riet mir, doch zwei Modelle zu kaufen! Eins lasse ich schön in diesem nostalgischen Seidenpapier, das andere packe ich aus zum "bespielen".
Der ist doch ein Fuchs, der Mann! ;o)
Aber ein Modell muss reichen.
Darum auch an dieser Stelle ein Erinnerungsfoto!

Nach dem Entpacken dann der Schreck, das Modell ist zerlegt.
Hat es den weiten Weg aus China nicht überstanden??
Darum auch das Seidenpapier? Weil das Modell in China produziert wird??

Zum Glück ließ sich der Fuchs Bagger problemlos wieder zusammen stecken.

Ist schon ein feines Modell. Auf dem kleinen Schild unterhalb des schrägen Fensters steht übrigens "Johs. Fuchs K.G., Maschinenfabrik, Ditzingen-Stuttgart". Daneben ist das Fuchs-Emblem dargestellt. Rund um den stilisierten Fuchs steht "Johannes Fuchs, Ditzingen, 1888".
Alles ohne Probleme lesbar gedruckt! ;o)

Der Schriftzug "Fuchs 301" ist geprägt und weiß bedruckt. Die Rückleuchten haben auch etwas Farbe spendiert bekommen....
Die Räder sind Gummibereift und haben sehr gute Rolleigenschaften. Die Felgen sind prima detailliert.
Der Aufbau ist in einem kräftigen blau, das Fahrgestell dagegen leider wieder mit scheinbar zu wenig Pigment wirkt blass und Spielzeughaft.


...ebenso wie die vorderen Lampen und Blinker.
Die Baggerschaufel ist gut gelungen, schöner wäre natürlich der Klauengreifer gewesen.
Aber vielleicht kommt der noch bei einer späteren Variante?

Ein echter Schwachpunkt ist das Gummiseil das den originalen Seilzug nur unzureichend wieder gibt, aber wohl dem Spieltrieb geschuldet ist.
Gummiseile gab es schon zu Peltzers Zeiten, also nicht unbedingt ein Stilbruch. :o)
In einem beigelegten Tütchen findet der geneigte "Spieltriebler" (der Hardcore-Sammler wird die Beigabe vermutlich nicht entdecken, denn der nimmt sein Modell selbstredend nicht aus der schachtel! ;o)) verschiedene Deichseln und Stangen, sowie ein zweites Gummiseil mit einer Abbruchkugel daran.
Hat jemand eine Ahnung wofür das blaue Teil gedacht ist?

Mit einer passenden Zugmaschine kann der Wikinger seinen Fuchs-Bagger dann durch die Gegend ziehen.....

.... oder auch auf einen Tieflader verlasten.

Der Fuchs-Bagger war eigentlich unverwüstlich. Trotzdem gibt es den Kundendienst, der im Falle eines Falles schnell zur Stelle ist.
Der Mercedes L319 Kastenwagen ist rundum perfekt Bedruckt und bemalt.

Farblich weicht der Kundendienst LKW aber leider vom Bagger deutlich ab.
Der Bagger wurde in China produziert und der Klein-LKW in Deutschland.

Die getönte Verglasung und die fehlende Inneneinrichtung sind eigentlich nicht mehr zeitgemäß.
Da könnte Wiking gerne mal Hand anlegen.
Außerdem gibt es auf dem Dach des Modells eine unschöne Formänderung. Dort saß mal ein Lüfter, der wieder aus der Form entfernt wurde.
Damit dieses Manko nicht auffällt, hätte man dem Modell vielleicht einen Dachgepäckträger aufsetzen können?!

Die Front ist sehr sauber Bedruckt oder bemalt.

Ich bin mir noch Unschlüssig ob ich die weißen Stoßstangen gut finden soll.
Schwarz? Silber?
Auch die Felgen sind ziemlich blass.

Das Wiking Modell erschien 1959 im Programm, damals noch mit separatem Kühlergrill.
1996 wurde das Modell für ein Warsteiner Sondermodell umfassen überarbeitet.
2012 wurde dann für ein Sondermodell des PMS der Dachlüfter wieder zurück gebaut.

Die Unterseite zeigt natürlich schon die neue Wiking-Prägung.

Der Fuchs-Bagger mit Kundendienst-Fahrzeug im Kreis seiner historischen Ahnen, dem Menck-Bagger und dem Krupp Ardelt Bagger.
Im Hintergrund überragt der Preiser-Kran die Szenerie.

Wie bereits hier schon geschrieben, wird es noch einen vergleich mit dem Kibri-Modell geben.

Dann ist mir letzte Woche noch dieses Schätzchen in die Sammlung gerollt.
Und weil der so schick ist und mir noch in der Sammlung fehlte wird der jetzt hier vorgestellt.

Der schwarze Mercedes 540 K stammt aus der Mercedes-Benz Packung "Story of Passion", die im Jahr 2000 von Mercedes ausgegeben wurde.
Die Packung mit dem Mercedes 540 K in bicolor habe ich hier schon vorgestellt.

Etwas über das Wiking-Modell zu schreiben hieße "Eulen nach Athen tragen".
A. Kedziersky und F. Peltzer konnten es einfach!!
Die Linienführung ist grandios, das Vorbild wunderbar getroffen.
Von Kennern für Könner ebent! ;o)
Einzig die etwas zu klein geratenen Speichenräder der englischen Klassiker trüben den ansonsten perfekten Eindruck.

Der 540K ist aufwendig rundum bedruckt in großartigem Finish.
Das konnte Wiking auch vor 17 Jahren schon.

Sogar die seitlichen Kotflügel sind mit silbernen Zierleisten geschmückt.

