Donnerstag, 18. Juni 2020

Wiking Neuheiten Februar und April 2020

Coronabedingt habe ich die Abholung meiner Bestellung bis in den Juni verschoben.
Doch nun kann ich die Neuzugänge auch zeigen.

Der Mercedes 540K in dieser wunderbaren Farbenharmonie war natürlich ein Muss.

Das I-Tüpfelchen wäre jetzt noch ein farblich abgesetzter Grill.

Über die zu kleinen Räder kann ich da schon fast hinweg sehen.
Im Wiking-Forum zeigte ein Sammler wie man aus den klassischen Rädern mit Radkappe für den 540K durch aufbohren Speichenfelgen selbst herstellen kann.
Dann blieben aber immer noch die zu kleinen Reservereifen bei denen ich mir nicht sicher bin, ob man die zerstörungsfrei von der Karosserie ab bekäme.
Die sind nämlich angeklebt.

Lackierte Trittbretter, Zierlinien auf dem Kofferraumdeckel und der obligate Stern.
Ein Gesamtkunstwerk.

Ich bin immer wieder erstaunt was die moderne Bedruckungstechnik zu leisten vermag.
Zumal durch den Aufwand das Modell bezahlbar bleibt. Allerdings kein vergleich mehr zu den frühen Klassikern von 1973, da kostete der Mercedes 540K 2 Mark fuffzig.😉

Unten drunter gibt es das neue Wiking Logo.

Die Neuzugänge der April-Auslieferung beginnen mit dem Büssing Bierpritsche im Veltins Outfit.

Hm, warum man die Coronapause nicht genutzt hat um den "Futtertrog" Unterflurmotor abzuändern wird wohl nur Wiking wissen.
Bin mal sehr gespannt, ob das noch geändert wird?

Ansonsten ist das Modell wieder sehr schön bedruckt und lackiert. Farblich reiht es sich nahtlos in die Serie der vielen Sondermodelle aus dem Hause Veltins.

Alleine der Kühlergrill mit der Büssingspinne und dem Löwen ist ein echter Eyecatcher.
Es soll ja Sammler geben, denen der Grill missfällt...

Leider habe ich keinen alten Büssing um das Chassis vergleichen zu können, denn es soll ja aus neuer Form entstanden sein.

Mein zweiter Neuzugang ist der Henschel als Abschleppwagen.
Die farbliche Kombination in schlüpferblau ist einfach ein Knaller und ein Farbtupfer in jeder Sammlung.

Mittlerweile gehört der Abschlepper zu einer kleinen Serie diverser Abschlepper und wäre damit schon ein eigenes Sammelthema, siehe hier. (etwas scrollen)

Ein Modell mit Spielfunktion, rundum gewohnt sauber bedruckt.

Von allen Seiten ein feines Modell.

Unterschiedliche Trilexfelgen für vorne und hinten.
Die schwarz/weiße Warnschraffur ist ungewöhnlich.

So sieht der Henschel von unten aus.

Beim Tempo Matador habe ich mich vertan.
Ich hatte nämlich vermutet, es handelt sich um eine weitere, bisher noch nicht da gewesene Variante.
Aber weit gefehlt. Die Hochpritsche gab es schon mal.

Egal, auch wenn ich diese Farbe nicht besonders attraktiv finde, darf der Kleine mit dem Dackelblick bleiben.

Was mir bei blauen Hochbord-Tempo nicht so auffiel, dass unter der Pritsche etwas fehlen würde, z.B. ein Reserverad. Sieht irgendwie nackig aus.

Sogar die Rückleuchten erhielten etwas Farbe.

Unten drunter keine neuen Erkenntnisse.

Sonntag, 31. Mai 2020

Neue Sondermodelle vom Lieblingsdealer

Bei Oliver Wasmus Spielwarenhandel gibt es 2 neue Sondermodelle für die "olivgraue Spedition".
Passend zu den aktuellen Serienmodellen (Set "Mercedes-Benz Pullman" (099097) kommt die Pullman Zugmaschine als Dreiachser.

