Mit diesem stimmungsvollen Foto eröffne ich die Buchvorstellung.
Auf der Spielwarenmesse in Nürnberg wurde der Wälzer dem Fachpublikum und der Fachpresse vorgestellt.
Nun hat Wiking dieses "Bilderbuch" mit den Februar-Neuheiten aktuell ausgeliefert.
Druckfrisch steht es in meinem Bücherschrank. Obwohl...
eigentlich liegt es momentan immer in Griffweite, denn es ist noch garnicht richtig ausgelesen! :o)
Der Autor ist wieder einmal Ulrich Biene. Der Verlag Delius Klasing aus Bielefeld (gibsdochganich ;o)) hat diesen 168 Seiten starken Prachtband aufgelegt.
Unter der ISBN-Nr. 978-3-7688-3719-4 ist es auch im Buchhandel bestellbar.
Er misst stattliche 27 cm (h) x 29 cm (b), wiegt (auf unserer antiken IKEA-Küchenwaage) ca. 1,6 Kilo !
Also 'ne Menge Buch fürs Geld. Wiking ruft für dieses Druckerzeugnis 29,90 Euro auf.
Wie ich finde ein mehr als faires Angebot.
Denn das Buch hat neben einer soliden Anmutung (gebundene Ausgabe, textile Buchdeckel mit Prägeschrift, Papiereinband, dickes Papier und jede Menge farbenprächtige, hervorragende Bilder) auch inhaltlich viel Neues und Unbekanntes rund um das Thema Wiking zu bieten.
Die folgenden Bilder sollen einen kleinen Vorgeschmack auf das Buch geben:
Wer das Buch aufschlägt wird sofort entführt in die Spielwelt "Wiking". Gleich auf den ersten Seiten lässt ein bekannter Sammler und Liebhaber der kleinen Modelle den ersten Verkehrsplan aus Holz lebendig werden.
Das triste grau-weiß-schwarz wird nur durch die leuchtend rot lackierten Dächer der Gebäude aufgelockert.
Mit einem bisher, zumindest mir unbekannten Foto zur Frühjahrsmesse Leipzig 1948 spannt der Autor den Bogen von den Anfängen der Wiking Verkehrsmodelle zu einer weiteren Spielwelt.
"Wenn glänzender Kunststoff auf rustikalen Hausputz trifft".
Hier haben Vater und Sohn eine Symbiose von Wikingern und altem, zeitgenössischem Modellbahnzubehör gewagt und gewonnen.;o)
Dazu ein kurzes Statement zu den Fotos: knackscharf, farbenprächtig und teils großformatig laden die Bilder zum verweilen und träumen ein. Gerade bei Berichten wie dem o.g. , wo Häuser von Creglinger auf Wiking-Autos treffen lohnt sich das gucken.
Kennt Ihr diese Wimmelbücher von Ali Mitgutsch?? Genau so geht es hier zu! ;o)
Es folgt eine Anekdote eines Wikingsammlers und ein weiterer Bericht über die ursprüngliche Idee Peltzers, die Wiking-Modelle für die Verkehrserziehung zu nutzen.
Hier greift U. Biene den Faden aus einem früheren Buch über Wikingmodelle, "Kleine Autos-Große Liebe" wieder auf.
Es folgen weitere Reportagen über ein Diorama "Zementwerk", über "Wikinger für 'ne Mark" (!), auch so etwas gab es in den 60ern, hin zum Artikel über F. Peltzer, der in einem Brief an Peter Schönfeldt schrieb: "Ein Unternehmen gleicht im Grunde einem Segelschiff"! Auch diese Reportage ist gespickt mit historischem Bildmaterial.
Und wer wusste schon, das der "Meister" den Firmengründer im 1:40 VW-Bully auf der Rückbank verewigt hat??
Nach diesem Bericht folgt wieder ein echtes Highlight. Ein weiterer bekannter Sammler hat in Anlehnung an ein Wiking-Diorama einen Großstadt-Straßenzug gebaut und mit Drahtachsern von erlesener Qualität ausstaffiert.