Eigentlich stehe ich mehr auf silbernen Purismus. Aber der Chrom beim Chassis und dem Kühlergrill wirkt bei diesem zeitlosen Cabrio ziemlich edel, ohne Aufdringlich zu sein.

Fehlt eigentlich nur etwas Silberfarbe rund um die Frontscheibe.
Jammern auf hohem Niveau.

Ein kleines Kunstwerk. Immerhin hat das Modell doch fast 45 Jahre auf dem Buckel, gehörte der Mercedes 540 K doch zu den ersten Klassikern die 1973 im Programm erschienen.

Unten drunter gibt es noch keine Veränderungen bei der Bodenprägung.

Samstag, 25. Februar 2017

IMU Replikas

Seit etwa 1991 gibt es Kopien diverser Wiking-Vorbilder.
Hersteller war IMU.
Es begann mit dem Sprengwagen, der dem Wiking-Pendant wie "aus dem Gesicht geschnitten" war.
Vermutlich gab es im Vorfeld Modelle die sogar das WM-Logo trugen. Selbst die Farbgebung der IMU-Sprengwagen taugte dazu auch eingefleischte Wiking-Sammler zu täuschen.
Später wurde das WM-Logo aus der Form entfernt. An der Stelle der Gravur wurde mittels eines Stempel der Hersteller bekannt gemacht. Noch später gab es dann entsprechende IMU-Gravuren in der Form.
Hierzu finden sich Hier und Hier einige Informationen.

Nun sind mir zwei Replika-Modelle in die Sammlung gefahren, die ich in den 90ern schon einmal besessen habe, aber in geistiger Umnachtung später wieder verkauft habe.
Nun sind sie wieder in der Sammlung und "ick freu mir"!

Den Stromlinienbus T7 gab es von Wiking ab 1948 ebenfalls mit durchbrochenen Fenstern und in einer Vorserien-Version sogar mit Figuren auf den Sitzplätzen.
Später wurde das Modell dann umgestaltet und die Fenster waren nicht mehr durchbrochen.
IMU produzierte den Bus zunächst nur in dunkelgrau, später gab es dann auch Modelle in bunten Farben wie z.B. dieses feuerrote Exemplar.
Es soll auch Modelle in olivgrün, hellgrau und gelb, eventuell auch noch weitere Farben (blau) gegeben haben.

Mein früherer Bus war dunkelgrau und wenn ich mich recht erinnere, waren die Radkästen nicht lackiert.
Der feuerrote gefällt mir aber viel besser!
Der Bus kostete damals fast 100 DM. Inzwischen kann man die Busse mit etwas Glück für 30 - 40 Euro bekommen. Manchmal sind sie auch deutlich teurer, denn inzwischen taucht der Stromlinienbus von IMU genau so selten auf wie sein Pendant von Wiking! ;o)

Schade dass da keine Männlein drin sitzen. Die wären ein Sahnehäubchen! ;o)

Gibt es eigentlich ein Vorbild für diesen Bus?

Das Material aus dem das Modell entstanden ist, lässt sich schwer beschreiben.
Das Modell bringt einiges an Gewicht auf die Waage, für normalen Kunststoff-Spritzguss fühlt sich der Bus zu matt an.
Vielleicht Resine??

Das freistehende Kennzeichen ist gerade beim Wiking-Pendant gerne mal abgebrochen.
Die zusätzliche Bemalung wertet den Bus deutlich auf.

Unten drunter deutet nichts auf einen Hersteller hin. Nur die Prägung "Made in Germany" weist auf ein Produkt aus deutscher Fertigung hin. Ob IMU tatsächlich in Deutschland produziert hat???

Beim Wikingmodell waren die Achsen heiß eingeschmolzen, dann wurden auf die fest sitzenden Achsen die Räder gesteckt und mit einer Quetschzange wurde die Achse abgeknipst.Darum auch der Begriff Quetschachser.
Beim IMU-Pendant sind die Räder ähnlich montiert, allerdings sind die Achsen nicht eingeschmolzen sonder in Einschnitte in den Achshalterungen eingeklemmt.

Das zweite IMU-Modell im Bunde ist der Horch, der dem unverglasten Horch von Wiking mit festen Stoßstangen nach empfunden ist.

Der Einleger weist deutlich auf eine Replik hin.

Das Modell ist aufwendig verpackt auf einem repräsentativen Tiefziehsockel und in einer festen Klarsichtschachtel.
 
Auf der Fahrerseite gibt es ein angedeutetes Reserverad .....

Da mir das Wiking Pendant fehlt kann ich die Modelle leider nicht vergleichen, aber auh beim Horch von IMU scheint es sich um eine Abformung vom Wiking-Original zu handeln?!

...... auf der Beifahrerseite fehlt das zweite Reserverad. Der spätere, verglaste Wiking Horch 850 hatte auf beiden Seiten je ein Reserverad.

Am Heck gibt es den obligatorischen Gepäckträger.

Eine Bodenprägung fehlt.
Gut zu sehen, die eingesägten Achshalterungen. Die Achsen sind aus Messingdraht und wie beim Wiking-Modell an den Enden "breit gequetscht".
Auch bei diesem Modell kann ich mich auf das Material nicht festlegen.
Es könnte aus Resine sein?

Den Abschluss bildet natürlich eine Gegenüberstellung meiner versammelten Horch-Modelle.
Der kleinste (1:220) stammt von Märklin, der große (ca.1:90) und der andere Kleine (1:200).
Deutlich ist zu Erkennen, dass das IMU-Modell irgendwo dazwischen liegt.
Wiking hat zu Beginn der Modellautoproduktion im ungefähren Maßstab 1:100 produziert. Darum ist er etwas kleiner als der jüngere Horch, der aber auch noch nicht im exakten Maßstab 1:87 modelliert wurde.