Samstag, 19. Juni 2021

Sammlerstammtisch der OWL-Freunde, 18.06.2021

Nach langer Durststrecke war es endlich mal wieder soweit. Ein Sammlerstammtisch in OWL konnte wieder unter fast normalen Bedingungen stattfinden. Nachdem auch mehrere Sammler zumindest einmal geimpft waren und unsere Lokalität ebenfalls außer Maskenpflicht keine weiteren Einschränkungen sah, traf sich eine größere Schar aus Nah und Fern zum Abend der langen Schatten! 😁

Zum Glück war Corona nur auf einigen Modellen ein Thema, auch dazu später mehr...

Der Stammtisch-Dealer hatte wieder Interessantes im Gepäck.

Wer sich jetzt ob der seltsamen Bauteile wundert hat recht, der Händler baut sich jetzt seine Modelle selbst, da man Seitens Wiking keine Veranlassung sieht, Modelle aufzuhübschen.

Die Bauteile entstehen im 3D-Drucker und könnten bei entsprechendem Sammlerinteresse in einer kleinen Serie produziert werden (wenn ich es richtig verstanden habe). Wird aber nicht ganz Preiswert?

Damit es zu keiner Verwechselung mit Wiking-Bauteilen kommt, steht der Hersteller unten drunter.

Das zweite Bauteil ist dieser höhere Schuttcontainer der auf dem NG ganz passabel ausschaut.

Den hatte Oliver sogar in 2 Farben im Gepäck.

Und auch hier gibt es die volle Funktionalität mit dem Wiking Chassis.

Zwei Zugmaschinen aus der Wasmus Kollektion.

Weiter geht es mit den Eingangs angesprochenen Korona-Modellen. Eine passende Tankstelle war mir bisher nicht bekannt.

Der Sammler dieser Preziosen meinte der Urheber wäre die Firma Roco.

Beim Kipp-LKW findet sich der Schriftzug auf dem Dach der Kabine.

Der Opel trägt zwar keinen Korona Schriftzug, passt aber in den Reigen der Margarineautos und stammt von Manurba.

Natürlich gab es auch die eine oder andere Kiste mit Tausch- und Verkaufsobjekten.

Mir gefiel die Farbe des "Nasenbären".

Noch ´ne Verkaufskiste mit altem Plastikgedöns.😁

Leider habe ich verpasst noch weitere Modelle zu fotografieren, da wir zunächst erst im Gebäude untergebracht waren und dann in den Wintergarten umziehen und von dort die Terrasse nutzen konnten.
So gab es eine ganze Horde von Zeitfracht-Werbemodellen zu bestaunen von denen an diesem Abend einige den Besitzer wechselten.
Der Sammler hatte Kontakt zu einem Mitarbeiter der ehemaligen Spedition und so kamen die Modelle en block in Sammlerhand.

Ein weiterer Sammler hatte erstaunliche Handmuster im Gepäck und sog. Vorserien bzw Außerserien.
auch davon konnte ich im verlauf des Abends keine Fotos mehr machen.
Bitte beim nächsten Stammtisch wieder mitbringen. Danke!

Ein weiterer Sammler hatte ältere Lastzüge im Gepäck.

Da die so gar nicht zu meinem Sammelgebiet gehören, kann ich nur ganz wenig, was so hängen geblieben ist dazu berichten.

Beim oberen Modell muss der geneigte Sammler auf die Positionierung der Aufdrucke achten, beim Modell darunter stellt die Farbe der Container etwas besonderes dar (?) und das untere sei ein original "Franzose", was immer das heißt! 😆


Und weil der "Franzose" etwas gaanz Besonderes ist, habe ich ihn für die frankophilen Fans unter den Wikingsammlern nochmals einzeln fotografiert.... 

... und von der anderen Seite!

Obwohl die Modelle der 70er nicht mein Sammelgebiet sind, weiß ich doch, dass dieser Volvo N10 etwas besonderes darstellt.