Nach Berichten über den Wiking-Mitarbeiter H. Engelmann und über die Vorstellung von Wikingern mit Durchblick (der D 38 der zur Zeit als Sondermodell in der Modellwelt in Lüdenscheidt angeboten wird ist also nicht zufällig gewählt! :o)), kommt der Autor U. Biene zur Berichterstattung über frühere Messeauftritte von Wiking.
Auch hier werden wieder tolle, bisher noch nicht veröffentlichte Fotos gezeigt.
Es folgen erschütternde Erkenntnisse: Auch Wiking hat abgekupfert!! Aber während "unschöpferische Nachahmer" Wikingmodelle häufig sehr billig interpretieren, hat Wiking in den 50er Jahren seine Hausaufgaben gemacht und den Erdbeweger wirklich mehr als passabel kopiert.
Zum folgenden Bericht gibt es sogar eine eigene HP. Auch hier sei wieder an ein Wimmelbuch erinnert. Die Betrachtung der Fotos macht einfach Spass.
An dieser Stelle mache ich einen gewaltigen Sprung im Buch.
Ich überspringe dabei viele interessante Berichte über Dioramen, Handmuster aus der "Kunstschnitzerei Kedzierski", alte (mir unbekannte) Fotografien aus dem Stammsitz in Lichterfelde, ein Bericht über Container und die Spedition ASG.....
... und lande beim Bericht über die typische "Zigarrenkiste".
Ja, da werden Erinnerungen wach. Sicherlich hat der eine oder andere Blogleser schon so eine Schatzkiste gehoben, oder sich im reifen Alter an die auf dem Dachboden oder im Keller eingelagerten Schätze der Kindheit erinnert.
Hier werden diese Erinnerungen wieder lebendig.
In einem weiteren Buchbeitrag zeigt der Autor eine Auswahl der verschiedenen Plagiate deren Ideengeber Wiking war.
Da kommt Erstaunliches ans Licht.
Ich habe es ja nicht so mit den großen Wikingern, aber der Artikel über die VW-Modelle, egal ob groß oder klein, hat mich begeistert.
Auch hier zeigt U. Biene wieder viele spektakuläre Fotos.
Die letzten Seiten des Buches haben noch einige Überraschungen parat. Alleine der Bericht über die ARNOLD minimobil-Bahn wird für lange Zeit dafür sorgen, dass die Preise für dieses Spielzeug stabil im hochpreisigen Bereich bleiben! ;o)
Den Abschluss des Buches bildet diese Doppelseite. Ein Querschnitt zeigt das umfangreiche Programm aus dem Hause Wiking. Zwar hat der Fotograf die Spur N-Modelle und die ersten Verkehrsmodelle im Maßstab 1:200 auf dem Foto vergessen, aber "so what"!
Bleibt mir nur ein Fazit zu ziehen:
Wer einen roten Faden sucht, sucht vergeblich. Das Buch ist wie ein bunter Blumenstrauß aus ganz unterschiedlichen Geschichten rund um das Thema Wiking.
Dem Autor ist ein in sich abgeschlossenes Werk gelungen, welches auch dem Wiking-Neuling uneingeschränkt empfohlen werden kann.
Aber auch der langjährige Sammler und Kenner der Materie wird in diesem Buch viel Neues und Wissenswertes finden.
Dazu ist es ein farbenprächtiges, hochwertig gestaltetes Bilderbuch, das immer wieder einlädt zu blättern, zu schmökern, zu staunen und auch zu schmunzeln. Es zeigt auf eindrucksvolle Weise wie vielfälltig die Wiking-Spielwelt sein kann, liefert Ideen für die eigene Kreativität und macht einfach Spass.
Damit ist dem Autor U. Biene ein großer Wurf gelungen, der meinen Bücherschrank auf sinnvolle Weise ergänzt.
