Samstag, 10. Oktober 2020

3.Stammtisch der OWL Modellautofreunde, Oktober 2020

Am Freitag den 9.102020 trafen sich die Modellautofreunde OWL zum vorletzten Stammtisch in diesem Jahr, Vorausgesetzt, dass uns Coronabedingt kein Strich durch die Rechnung gemacht wird.

Ein Sammlerfreund hatte diese alte Schachtel mit Schuhcreme mit.
Nee, dieser Karton entpuppte sich als echte Schatzkiste, hatte der Vater des Teilnehmers doch schon früh mit dem sammeln von Wikingmodellen begonnen die der Sohn zwar betrachten durfte aber bis vor kurzem nicht in die Finger bekam.
Erst beim Kehraus wurde diese Schachtel wieder entdeckt und entflammte erneut eine Sammelleidenschaft.
So kann es manchmal gehen.

Blick in die Schachtel, viel Unverglastes.

Auf der anderen Seite der Schachtel ebenfalls.

Aber viele Modelle durften auch aus der Schachtel ins Freie.
Da gab es wahre Schätze zu bestaunen, die überwiegend in sehr gutem Zustand die Zeit auf dem Speicher überdauert haben.

An manchem hat zwar der Zahn der Zeit genagt, wie z.B. am hinteren Kotflügel des Post-LKWs...

.... oder am Lack des Tankwagens.

Aber etliche Modelle sind wie Neu.

Hm, wer da wohl mal die Beschriftung auf die Planken des LKWs gebracht hat?
Der Vater wird es wohl nicht gewesen sein....😀

Schöne, z.T. Farbenfrohe Zeitzeugen einer längst vergangenen Ära.

Henschel mit Kühlkofferauflieger "Intercity"! Der Henschel ist eine White Zugmaschine.
Danke an Christian für den Hinweis.

Bullis und Feuerwehr.

Zweisitzer Cabrio und anderes Erstaunliches

Amerikanische Limousine in silber.

Leider sind manche Fotos nicht so berauschend. 
Das silber durchgefärbte BMW 328 Cabrio war mir aber dieses Foto wert.
Ein cooles Modell, das auch gut in meine Sammlung passen würde.

Noch einmal Opel Kapitän mit Sirene auf der Motorhaube.

Wer den Tod nicht scheut.....
fährt natürlich einen Goliath PKW.
Auch hier war der schludrig recherchierende Chronist auf der falschen Fährte.
Denn der abgebildete Wagen ist kein Lloyd.
Danke Christian, dass Du meiner Unwissenheit auf die Sprünge hilfst.
P.S.: Wäre der Goliath nicht ein Modell für das laufende Programm?

Ein Käfer mit Quetschachsen darf in so einem Sammelsurium nicht fehlen.

Und als großes Schmankerl lag oben drauf noch ein Tempo Matador im Maßstab 1:50

Passend zum Welthundetag schaut der kleine mit seinen gelben Dackelaugen traurig aus der Wäsche.😃
Was auf dem Foto wie ein anthrazit ausschaut ist eher ein sehr dunkles olivgrün.

Die weißen Räder bilden einen schönen Kontrast.

Auf der Pritsche prangt das Tempo-Logo.

Silbernes Chassis. 
Ein schickes Modell, dass eher zu den echten Raritäten zählen dürfte.

Von den großen Wikingern geht´s nahtlos weiter zu den Winzlingen von Wiking und Pilot.

Tolle Straßenbahnen vermutlich eher aus neuerer Produktion?

Besonders die rot-graue Pilot Straßenbahn hat es mir angetan.

Auch etwas, dass mir bisher unbekannt war:
Den Doppeldecker von Pilot gibt es als Links- und Rechtslenker erkennbar an den Einstiegen am Heck.

Der Chronist hatte ebenfalls einige Modelle im Maßstab 1:200 im Gepäck.

Nicht alles ist von Wiking und nicht alles ist uralt.

Die Vielfalt der kleinen Dinger ist Verblüffend und macht Spaß.

Weiter mit älteren H0-Modellen. Was sich auf den ersten Blick sehr ähnelt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung in unterschiedliche Serien- und Werbemodelle.
Confern-LKWs in Hülle und Fülle.

3 x Klingenberg. Der Mittlere ist eine Rarität.

Confern mit NG Fahrerhaus für die Firma Eifeler.

                                       
So sieht´s aus.

Weitere Werbemodelle und ein Vorserienmodell.

Weil es etwas Besonderes ist, hier nochmals in groß!

Mit der Stadt Bielefeld haben diese Laster nix zu tun. 😁
Aufkleber auf dem Dach des Koffers...

... und an den Kofferseiten.

Ein anderer Stammtischler hatte jede Menge Unimogs (Unimögge?) im Gepäck.