Im typischen olivgrau mit oxidrotem Chassis und toller Bedruckung fährt der Pullman jetzt vor.


Besonders gefällt der silbern gerahmte Zierstreifen, der das Modell sehr edel aussehen lässt.

Selbst am Heck gibt es einige Farbtupfer wie bemalte Rückleuchten.
Die Sattelzugmaschine besitzt, warum auch immer einen Zughaken.

Ein schmuckes Modell in toller Farbkombi.
Beachte auch die kleinen, orange abgesetzten Blinker an den Frontseiten des Modells.

Die Inneneinrichtung ist, wie bei der Spedition üblich in rehbraun gehalten und besitzt ein schwarzes, eingesetztes Lenkrad.

Die Sattelplatte ist silbern.

So sieht es unten drunter aus.


Hier mal einige Beispiele, was sich aus der olivgrauen Spedition alles aufliegen lässt:
der Rungensattelauflieger (0518 609)

Passt sehr gut und lässt sich auch problemlos rangieren.

Oder hier der Pritschenauflieger vom MAN Pritschen-Sattelzug (0514 55)

Funzt auch ohne Haken und Ösen.

Natürlich kann auch der Hinterkipper des neuen NG aufgelegt werden.

Auch bei dieser Kombination gibt es beim Wenden und Manövrieren keine Probleme.

Leider lässt sich der Kühlkoffer-Sattel (0528 51)nicht aufliegen, da das Aggregat ein manövrieren verhindert. Das Kühlaggregat stößt beim wenden an die Rückwand der Kabine, so O. Wasmus.

Das zweite Modell wurde schon in der aktuellen caramini mit Bild vorgestellt und auch auf der HP von R. Göbelsmann Wiking Fan gibt es erste Fotos zu sehen.
Es handelt sich um eine Mercedes-Benz NG Sattelzugmaschine und einen Hinterkipper-Auflieger.
Bisher gab es das kleine NG Fahrerhaus nur als Schuttmulden LKW (0645 50), als Pritschen LKW (0673 52) oder als Tankwagen (0807 60).

Auch der NG Hinterkipper Sattelzug ist rundum mit einigen Zusatzbedruckungen aufgepeppt, wie zB. der Banderole.

Gesilberte Scheinwerfer und gesilberter MB-Stern im Kühlergrill runden das Gesamtbild ab.

Fahrgestell oxidrot und Stoßstange sowie Kotflügel schwarz.

Ein schönes Gespann.....

.... mit Spielfunktion!

Rot bedruckte Rückleuchten sorgen auch am Heck für kleine Highlights.

Ein Blick unter das Modell.

Ahnengalerie: Pullman, Kubische Kabine, kleines und großes NG Fahrerhaus.
Fehlt eigentlich nur eine Toastscheibe oder Modelle aus der LP-, der Lk- und der SK-Reihe.

Noch einmal der Vergleich der Ahnen.

Dabei fällt auf, dass die beiden NGs fast identische Fahrgestelle haben..
... könnten!

Erster Unterschied ist der Zughaken und das Reserverad beim kleinen NG springt sofort ins Auge..

Weitere Unterschiede werden beim Blick unter das jeweilige Modell offenkundig.
Gleich und doch nicht gleich.

Zuletzt noch ein Vergleich zwischen einem älteren Hinterkipperauflieger mit olivgrauem Fahrgestell und dem Fahrgestell des neuen NG Modells.
Auffällig sind hier die unterschiedlichen Abstände des Königbolzens.
Das ist mir bisher noch nie aufgefallen, dass scheinbar die Form geändert werden kann.

Somit verändern sich die Abstände zwischen Sattelauflieger und Fahrerkabine.
Beim neuen Modell wirkt das Zusammenspiel sehr harmonisch.

Beim alten Sattelauflieger ist der Abstand zu groß