Sonntag, 17. November 2013

Stammtisch OWL, November 2013

Zum letzten Mal in diesem Jahr fand an altbekannter Stelle der Stammtisch der Modellautofreunde OWL statt.
Längst finden sich hier nicht nur die Teilnehmer aus OWL und Umgebung ein, sondern immer mehr Modellautofreunde aus den benachbarten Bundesländern finden den Weg nach Porta.
So ist es nicht verwunderlich, dass diesmal kaum ein Beinan die Erde zu bekommen war. Sooo viele Sammler waren noch nie bei einem Stammtisch in Porta.
Der erste OWL-Stammtisch fand vor vielen Jahren in "Anjas Rolandeck" in Bad Oeynhausen statt. Erkennenungsmerkmal war ein gelber Katalog auf dem Tisch.Wenn ich mich recht erinnere waren wir damals zu zweit oder zu dritt! Heute kaum mehr vorstellbar!! ;o)

Der Stapler-Doc schießt noch einige Fotos. Endlich hat er nach der Forscherstunde die Muße dazu gefunden! :o)

Hoch die Tassen. Bei so vielen Anwesenden wurde die Luft warm und trocken. Da musste schon mal ein isotonisches Kaltgetränk vor Dehydration schützen. Während die Kollegen noch beim "fliegenden Händler" Kisten und Kästen durchforschten.

Was hier für Erheiterung sorgt? Wir wissen es nicht. Aber irgendwie muss der Mann aus dem Harz etwas aus seiner Jugend wiedererkannt haben.

Die drei Forscher!
Gegenstand der Forschertätigkeit: der unverglaste Anhänger mit Cowboy-Verdeck.
Zu diesem Zweck wurden sogar Keller von Teilnehmern des Hildesheimer Stammtisches geplündert! :o)
Ich hoffe, die drei sind fündig geworden?

Zum Glück gab es aber auch ruhige Eckchen, wo ungestört andere Modellstudien betrieben werden konnten. Im Hintergrund sind farbenprächtige Umbauten von Hoyer zu entdecken.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich davon keine Nahaufnahmen gemacht habe. Die wären sicher einer Betrachtung würdig gewesen. Es gab aber an diesem Abend dermaßen viel zu entdecken, dass man mir diesen Faux pas entschuldigen möge!

Aber auch auf diesem Bild kann der interessierte Betrachter nochmals einen Blick auf die Umbau- und Bastlermodelle werfen.

Nicht nur mein Augenmerk lag an diesem Abend auf diesem wunderschönen Schaustück, welches in einem weiteren Beitrag zum OWL-Stammtisch noch ausreichend Beachtung findet.

Darum an dieser Stelle nur dieses eine Übersichtsbild zum Schaustück. Ich hoffe es macht neugierig auf weitere Bilder?!

Alt trifft Nagelneu.
Sowas gibt es nur auf dem OWL-Stammtisch! :o)

Nee, dass gibts vermutlich auf anderen Stammtischen auch.
Darum gleich weiter mit weiteren aktuellen Wiking Werbemodellen.
Märklin-Werbung, Lechtoys-Modelle und der Bulli für die Berliner Ausstellung.

Ein Sammler hatte den Mercedes 540 K im Gepäck.
In allen nur erdenklichen Versionen und Ausführungen, Serien-, Sonder- und Werbemodelle.
Das Modell ist m. M. nach ein echter Knaller im Wiking-Programm.

Tatsächlich habe ich in diesem bunten Sammelsurium noch etwas entdeckt, was in meiner Sammlung noch fehlt. Die Kompressor-Packung. Dabei habe ich auch gleich festgestellt, das der darin enthaltene 540 K zwar farbidentisch mit dem Serienmodell ist aber keine Weißwandreifen hat. Also doch eine Variante darstellt.
Also witersuchen.
Kommt Zeit, kommt Kompressor-Packung! ;o)

Zum Ausgleich zu den vielen Autos habe ich mal einige Schiffe gezeigt.
Die meisten sind von Wiking, wer genau hinschaut erkennt sogar ein Rohling des Tankschiffs Braconda.
Die beiden großen Tanker im Vordergrund mit grauem Rumpf und weißem Deck stammen von Pilot!

Thema Tanker!

Eine Kiste voller grellbunter Wikinger. Sogar mir als Farblegastheniker fiel die Verwandschaft der einzelnen Modelle auf.
Ein kleines Schatzkästlein aus einem Kellergewölbe weitweitweg.

Solche Traktoren sind auch nicht alle Tage auf dem Stammtisch zu entdecken.
Mit silbernen oder grauen Rädern und Fahrern mit krummen und geraden Rücken.