P.S.: Richtige Wiking-Fans können es dem Autor gleich tun und zur Walfahrt nach Berlin aufbrechen:
Also auf und davon! Wer ein Foto von sich und der Adresse "Unter den Eichen" hat, kann es mir senden und ich lege einen eigenen Post mit solchen Fotos an!!!
p.p.s.: Fotos mit freundlicher Genehmigung des Autors
einviertel (7)
U. Biene (2)
Dienstag, 11. März 2014
Samstag, 1. März 2014
WtW Diorama
Weiter geht es mit der Vorstellung der Dioramen beim Sammlertreffen in Ratingen:
Mein gezeigtes Schaustück wirkt auf den ersten Blick etwas unmotiviert. ;o)
Darum muss ich mir jetzt eine gute Geschichte einfallen lassen um das Gezeigte halbwegs plausibel erscheinen zu lassen.
Denken wir uns also ein Werksgelände auf dem schon lange kein Betrieb mehr herrscht, also ein Museumsgelände.
Was eignet sich also besser um ein Oldtimertreffen abzuhalten?
Richtig, genau so ein verschlafenes Fabrikgelände.
Damit lässt sich dann auch der bunte Betrieb an diesem Wochenende erklären.
Puh, gerade noch mal den Bogen gespannt. ;o)
Eigentlich ging es mir darum, zu zeigen was Wiking mit etwas Farbe und Chrom aus den klassischen Modellen herausholt und herausholen könnte.
Die Fabrikgebäude stammen von Kibri.
Unter dem Übergang zwischen den Gebäuden flaniert der Concours d'Elegance.
Die Gleise von Fleischmann, die Bahn von Märklin, das Zubehör von Wiking. Ein buntes Durcheinander.
Bei dem ganzen Kreuz und Quer ist es schon besser wenn die Ordner regelnd eingreifen...
... wie allerdings der Pampa-Schlepper ohne Fahrer nach links abbiegen soll, bleibt das Geheimnis der Security.
Bei diesem Oldtimertreffen waren neben PKWs und LKWs auch Busse und Straßenbahnen zugegen.
Ein glücklicher Umstand, dass vor dem Werksgelände eine Hauptverkehrsstraße mit Straßenbahngleisen vorbei führt.
So können wir im Gedränge der Oldies auch die "Hamburger Straßenbahn" entdecken.
Ausserdem ist auch aus einem Straßenbahn-Depot ein richtig alter Triebwagen auf einem Tieflader angekarrt worden, der passenderweise von zwei Hanomag ST 100 Zugmaschinen gezogen, bzw. geschoben wird.
Beobachten wir also die Fachleute beim abladen des Triebwagens.
Richtig viel Betrieb auf dem Hof der Farbenfabrik.
Da kommen die Oldtimer-Freunde auf ihre Kosten.
Auf der Hauptstraße passieren gerade die Mitglieder der AG "Rettungsfahrzeuge" das Werksgelände.
Die aufgemöbelten Oldies der Werksfeuerwehr werden vom Ordner durchgewunken.
Selbst die Werkslok wurde für dieses Event auf Hochglanz gewienert .
Familie Schulz ist eilenden Schrittes unterwegs zur nächsten Attraktion.
Was doch so ein bißchen Lack und Chrom ausmacht.
Die aufgepimpten Wikinger wirken gleich eine Spur edeler.
Ein letzter Blick auf das bunte Treiben des Oldtimer-Treffens in historischer Kulisse.
Der Sonntagsausflug der Familie Schulz hat sich hoffentlich gelohnt?
Mein gezeigtes Schaustück wirkt auf den ersten Blick etwas unmotiviert. ;o)
Darum muss ich mir jetzt eine gute Geschichte einfallen lassen um das Gezeigte halbwegs plausibel erscheinen zu lassen.
Denken wir uns also ein Werksgelände auf dem schon lange kein Betrieb mehr herrscht, also ein Museumsgelände.
Was eignet sich also besser um ein Oldtimertreffen abzuhalten?
Richtig, genau so ein verschlafenes Fabrikgelände.
Damit lässt sich dann auch der bunte Betrieb an diesem Wochenende erklären.