Die Farbe machts.

Und auch der Packungseinleger ist etwas besonderes.

Ein anderer Sammler hatte einige Unverglaste und verglaste Modelle der 50er, 60 und 70er Jahre dabei, die er quasi im Tausch für eine erbrachte Diensleistung erstanden hat.

Auch davon gibt es leider kein Foto, da wir uns zu dem Zeitpunkt noch im Gebäude aufgehalten haben.

Na, wer hatte wohl diese besonderen Klassiker im Gepäck? Richtik, der Chronist.

Kleiner Ratespaß: Welches Fahrzeug passt nicht dazu?

Überwiegend Pilotmodelle auf einem kleinen Diorama.

Hier nochmals aus anderem Blickwinkel.

Zuletzt noch etwas für Spielkinder.

Der Stammtisch hat doch einige Sammlerfreunde auch von weiter weg magisch angezogen und man hatte das Gefühl, dass alle danach gelechzt haben sich unter fast normalen Bedingungen wieder zu treffen, Schätze zu betrachten, sich auszutauschen oder einfach sich mal wieder zu sehen. Damit bekommt das Leben wieder ein kleines Stück Normalität nach der sich Alle so sehr sehnen.

Der Hausherr war natürlich nicht ich, wie der Herr Christian behauptet, übrigens einer von 3en, sondern ein gewisser Herr Glechner, der ein überaus guter Gastgeber war mit freundlichem und aufmerksamen Personal und vortrefflich leckerem Essen und wunderbaren Kaltgetränken.

Wenn jetzt beim nächsten Treffen alle auch etwas zum gucken mitbringen, kann ich auch deutlich mehr Fotos zeigen.😔

Aber Schön wars und ich habe mich gefreut, Euch alle Gesund und Munter wieder zu sehen.

Wir treffen uns am 6.08.2021 an altbekannter Stelle im Weserschiffchen wieder, sofern uns die Deltavariante keinen Strich durch die Rechnung macht. Ick freu mir!😉

 

Dienstag, 1. Juni 2021

Etwas neues für den Staubsauger :o)

Bei ebay ergattert. Die Limousine (Chefwagen) die es auch von Wiking gibt, diesmal von Pilot.

Die Qualität von Pilot ist deutlich schlechter.

Der Krankenwagen hat eine Tarnlackierung wohingegen die Limousine mit Kokarde in oliv lackiert ist.

Leider gibt es keine Prägung bei beiden Modellen.

Das folgende Modell gab es beim gleichen Anbieter.

Ein Kranwagen ebenfalls aus Metallguss.

Welche Bedeutung das Gebilde vor dem Kran hat, erschließt sich mir leider nicht.

Vielleicht liege ich mit Kranwagen auch falsch und es handelt sich um ein Feuerwehr-Leiterwagen dem die Leiter fehlt, oder ein Hubwagen, dem die Hebebühne fehlt? Vielleicht kennt jemand dieses Modell und hat ein vollständiges Exemplar.

Der Vergleich mit einem Pilot Kranwagen aus neuerer Produktion offenbart einen Größenunterschied.

Der alte Kranwagen ist größer beinahe im Spur N-Maßstab 1:160.

In der Frontansicht erkennt man allerdings gewisse Ähnlichkeiten. Bei beiden Modellen könnte es sich beim Vorbild um einen Dodge handeln. Allerdings fehlt dem rechten Modell die Stoßstange.

Der Blick unter das Modell offenbart leider keinen Hinweis auf den Hersteller.

Ein Sammlerkollege meinte das Modell könnte von Micro sein. Ich habe bisher im www noch nichts über diesen dänischen (?) Hersteller finden können.

Vielleicht kann ein Blogleser weiter helfen?
 