Da diese Modelle nicht zu meinem Sammlungsgebiet gehören, war ich überrascht wie viele unterschiedliche Modelle aus neuerer Zeit es inzwischen gibt.
Geradezu Inflationär! 😉

Da sind schon einige interessante Stücke dabei.

Natürlich darf ein Exemplar für die Spedition Wandt nicht fehlen.

Der U 406 mit Kabeltrommel gefiel mir besonders gut.

Dieser Sammlerkollege hatte eine Auswahl an Cabrios mitgebracht.
Man beachte die Klassiker darunter!!!😁

Transparentes ist immer wieder schön anzusehen und unter Umständen auch etwas besonderes.

Der Auftraggeber der "olivgrauen Spedition" hatte etwas zu Spielen dabei.

Ja, auch da hat sich inzwischen einiges getan. Aus der Vielzahl von Bauteilen lässt sich manches Neues "stricken"!

Es gibt Zugmaschinen und Anhängsel....

.... diverse Sattelzugmaschinen....

... und jede Menge unterschiedliche Planen, die nach belieben umgesteckt werden können.

Der Mercedes-Benz 240 TD Kombi in maisgelb von Michi Blößl passt wunderbar zu den maisgelben Fahrzeugen von Oliver Wasmus.

Der neue Goliath Express Luxusbus von Dreika war auch schon zu bestaunen.
Ein feines Modell.

Ebenso wie die beiden Serienmodelle, die von Busch vertrieben werden wie hier das Exemplar in grün/weiß....
... oder die Variante in rot/weiß. 


Es war mal wieder ein unterhaltsamer Abend mit netten Gästen, interessanten Modellen und leckerem Essen.
Besonders schön, wenn schwer erkrankte Sammlerfreunde einigermaßen genesen wieder mit am Tisch sitzen können und ihren Spaß haben.
Ich danke auch meinem Fahrer, der mich sicher zum Stammtisch und wieder nach Hause befördert hat.

Bleibt mir nur noch zu verkünden, wann der letzte Stammtisch in 2020 stattfindet.
Wir treffen uns wieder am 27.11.2020 ab 19:00 an bekannter Stelle im Weserschiffchen.
Bis dahin, bleibt alle Gesund und Munter!

Edit: Aufgrund des Shutdowns (light) 😖 in NRW wird es keinen Stammtisch im November geben. Ob wir uns ggf. im Dezember nochmals treffen können wird spontan entschieden.
Bei täglich steigenden Infektionszahlen sehe ich da allerdings schwarz!

Welthundetag, 10.Oktober 2020

 Heute ist Welthundetag.

Da kamen mir doch gleich folgende Bilder in den Sinn.

Also in den Keller gestiefelt und sämtliche Hunde zusammengekramt.

Voila: 

Natürlich mussten auch mehrere Bäume mit aufs Bild, denn die Fiffis müssen ja auch mal!
Die Damen haben selbstverständlich in ihren Handtäschchen ein Leckerchenbeutel und den unvermeidlichen Kotbeutel oder wie ich sie nenne: die Kacktüte!😁 

Ich beginne mal mit dem Terrier von Wiking.
Den gibt es bekanntlich in unterschiedlichen Varianten.
Ich meine, mal irgendwo gelesen zu haben, dass der Firmengründer und seine Gattin selbst mal einen Terrier hatten.
Bei den C-Figuren ist das Hündchen eher niedlich in Habacht-Stellung.

Das sieht bei den B-Figuren schon etwas anders aus, hier bockt das störrische Viech.

Die kleine Frieda hat selbst mit 3 braven Terriern keine Mühe. Die fressen ihr quasi aus der Hand.

Da ich leider keine A-Figuren habe kann ich den Terrier aus dieser Figurengruppe nicht zeigen, verweise aber mal auf diesen Post.

Hier für diejenigen, die nicht klicken wollen zeige ich das Foto der A-Figuren hier nochmals.
Dieser Terrier ist eher etwas zottelig aber auch sehr niedlich.

Zuletzt darf bei den Wikingern die Figurengruppe im Winzmaßstab 1:200 nicht fehlen, denn auch dort hat A. Kedzierski schon ein Hündchen vorgesehen, das vorwitzig am Rocksaum der "Volksgenossin" zerrt.

Es folgen zwei Hundegassigeherinnen von Kibri und Leyla
Man beachte die unterschiedlichen Maßstäbe.
Die Figur von Kibri ist etwas zu klein geraten, eher Spur TT, während die Figur von Leyla für den Maßstab H0 schon fast zu groß ist.
Beide Hündchen laufen vorbildlich an der Leine.

Das Hündchen der SIKU-Dame pariert aufs Wort und darf folglich als Freigänger die Gassirunde drehen.