Puh, gerade noch mal den Bogen gespannt. ;o)
Eigentlich ging es mir darum, zu zeigen was Wiking mit etwas Farbe und Chrom aus den klassischen Modellen herausholt und herausholen könnte.
Die Fabrikgebäude stammen von Kibri.
Unter dem Übergang zwischen den Gebäuden flaniert der Concours d'Elegance.
Die Gleise von Fleischmann, die Bahn von Märklin, das Zubehör von Wiking. Ein buntes Durcheinander.
Bei dem ganzen Kreuz und Quer ist es schon besser wenn die Ordner regelnd eingreifen...
... wie allerdings der Pampa-Schlepper ohne Fahrer nach links abbiegen soll, bleibt das Geheimnis der Security.
Bei diesem Oldtimertreffen waren neben PKWs und LKWs auch Busse und Straßenbahnen zugegen.
Ein glücklicher Umstand, dass vor dem Werksgelände eine Hauptverkehrsstraße mit Straßenbahngleisen vorbei führt.
So können wir im Gedränge der Oldies auch die "Hamburger Straßenbahn" entdecken.
Ausserdem ist auch aus einem Straßenbahn-Depot ein richtig alter Triebwagen auf einem Tieflader angekarrt worden, der passenderweise von zwei Hanomag ST 100 Zugmaschinen gezogen, bzw. geschoben wird.
Beobachten wir also die Fachleute beim abladen des Triebwagens.
Richtig viel Betrieb auf dem Hof der Farbenfabrik.
Da kommen die Oldtimer-Freunde auf ihre Kosten.
Auf der Hauptstraße passieren gerade die Mitglieder der AG "Rettungsfahrzeuge" das Werksgelände.
Die aufgemöbelten Oldies der Werksfeuerwehr werden vom Ordner durchgewunken.
Selbst die Werkslok wurde für dieses Event auf Hochglanz gewienert .
Familie Schulz ist eilenden Schrittes unterwegs zur nächsten Attraktion.
Was doch so ein bißchen Lack und Chrom ausmacht.
Die aufgepimpten Wikinger wirken gleich eine Spur edeler.
Ein letzter Blick auf das bunte Treiben des Oldtimer-Treffens in historischer Kulisse.
Der Sonntagsausflug der Familie Schulz hat sich hoffentlich gelohnt?
Labels:
Diorama,
Sammlertreffen Ratingen
Sonntag, 23. Februar 2014
Pilot Verkehrsmodelle 1:200
Jetzt treibe ich es mal richtig bunt! ;o)
Vor einiger Zeit hat mir eine glückliche Fügung diese quitschbunten Dänen in die Sammlung gespült.
Streng genommen sind es vielleicht gar keine Dänen, denn es handelt sich um Nachgüsse aus Original(?)-Formen.
Der Urheber dieser Pretiosen stammt aus Schleswig-Holstein.
Aber eigentlich stammen die Urmodelle aus Dänemark von der Kopenhagener Firma Pilot.
Dem einen oder anderen werden manche Typen bekannt vorkommen, was daran liegt, dass der Firmeninhaber der Firma Pilot, Henning Cortsen und der Firmeninhaber der Firma Wiking, Friedrich Peltzer befreundet waren und somit ein reger Austausch von Formen praktiziert wurde.
Wiking hat schon in den 30er Jahren kleine Metallmodelle für die Wehrmacht gefertigt aber auch eine zivile Serie, die sog. "Verkehrsmodelle" in den Handel gebracht.
Die Wiking-Verkehrsmodelle waren ebenso farbenfroh wie die Pilot-Modelle lackiert.
Aber nun zu den winzigen "Piloten":
Der Tankwagen war in identischer Form auch von Wiking erhältlich.
Das Pilot-Modell besitzt aber eine geänderte Bodenprägung.
Tankwagen mit blauer Lackierung.
Es folgen einige Mercedes L 2500 LKWs mit und ohne Beladung der Pritsche.