Dazu noch einige grell gefärbte Anhänger und fertich ist der Eyecatcher.

Wunderschöne Straßenbahnen mit Figuren.

Graumelierter Motorwagen mit jeder Menge Betrieb davor.
Die Figuren stammen natürlich auch von Wiking.

Von den Wiking Figuren zu Märklin Massefiguren in der Baugröße 0 (?).
Die hatte ich beim Stammtisch erstmalig vor der Linse. Für son Kleinkram bin ich ja immer zu haben.

Herr und Frau Krause auf Reisen.
Herrlich bemalt, einfach Klasse.

Ein Vergleich von Gepäckträgern. Beide Figuren stammen von Märklin. Links aus Metall und im ungefähren H0-Maßstab und rechts die Figur aus Masse.

Zuletzt noch ein Blick auf die Landschaft der Margarine-Figuren.
Mit dem gezeigten Käfer wurde der Eigentümer dieser Preziosen mit dem Thema infiziert. Wie es sich dann für richtige Spielkinder gehört, wurde sich ausgibig mit dem Thema beschäftigt und was dabei herauskam zeigen die folgenden Bilder eindrucksvoll.

Die Geschichte der sog. Margarine-Beigabe hier aufrollen zu wollen, ist mir nicht möglich.
Ich verweise einfach mal auf diese Seite. Dort kann der interessierte Leser mehr zum Thema erfahren.
Bei diesem Foto möchte ich den Betrachter auf die Ampel und die Lampen aufmerksam machen. In dieser Form gibt es ganz ähnliche Teile von Wiking!

Blühende Landschaften.
Bei den Margarine-Beigaben gibt es häufig in sich abgeschlossene Themengebiete, die sich gegenseitig ergänzen und es dem Sammlerermöglichen solche Landschaften zu bauen.

Manches wirkt klobig und Spielzeughaft, anderes ist sehr filigran.
Die Kunst bei diesen Modellen besteht darin, aus einem einfarbig-weißen Material durch Gravuren die im Zusammenspiel mit Licht und Schatten ganz klar erkennen lassen, was das Gebilde darstellen soll ein Modell zu konstruieren..

Auch solche Modelle gab es von Wiking. Ehrenmal Laboe, ein Wikingerschiff, einen Leuchtturm.
Sogar einen winzigen Hafenplan hatte der Sammelfreund im Gepäck.

Ein Zoo.
Irgendwann wurden die Margarine-Beigaben dann doch koloriert. Es gibt scheinbar auch aufwenig bemalte Modelle. Die zeigt der Sammlerfreund dann bei einem folgenden Stammtisch.
Man(n) darf sein Pulver ja auch nicht zu schnell verschießen.
Ich fürchte aber, bis diesem Sammler das Pulver ausgeht, werden wir alle alt und grau! ;o)

Filigrane Industriebauten...

... Eisenbahnen...

... und markante Gebäude.

Der Insider wird vermutlich ahnen warum ich gerade dieses Modell ausgesucht habe?

Bei fast allen Modellen findet sich irgendwo ein Hinweis auf den Hersteller oder aber ein Hinweis auf den Hersteller, der mit dem Modell werben möchte.

Es gibt aber hin und wieder auf den Modellen auch einfache Stempeldrucke.
Leute, esst mehr Haferflocken! ;o)

Samstag, 16. November 2013

Meine Oktober Neuheiten

Beim gestrigen Stammtisch konnte ich von meinem Händler (Dealer hört er nicht so gerne, deswegen schreibe ich das hier nicht!) meine Oktober-Neuheiten von Wiking in Empfang nehmen.
Neben dem hier gezeigten Krupp 806 "Murrmann" kam noch der Straßenplan 1100 01 und das aktuelle Wiking Magazin 2013 in die Sammlung.
Der vorne gezeigte Ursus ist ein toppaktuelles Sondermodell von Wiking zur Agritechnica in Hannover.
Das Modell ist mir zufällig beim OWL-Stammtisch (dazu in einem anderen Post später mehr) begegnet und da musste ich es einfach mitnehmen. Zufälle gibt es! ;o)

Der Ursus wartet mit allerlei "Bedruckungskomfort" auf. :o)
Besonders ansprechend finde ich die bedruckten Kühlerrippen, die ja im Original, zumindest beim Lanz Bulldog in Messing ausgeführt sind. Diese Bedruckung findet man bei diesem Modell erstmals. Ein tolles Detail.

Auch auf der anderen Seite messingfarbene Kühlrippen. Farblich weiß der Ursus (ein Lanz Bulldog Lizenznachbau aus Polen) zu gefallen.