Auch der Schäfer von SIKU mit seinem Hütehund hat seine Tiere gut im Griff.
Der Bernhardiner soll natürlich durch seine imposante Größe Wölfe abschrecken.
Diese SIKU-Figuren sind deutlich größer, eher 1:60(?).

Diese unbekannte Dame bemüht sich nach Kräften ihren störrischen Terrier nach Hause zu zerren.

Ich glaube die pfeift auf den Welthundetag und würde ihrer Töle gerne mal eins überziehen?😡
Aber es schauen zu viele Leute zu!😁

Das ist unsere Lotta, hier schaut sie so aus, als könne sie kein Wässerchen trüben. Die hat es aber faustdick hinter den großen Tütenohren!
Ähnlich wie auf dem letzten Foto habe ich schon versucht sie wieder nach Hause zu bekommen. Meist bleibt sie genau dort bockig liegen, wo Leute sitzen. Gerne vor Eisdielen oder Restaurants mit Außengastronomie. Ich komme mir dann immer wie ein Übeltäter vor, der seinen Hund misshandelt wenn ich dann mal etwas kräftiger an der Leine zerre und den bockenden Terrier hinter mir her schleife.
Aber die schlaue Hundedame genießt die Aufmerksamkeit, fällt dann doch meistens irgend etwas Leckeres für sie ab. Und seien es nur die Leckerchen, die man benötigt um sie zum weitergehen zu locken.
Ich habe auch schon überlegt für die Zirkusshow Geld zu verlangen! 😁

Samstag, 26. September 2020

Freiwillige Feuerwehr mit Opel

Der Opel Rekord ´60 ist eine Wiking Neuheit von April 2020 und kam jüngst als Geschenk in die Sammlung.

Lt. Aufdruck am heck scheint es sich um einen 1700er zu handeln.

Das Modell war von 1963 -1966 im Wiking-Programm. ab 2007 kamen diverse Wiederauflagen in die Serie und auch als Sondermodelle.

Wiking-Like sind die feinen Aufdrucke, die das eher unscheinbare Modell deutlich aufwerten.

Ob es Veränderungen am Modell gibt oder gab vermag ich mangels Vergleichmodellen nicht zu sagen. Neu ist auf jeden Fall das neue Wikinglogo am Heck.

Natürlich muss der Brandmeisterwagen auch gleich vor dem Spritzenhaus mit den betagten Blitzen posieren.

Heute scheint großer Waschtag zu sein. Einige Feuerwehrleute sind angerückt um "Klar-Schiff zu machen".

Dann rückt der ganze Zug zur Parade aus.

Freitag, 25. September 2020

Wiking Rabatt-Schlacht

 Hier habe ich schon einmal über den Wertverfall von neueren Wikingmodellen geschrieben.

Dass aber der Hersteller selber nun Restposten mit Rabatt zu den Neuheiten verhökert empfinde ich als starkes Stück.

Für alle diejenigen, die die rabattierten Modelle damals zum regulären Preis im Laden oder beim Händler seines Vertrauens gekauft haben ist das ein Schlag ins Gesicht.

Natürlich auch für die Händler, die ihren Kunden damals den vollen Preis abverlangt hatten.

Mit solchen Methoden vergrault die Firma ihre eigenen Kunden und gräbt den Händlern "das Wasser ab".

Mir kommt es so vor, als wolle SIKU die Marke Wiking bewusst gegen die Wand fahren.

Einige Modelle wurden in letzter Zeit mit der "heißen Nadel" zusammengestrickt, sehr zum Mißfallen der Sammlerschar. Dann wurde die Menge der Sondermodelle von 500 auf 1000 Exemplare hochgesetzt, wohlwissend, dass diese Menge an Sondermodellen nicht mehr absetzbar ist, was dazu führte, dass längst nicht mehr so viele Sondermodelle wie früher den Sammler erfreuen.

Und nun haut der Hersteller ältere Modelle mit Rabatt auf den Markt.

Warum sollte ich jetzt noch beim Händler Geld für Neuheiten ausgeben, wenn diese vielleicht mit den nächsten Neuheiten schon mit Rabatt erhältlich sind?

Ich sage nur: Mut zur Lücke. 

SIKU stellt Produkte her, die nicht Lebensnotwendig sind. Sie sollen Spaß machen, aber ich will mich nicht beim Blick in die Vitrinen ärgern müssen, dass ich manches davon teuer bezahlt habe, was ich jetzt günstiger bekommen könnte.

Letztendlich habe ich mein Geld schon zum Fenster heraus geworfen, wenn ich meine Neuheiten freudestrahlend nach Hause gebracht, auf dem Schreibtisch Probe gefahren und wirkungsvoll in der Vitrine positioniert habe.

Ich bin gespannt, wie Händler und Kunden auf diese Rabattschlacht reagieren.

Ich stimme mit meinem Geldbeutel ab.