Allen gemein ist eine knallige Lackierung, die absolut liebevoll aufgetragen wurde.
Hier die Varianten ohne Ladung in blau und grün.
Der L 2500 Pritsche mit Plane.
Eine rote Version mit einem mächtigen Rohrstück als Beladung
Aaarghh, Schlüpferblau mit weißem Tankaufbau.
Dieser passt leider nicht ganz exakt in die Pritsche und steht darum etwas schräg.
Der graue Leiterwagen mit der Doppelkabine und den Figuren ist ein besonderes Schmankerl.
Er ist allerdings nicht aus "einem Guss" sondern besteht aus zwei miteinander verklebten Teilen.
Auch der Abschleppwagen, der in seinem früheren Leben mal ein Kombi gewesen sein könnte wirkt wie ein handgemachtes Modell, ein Umbau. Trotzdem ein feines Modell was so durchaus auf dänischen Straßen gefahren sein könnte, oder sogar noch fährt?
Eine ganze Flotte von Feuerwehr-Einsatzfahrzeugen: ein Rüstwagen, ein Leiterwagen mit Einfachkabine, ein Kranwagen und ein Komandowagen.
Weiter gehts mit dem Nahverkehr. Die Straßenbahn mit dem braun lackierten Dach unterscheidet sich von....
...der Straßenbahn mit beige lackiertem Dach durch die geänderte Dachstruktur.
Der Anhänger wird mittels eines Drahtzughaken angekoppelt.
Ein besonders farbenfrohes Exemplar eines O-Busses.
Zwei englisch angehauchte Busse in Farbumkehr....
...dazu ein Exemplar in blau/gelb.
Ein typischer London Double Decker Bus in klassischem weinrot.
Besonders gut gefällt mir die detaillierte Bemalung. Nicht nur bei diesem Bus.
Da hat der Produzent viel Zeit und Liebe investiert.
Das Vorbild für den blauen Rundhauber Bus könnte ein Magirus sein?
Kommen wir zu den PKW-Modellen im Pilot-Programm:
Die Limousine kommt im Trimm der deutschen Polizei daher, oder war die Lackierung der dänschen Politi auch grün/weiß?
Ein schmuckloser Kombi in grauweiß. Ich habe den aber auch in schlüpferrosa! ;o)
Der sieht aus wie Schweinespeck! :o)
Auch ein schöner Rücken kann entzücken. Vermutlich ein Fiat Tipolino in creme lackiert.
Ein echtes "Cremeschnittchen". ;o)
Last but not Least zwei weitere Kombis,ein Gefährt von Gevatter Tod und ein Woody Station Wagon in klassischem racinggreen mit Holzimitat.
Einfach großartig.
Die Kleinen sind einfach riesig und wahre Eyecatcher in der Vitrine.
Ausserdem passen sie hervorragend zu den Wikingern.
Vor einiger Zeit hat mir eine glückliche Fügung diese quitschbunten Dänen in die Sammlung gespült.
Streng genommen sind es vielleicht gar keine Dänen, denn es handelt sich um Nachgüsse aus Original(?)-Formen.
Der Urheber dieser Pretiosen stammt aus Schleswig-Holstein.
Aber eigentlich stammen die Urmodelle aus Dänemark von der Kopenhagener Firma Pilot.
Dem einen oder anderen werden manche Typen bekannt vorkommen, was daran liegt, dass der Firmeninhaber der Firma Pilot, Henning Cortsen und der Firmeninhaber der Firma Wiking, Friedrich Peltzer befreundet waren und somit ein reger Austausch von Formen praktiziert wurde.
Wiking hat schon in den 30er Jahren kleine Metallmodelle für die Wehrmacht gefertigt aber auch eine zivile Serie, die sog. "Verkehrsmodelle" in den Handel gebracht.
Die Wiking-Verkehrsmodelle waren ebenso farbenfroh wie die Pilot-Modelle lackiert.
Aber nun zu den winzigen "Piloten":
Der Tankwagen war in identischer Form auch von Wiking erhältlich.