Das Modell ist mehrfarbig produziert. Das hölzerne Lenkrad mit dem der Ursus "angeworfen" wird wurde nicht vergessen.

An der Front jede Menge farbliche Akzente. Ob der Glühkopf seinerzeit ebenfalls in Messing produziert wurde, oder farblich gülden abgesetzt war, wage ich zu bezweifeln. Hier wäre vermutlich schwarz vorbildgerechter gewesen.
Aber dass war es auch schon, was es zu kritisieren gibt.
Ein rundum gelungenes Modell. Für 10 Euro (auf der Messe für 9 Euro verkauft) jeden Cent wert!

Der aktuelle Ursus mit seinem Vorgänger von der Husumer Traktorade von Oktober 2012 und dem Wiking Ur-Lanz von 1973.
Verschiedene Evolutionsstufen. Jeder für sich ein Schmuckstück.

Unter der Art.Nr. 0486 01 gab es im Oktober ein Wiedersehen mit dem Krupp 806.
Da ich ja neben den Klassikern auch etwas für die Veteranen übrig habe, durfte der Krupp, trotz seines gepfefferten Preises in die Sammlung fahren. Wiking ruft für dieses Modell knapp 19 Euro (UVP) auf.

Wo viel Licht ist, ist auch Schatten. Der Anhänger ist m. E. eine Katastrophe und ein Beispiel für schlampige Formenrecherche. Da wurden Komponenten zusammengewürfelt, die einfach nicht passen wollen. Die vordere Radgruppe mit dem Drehschemel springt m. M. nach zu weit nach hinten. Vorbildgerecht geht anders.

Von unten fällt das Manko seltsamerweise garnicht sooo doll auf.
Also den Anhänger schnell abhaken und dem Motorwagen zugewendet....

...denn der ist wirklich hübsch geworden. Ich stelle immer wieder fest, was doch so ein bißchen Farbe und Aufdrucke ausmachen.
Im Vergleich zum blauen Urmodell stinkt der alte Krupp glatt ab.
Aber, der Schöpfer dieser Miniatur hat schon Ende der 70er ganze Arbeit geleistet. Das Modell darf m. M. nach als wohl gelungen gelten.

An der Front sorgen gesilberte Scheinwerfer und ein farblich aufgewerteter Kühlergrill für ein Gesicht.

Am Heck gibt es keine neuen Erkenntnisse.

Unten drunter ist nur die Bodenprägung geändert worden. Sonst alles beim alten.

Wenn die Wikinger beim Anhänger des Murrmann nicht so einen Griff ins Klo getan hätten, wäre der Krupp ein "bestechender Lastzug"! ;o)
Aber ich finde, Wiking ist seit einiger Zeit auf einem guten Weg.
Modellpflege wird voran getrieben.
Die Bedruckung und die farbliche Auswahl ist Spitzenklasse.
Bei den Dezember-Neuheiten ist auch das eine oder andere Schätzchen für meine Sammlung dabei.

Ach ja, neben dem Murrmann habe ich mir noch den neuen Straßenplan zugelegt. Zum Spielen ist der ganz in Ordnung aber um Sammleransprüchen zu genügen gehört da schon etwas mehr dazu. Dafür ist die Ausführung doch ziemlich billig. Aber für knapp 14 Euro (UVP) darf man(n) vielleicht nicht mehr verlangen? Die Rolle mit dem Aufkleber ist ganz witzig.
Da mir der Straßenplan noch nicht genug Papier ist und ich gerne bunte Bilder anschaue, vor allen wenn darauf auch noch bekannte Gesichter zu entdecken sind war das neue Wiking Magazin natürlich auch Pflicht.
Im Heft gibt es eine nette Geschichte über die "Farben AG" in Verbindung mit dem "Wahnsee-Set".
Bei wem der Groschen jetzt Pfennigweise fällt, tröstet Euch, bei mir hat es auch einige Zeit gedauert, bis ich den Zusammenhang kapiert habe.
Besonders hübsch ist das Foto des "Dioramenfeingeist"! ;o)
Der schaut nämlich etwas skeptisch in die Kamera und sieht mit der gestreiften Joppe aus wie weiland der Modellbaumeister Kedzierski persönlich! :o)

Donnerstag, 14. November 2013

Erzgebirge Nostalgie

Da ich mir ja nun eine Menge Arbeit gespart habe, kann ich mich einem weiteren Highlight des Hildesheimer Stammtisches widmen.
Ein Sammlerfreund aus einer harzigen Gegend hatte "jede Menge Holz vor der Hütten"!
Oder wie man heute sagt: Da ist Holz in da House!