Samstag, 22. Mai 2021

Dux Auto electric

Durch Zufall und über meinen Blog kam ein interessanter Kontakt zustande.
So konnte ich ein tolles Spielzeug erwerben.
Nach den Fotos hatte ich die Autos zunächst für Faller AMS oder Faller Carina Autos gehalten.
Dann bekam ich noch weitere Fotos und es stellte sich heraus, das die Autos von Dux sind und zu dem o.g. genannten Spiel gehören.
Der Anbieter hatte 2 Fahrzeuge sowie eine Kabelfernlenkung

Eines der Fahrzeuge ist dieser Mercedes Benz 230 SL, eine Pagode wie aus dem Bilderbuch!

Das Nummernschild ziert den Schriftzug des Herstellers. Wobei der eigentliche Hersteller die Firma Markes in Lüdenscheid ist, die bereits seit 1916 Metallbaukästen produzierte und später weiteres Spielzeug aus Kunststoff. Bekanntestes Spielzeug dürften die Dux Kinos sein. 1980 wurde die Spielzeugproduktion eingestellt. Seither produziert die Firma wie zu Begin Kugellager.

Das Modell ist komplett aus Kunststoff (ABS?), die Vorderräder können gelenkt werden.

So sieht der Mercedes von unten aus. In den Ausschnitt wird der Motor samt Fernbedienung eingeschoben.

Wie es sich für ein Luxus-Auto gehört, sind einige Teile verchromt.

Die Rücklichter sind sogar rot bemalt.

Das zweite Fahrzeug ist ein Porsche 356- A 1600, der ebenfalls eine gelungene Linienführung aufweist.

Die Lampen sind aus Blech und verchromt.

Die Autos fahren auf Gummirädern mit hübschen Radkappen.

Diesmal ist der Lenkmechanismus komplett in Blau gehalten, anders als bei der Pagode.
Kurz vor der Motoröffnung erkennt man den blauen Stift der das Lenken über die Kabelfernbedienung möglich macht.

Die Hinterachse geht komplett durch und mittig auf der Achse sitzt ein Zahnrad. Über dieses wird die Hinterachse mittels des Motors angetrieben.

Die Zierlinie und die Stoßstangenhörnchen sind aus Blech gestanzt

Die Antriebseinheit samt Lenkung besteht aus einem Griff in den zwei 1,5 V Baby-Batterien passen.
Über das Kabel wird der Motor elektrisch betrieben und ein dünner Draht bedient die Lenkung mit dem Lenkrad am Griff. Dies funktioniert mechanisch wie die folgenden Fotos zeigen.

Mittels Lenkrad lässt sich der kleine Hebel (Pfeil) vor und zurück bewegen.
Hier in der Rückwärtseinstellung......

... und hier in der Vorwärtseinstellung. Der Draht im Kabel wirkt über die Drehbewegung des Lenrads wie eine Schubstange. Der Haken am Motorgehäuse greift in den Haken der Lenkung und ermöglicht so eine Lenkbewegung.
Eine einfache und nicht wirklich effektive Mechanik.

Der Motor wird unten ins Chassis eingeschoben und die Welle greift in das Zahnrad auf der Hinterachse. Mit dem Taster am Pistolengriff lässt sich das Fahrzeug im Vorwärts und Rückwärtsgang fahren, wie die noch folgenden Filme schön zeigen.

Durch das Heckfenster ist die Umlenkung der Schnecke auf das Zahnrad zu erkennen.
 
Leider funktioniert die Lenkbewegung nicht so wie gewünscht.
Aber ich bin schon froh, das ich die Elektrik wieder in gang gebracht habe und die Autos fahren.

Vorwärts und Rückwärts läuft es gut und wenn man mit dem kabel etwas nachhilft schafft man sogar eine Kurve.
Ist zwar anders als im Sinne des Erfinders aber funktioniert!😁😉

Ein tolles Spielzeug mit schön detaillierten Automodellen.

Apropos, die Pagode hat eine Länge von knapp 14 cm und eine Breite von knapp 8 cm und der Porsche misst von Stoßstange zu Stoßstange knapp 12 cm und ist fast 5 cm breit.
Ich denke als Maßstab käme 1:24 hin?