Das Pilot-Modell besitzt aber eine geänderte Bodenprägung.
Tankwagen mit blauer Lackierung.
Es folgen einige Mercedes L 2500 LKWs mit und ohne Beladung der Pritsche.
Allen gemein ist eine knallige Lackierung, die absolut liebevoll aufgetragen wurde.
Hier die Varianten ohne Ladung in blau und grün.
Der L 2500 Pritsche mit Plane.
Eine rote Version mit einem mächtigen Rohrstück als Beladung
Aaarghh, Schlüpferblau mit weißem Tankaufbau.
Dieser passt leider nicht ganz exakt in die Pritsche und steht darum etwas schräg.
Der graue Leiterwagen mit der Doppelkabine und den Figuren ist ein besonderes Schmankerl.
Er ist allerdings nicht aus "einem Guss" sondern besteht aus zwei miteinander verklebten Teilen.
Auch der Abschleppwagen, der in seinem früheren Leben mal ein Kombi gewesen sein könnte wirkt wie ein handgemachtes Modell, ein Umbau. Trotzdem ein feines Modell was so durchaus auf dänischen Straßen gefahren sein könnte, oder sogar noch fährt?
Eine ganze Flotte von Feuerwehr-Einsatzfahrzeugen: ein Rüstwagen, ein Leiterwagen mit Einfachkabine, ein Kranwagen und ein Komandowagen.
Weiter gehts mit dem Nahverkehr. Die Straßenbahn mit dem braun lackierten Dach unterscheidet sich von....
...der Straßenbahn mit beige lackiertem Dach durch die geänderte Dachstruktur.
Der Anhänger wird mittels eines Drahtzughaken angekoppelt.
Ein besonders farbenfrohes Exemplar eines O-Busses.
Zwei englisch angehauchte Busse in Farbumkehr....
...dazu ein Exemplar in blau/gelb.
Ein typischer London Double Decker Bus in klassischem weinrot.
Besonders gut gefällt mir die detaillierte Bemalung. Nicht nur bei diesem Bus.
Da hat der Produzent viel Zeit und Liebe investiert.
Das Vorbild für den blauen Rundhauber Bus könnte ein Magirus sein?
Kommen wir zu den PKW-Modellen im Pilot-Programm:
Die Limousine kommt im Trimm der deutschen Polizei daher, oder war die Lackierung der dänschen Politi auch grün/weiß?
Ein schmuckloser Kombi in grauweiß. Ich habe den aber auch in schlüpferrosa! ;o)
Der sieht aus wie Schweinespeck! :o)
Auch ein schöner Rücken kann entzücken. Vermutlich ein Fiat Tipolino in creme lackiert.
Ein echtes "Cremeschnittchen". ;o)
Last but not Least zwei weitere Kombis,ein Gefährt von Gevatter Tod und ein Woody Station Wagon in klassischem racinggreen mit Holzimitat.
Einfach großartig.
Die Kleinen sind einfach riesig und wahre Eyecatcher in der Vitrine.
Ausserdem passen sie hervorragend zu den Wikingern.
Samstag, 15. Februar 2014
Pilot Schiffsmodell Flyvefisken
In den letzten Tagen ist mir ein besonderes Schiff in den Hafen gefahren.
Auf der Suche nach dem Vorbild bin ich auf dieser Seite hängen geblieben.
M. E. müsste es dem Vorbild der Princes of Waves entsprechen?!
Vom Baujahr würde es auch ungefähr passen.
Das folgende "fliegende Fischchen" habe ich in einem anderen Zusammenhang schon einmal vorgestellt.
Die enge Zusammenarbeit und die Freundschaft beider Firmeninhaber von Pilot (H. Cortsen) und Wiking (F. Peltzer) ermöglichte die Kooperation bei diesem Gesamtpaket.
Die Firma Pilot produzierte bis in die 70er Jahre verschiedene Modelle (Schiffe, Flugzeuge, Autos).