Auf einer Grundfläche von geschätzt 1 m x 0,6 m tummelte sich allerlei farbenfrohes aus dem Erzgebirge. Der interessierte Sammler solcher Preziosen möge bitte hier nachschlagen (etwas scrollen). Der Besitzer dieser Modelle hat dort zu den gezeigten Stücken schon viele Infos hinterlegt, die ich schon garnicht mehr auf die Reihe bekomme.

Ich werde mich bei der Beschreibung der Bilder mit Fakten weitestgehend zurück halten und ausschließlich das zu sehende erklären wie ich es im Gedächtnis behalten habe. Sollten mir dabei Fehler unterlaufen, möchte ich den "Harzer" schon jetzt um Verzeihung bitten. ;o)
Ein letztes Wort noch zu meinen Informationen: Auf meinem Schreibtisch liegen z. Zt. die fantastischen Modellhefte von epoche. Heft 1-7. In diesen Heften erklärt E. Plattner die Welt der H0-Autos.
Wenn ich es richtig verstehe, so sind die hölzernen Exemplare die Urtypen aller H0-Modelle.

Wer genau hinschaut, entdeckt viele Modelle, die so oder ähnlich auch heute noch von diversen Modell-Herstellern zu bekommen sind. Heute halt etwas "gepimpt" und meist in Kunststoff. Die klassischen Feuerwehren von Roskopf, klassische PKWs von Ricko, Masterpiece oder eben auch von Wiking und klassische LKWs ebenfalls von Wiking oder Roskopf. Vielleicht fallen dem Leser ja noch andere Firmen ein, die heute ebenfalls Klassiker im H0-Maßstab aus Kunststoff produzieren?

Wie auch immer, die Platte war jedenfalls häufig dicht umlagert und der Besitzer erklärte mit funkelnden Augen seine Modelle.
Ernst Plattner belegt das erste Automobil im H0-Maßstab für 1907, gefertigt von Emil Leichsenring! Schon früher, 1905 fertigte Emil Langner in Seiffen erste Kutschen im ungefähren H0-Maßstab.

Steigen wir also ein in die bunte und kreative Welt der hölzernen Miniaturen.
Der Sammlerfreund hatte die Modelle in ihrer natürlichen Umgebung im Gepäck.
Interessant, dass es zum Produktionszeitpunkt dieser Modelle schon richtige Tankstellen gegeben haben soll. Berta Benz hat ihren Sprit für die Motorkutsche noch in der Apotheke kaufen müssen.

Aber die Industrialisierung schreitet zügig voran und warum soll der Cabrio-Fahrer nicht schon vor einer echten Tanke vorfahren?
Dienstbeflissen eilt der Tankwart hinzu. Das waren noch Zeiten....

Selbst Flugzeuge müssen mal betankt werden.
Ein Hersteller von Flugzeugmodellen ist Otto Müller aus Seiffen. E. Plattner zeigt eine kolorierte Werbepostkarte um 1935 mit Erzeugnissen aus dem Hause Müller im Modellautoheft 4 von 2010. Darauf ist ein Flugzeug abgebildet.

Auch das grüne dreirädrige Lasten-Motorrad könnte aus der Produktion von Otto Müller stammen.
Das bunte Treiben rund um die Tankstelle macht einfach Gute Laune.

Weiter geht es mit Feuerwehren. Hier stehen sich Neu und Alt gegenüber. Die frühen Feuerwehren mit grauer Haube stammen von Carl Heinrich Frohs um 1914, der die graue Motorhaube bei Feuerwehren zu seinem Markenzeichen machte.
Andere Hersteller stempelten die Kühlergrills ihrer Modelle in besonderer Art und Form, Frohs bediente sich der Farbe.
Die neuen Modelle von Flath mit den blitzblanken Zinnrädern wirken dagegen schon fast wie "Hot Wheels"! ;o)

Zur typgerechtten Präsentation hatte der Sammlerfreund für die Feuerwehr und die Polizei-Mannschaftswagen ein passendes Gebäude im Gepäck. Die tollen, gut erhaltenen Fahrzeuge beim Roll-out!

Man beachte die unterschiedlichen Kühlerformen, Flachküler bei den Feuerwehren, Spitzkühler bei den Polizeiautos.
Auch bei den Rädern gibt es Unterschiede.
Die Feuerwehren mit Zinnrädern und die Polizei mit Blechrädern oder doch eher Tonräder (?).

Auf jeden Fall auch von der anderen Seite ein echter Hingucker.