Der Zeitraum ist mir nicht bekannt, darum nur eine Ca-Angabe von Mitte der 30er - Mitte der 70er Jahre.
P. Schönfeldt schreibt in seinem Buch "Wiking-Modelle, Die Schiffe und Flugzeuge" dass sich H. Cortsen schon Ende der 20er Jahre mit dem Gießen von Wasserlinien-Schiffsmodellen im Kokillenguss befasste
Das hier gezeigte Tragflächenboot entstammt der Produktion aus der Mitte der 60er Jahre.
Die Verpackung stammt von Wiking und wurde für den Motorwagen 1963 produziert.
Da es sich bei dem Sockel der Vitrine um die erste Version handelt (noch ohne Verstärkung an den Seiten) stützt dieser Umstand meine Vermutung.
Nichts genaues weiß ich nicht! ;o)
P. Schönfeldt zeigt dieses Modell in seinem o.g. Buch neben anderen Modellen (Passagier- und Containerschiff sowie zwei Eisbrecher und Wikingerschiffe) auf Seite 48. Er benennt den Maßstab auf 1:1000 und erklärt, Wiking habe die Modelle für Pilot gebaut.
Die Halterungen für das Tragflächenboot sehen im Schönfeldt-Buch etwas anders aus. P. Schönfeldt benennt das Schiff "Flyvefisken". Ob es sich dabei um die offizielle Katalogbezeichnung handelt ist mir nicht bekannt.
Das Modell wird durch die beiden verschraubten Metallhülsen fest in der Vitrine montiert.
Die Haube ist abnehmbar, das Modell somit problemlos von allen Seiten zu betrachten.
Die feinen Gravuren des Modells stützen die These, dass Wiking die Modelle hergestellt haben könnte, vergleicht man das Tragflächenboot mit den Modellen, auf dieser Seite.
Nun ist mir aber via ebay dieses Tragflächenboot in die Sammlung geschwommen:
Das schon bekannte Tragflächenboot, allerdings in einer anderen Verpackung.
Nun lässt sich trefflich spekulieren.
Handelt es sich um eine Vorserie??
Ist es ein "handmade-Modell"?
Auf jeden Fall ein Hingucker und ein besonderes Stück für meine Sammlung.
Der Sockel ist mit der Haube fest verklebt.
Die Befestigung mit den Metallhülsen entspricht der o.g. Version.
Das Modell ist möglicherweise verschraubt, die Schrauben sind aber von außen nicht zu sehen da der Sockel noch einen eingeklebten Boden besitzt. Dazu später mehr.
Die Vitrinenhaube ist minimal nach oben zu knapp bemessen. Der Mast lässt sich etwas hängen. ;o)
Der Blick auf den Bug zeigt die Tragflächen die das Boot bei Betrieb aus dem Wasser heben und so den Reibungswiederstand niedrig halten.
Die Lackierung des Modells ist sehr gering pigmentiert und wirkt durchscheinend. Die Tragfläche im Bild rechts hatte scheinbar schon einmal Kontakt mit einem Schärenfelsen? Sie ist etwas nach oben geknickt.
Das Heck zeigt die beiden Antriebsschrauben.
M. M. nach ein wirklich interessantes Modell welches durch den etwas größeren Maßstab 1:1000 auch größenmäßig etwas hervorsticht.
Zuletzt ein Blick auf den Sockelboden mit dem Hinweis auf den Hersteller/Herausgeber (wenn tatsächlich Wiking der Urheber dieser Miniatur ist).
Das Papierschildchen ist aufgeklebt. Original??
Ich würde mich freuen, wenn sich jemand findet der sachdienliche Hinweise zu diesem Modell geben kann! :o)
Auf der Suche nach dem Vorbild bin ich auf dieser Seite hängen geblieben.
M. E. müsste es dem Vorbild der Princes of Waves entsprechen?!
Vom Baujahr würde es auch ungefähr passen.
Das folgende "fliegende Fischchen" habe ich in einem anderen Zusammenhang schon einmal vorgestellt.