Weiter geht es mit dem Busbahnhof in dem die unterschiedlichsten Busse auf Fahrgäste warten.

Besonders gut gefiel mir dieses Exemplar mit Fahrgästen. Welcher Modellautosammler denkt da nicht unwillkürlich an den T7-Bus von Wiking mit offenen Fenstern und Fahrgästen??
Auch wenn die Busse von der Form nicht unterschiedlicher sein können, möchte ich doch diese Parallele ziehen.

Auch dieser Bus, zwar ohne Passagiere dafür mit einem Lenkrad macht eine ordentliche Figur. Seinerzeit sicher ein tolles Spielzeug?!

Auch bei dieser Beschriftung der Ampelsäule kam mir spontan Peltzer in den Sinn, der Kindern mit einfachen Worten in Gebrauchsanweisungen und Bildpreislisten den Spielwert seiner Modelle näher brachte.
Witzig, oder?

Ganz rechts die beim vorhergehenden Foto erwähnte Ampelsäule. Aber hier möchte ich eher auf den Roadster aufmerksam machen.
Ein Holzflitzer mit echtem Blechkühler der obendrein noch mit einem besonderen Feature aufwartet. Das Männlein hinter dem Lenkrad ist mit Fäden am Sitz und am Lenkrad fixiert und legt sich bei Kurvenfahrten regelrecht in selbige! ;o)
Ein tolles Detail.
Gerade so etwas liebe ich bei diesen Stammtischen, dass der Eigner solcher Preziosen auf diese feinen Details aufmerksam macht und dabei so ein Funkeln in den Augen hat. Spielkinder eben.

Ein Omnibus von Frohs um 1914. Erstaunlich sind die liebevollen Details und die Filigranität dieser Modelle die ja immerhin fast 100 Jahre alt sind.

Cabrio-Bus trifft Tankwagen. Dieser stammt vermutlich von Arthur Gläßer, Seiffen.
Auch zwei besonders farbenprächtige Modelle.

Bei diesen beiden Rennwagen bin ich mir nicht mehr ganz sicher, ob es sich um alte oder doch eher neuere Modelle handelt.

Ein besonderes Modell stellt dieser Tierschau-Wagen dar. Man achte nur auf die fein ausgesägten Gitter des Käfigs.
Der Clou sind aber die Holztiere die sich nach dem beiseite drehen des Dachs dem Käfig entnehmen lassen.
Wieder einmal ein Beweis mit welcher Liebe zum Detail diese Modelle seinerzeit gefertigt wurden.

Mit diesem Sanka präsentierte der Modellfreund sein wohl ältestes Modell.

Auch dieses Modell des Möbelwagen lässt sich herrlich bespielen. Das Modell stammt von Franz Weber aus Heidelberg im Erzgeb. Die Türen lassen sich öffnen und es gibt sogar kleine Möbelstücke mit denen der Koffer beladen werden kann. Diese Möbelstücke hat uns der Eigner leider vorenthalten. Aber er hat heute ja nochmal die Chance die Scharte auszuwetzen. ;o)
An diesem Modell kann man besonders schön die bemalten Tonräder sehen.

Einen Teil der gezeigten Modelle machten natürlich auch die Gespanne aus, mit denen ja 1905 im Erzgebirge die Lawine der H0-Miniaturen losgetreten wurde.
Wer den Eindruck hat, die linke Kutsche würde von Hunden gezogen, der Eindruck täuscht nicht!
M. E. scheint die rechte Kutsche deutlich älter als die linke zu sein.

Als Motorradfahrer ist das zeigen dieses schönen Gespanns natürlich Pflicht. Allerdings wirkt das Modell etwas zu groß im Vergleich zu den Automodellen.

Im Krieg ging es dann etwas weniger farbenprächtig zu. Die Modelle waren in eher gedeckten Farben lackiert, der Rohstoff Zinn war vermutlich zu teuer und so wurden Räder aus gestanzten Trafoblech gefertigt und stellenweise "durchlöchert" um Speichenfelgen zu simulieren.

Auch hier wieder die Verbindung zu Peltzer: Figuren. Was wäre eine Welt ohne Menschen? Auch wenn sie etwas hölzern daher kommen! :o)

Und so sage ich denn auch mit diesem Männlein (auch wenn der Eigner dieser Figur behauptet es sei ein chinesischer Samurai-Kämpfer!)Gute Nacht, denn m. E. ist es ein Nachtwächter mit typischem Umhang und Horn zum tuten um die Schulter.
Morgen ist wieder Stammtischzeit in OWL.
Ich komme aus den Hobby-Events garnicht mehr heraus!! ;o)