Die enge Zusammenarbeit und die Freundschaft beider Firmeninhaber von Pilot (H. Cortsen) und Wiking (F. Peltzer) ermöglichte die Kooperation bei diesem Gesamtpaket.
Die Firma Pilot produzierte bis in die 70er Jahre verschiedene Modelle (Schiffe, Flugzeuge, Autos).
Der Zeitraum ist mir nicht bekannt, darum nur eine Ca-Angabe von Mitte der 30er - Mitte der 70er Jahre.
P. Schönfeldt schreibt in seinem Buch "Wiking-Modelle, Die Schiffe und Flugzeuge" dass sich H. Cortsen schon Ende der 20er Jahre mit dem Gießen von Wasserlinien-Schiffsmodellen im Kokillenguss befasste
Das hier gezeigte Tragflächenboot entstammt der Produktion aus der Mitte der 60er Jahre.
Die Verpackung stammt von Wiking und wurde für den Motorwagen 1963 produziert.
Da es sich bei dem Sockel der Vitrine um die erste Version handelt (noch ohne Verstärkung an den Seiten) stützt dieser Umstand meine Vermutung.
Nichts genaues weiß ich nicht! ;o)
P. Schönfeldt zeigt dieses Modell in seinem o.g. Buch neben anderen Modellen (Passagier- und Containerschiff sowie zwei Eisbrecher und Wikingerschiffe) auf Seite 48. Er benennt den Maßstab auf 1:1000 und erklärt, Wiking habe die Modelle für Pilot gebaut.
Die Halterungen für das Tragflächenboot sehen im Schönfeldt-Buch etwas anders aus. P. Schönfeldt benennt das Schiff "Flyvefisken". Ob es sich dabei um die offizielle Katalogbezeichnung handelt ist mir nicht bekannt.
Das Modell wird durch die beiden verschraubten Metallhülsen fest in der Vitrine montiert.
Die Haube ist abnehmbar, das Modell somit problemlos von allen Seiten zu betrachten.
Die feinen Gravuren des Modells stützen die These, dass Wiking die Modelle hergestellt haben könnte, vergleicht man das Tragflächenboot mit den Modellen, auf dieser Seite.
Nun ist mir aber via ebay dieses Tragflächenboot in die Sammlung geschwommen:
Das schon bekannte Tragflächenboot, allerdings in einer anderen Verpackung.
Nun lässt sich trefflich spekulieren.
Handelt es sich um eine Vorserie??
Ist es ein "handmade-Modell"?
Auf jeden Fall ein Hingucker und ein besonderes Stück für meine Sammlung.
Der Sockel ist mit der Haube fest verklebt.
Die Befestigung mit den Metallhülsen entspricht der o.g. Version.
Das Modell ist möglicherweise verschraubt, die Schrauben sind aber von außen nicht zu sehen da der Sockel noch einen eingeklebten Boden besitzt. Dazu später mehr.
Die Vitrinenhaube ist minimal nach oben zu knapp bemessen. Der Mast lässt sich etwas hängen. ;o)
Der Blick auf den Bug zeigt die Tragflächen die das Boot bei Betrieb aus dem Wasser heben und so den Reibungswiederstand niedrig halten.
Die Lackierung des Modells ist sehr gering pigmentiert und wirkt durchscheinend. Die Tragfläche im Bild rechts hatte scheinbar schon einmal Kontakt mit einem Schärenfelsen? Sie ist etwas nach oben geknickt.
Das Heck zeigt die beiden Antriebsschrauben.
M. M. nach ein wirklich interessantes Modell welches durch den etwas größeren Maßstab 1:1000 auch größenmäßig etwas hervorsticht.
Zuletzt ein Blick auf den Sockelboden mit dem Hinweis auf den Hersteller/Herausgeber (wenn tatsächlich Wiking der Urheber dieser Miniatur ist).
Das Papierschildchen ist aufgeklebt. Original??
Ich würde mich freuen, wenn sich jemand findet der sachdienliche Hinweise zu diesem Modell geben kann! :o)
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