Samstag, 10. Oktober 2020

Welthundetag, 10.Oktober 2020

 Heute ist Welthundetag.

Da kamen mir doch gleich folgende Bilder in den Sinn.

Also in den Keller gestiefelt und sämtliche Hunde zusammengekramt.

Voila: 

Natürlich mussten auch mehrere Bäume mit aufs Bild, denn die Fiffis müssen ja auch mal!
Die Damen haben selbstverständlich in ihren Handtäschchen ein Leckerchenbeutel und den unvermeidlichen Kotbeutel oder wie ich sie nenne: die Kacktüte!😁 

Ich beginne mal mit dem Terrier von Wiking.
Den gibt es bekanntlich in unterschiedlichen Varianten.
Ich meine, mal irgendwo gelesen zu haben, dass der Firmengründer und seine Gattin selbst mal einen Terrier hatten.
Bei den C-Figuren ist das Hündchen eher niedlich in Habacht-Stellung.

Das sieht bei den B-Figuren schon etwas anders aus, hier bockt das störrische Viech.

Die kleine Frieda hat selbst mit 3 braven Terriern keine Mühe. Die fressen ihr quasi aus der Hand.

Da ich leider keine A-Figuren habe kann ich den Terrier aus dieser Figurengruppe nicht zeigen, verweise aber mal auf diesen Post.

Hier für diejenigen, die nicht klicken wollen zeige ich das Foto der A-Figuren hier nochmals.
Dieser Terrier ist eher etwas zottelig aber auch sehr niedlich.

Zuletzt darf bei den Wikingern die Figurengruppe im Winzmaßstab 1:200 nicht fehlen, denn auch dort hat A. Kedzierski schon ein Hündchen vorgesehen, das vorwitzig am Rocksaum der "Volksgenossin" zerrt.

Es folgen zwei Hundegassigeherinnen von Kibri und Leyla
Man beachte die unterschiedlichen Maßstäbe.
Die Figur von Kibri ist etwas zu klein geraten, eher Spur TT, während die Figur von Leyla für den Maßstab H0 schon fast zu groß ist.
Beide Hündchen laufen vorbildlich an der Leine.

Das Hündchen der SIKU-Dame pariert aufs Wort und darf folglich als Freigänger die Gassirunde drehen.

Auch der Schäfer von SIKU mit seinem Hütehund hat seine Tiere gut im Griff.
Der Bernhardiner soll natürlich durch seine imposante Größe Wölfe abschrecken.
Diese SIKU-Figuren sind deutlich größer, eher 1:60(?).

Diese unbekannte Dame bemüht sich nach Kräften ihren störrischen Terrier nach Hause zu zerren.

Ich glaube die pfeift auf den Welthundetag und würde ihrer Töle gerne mal eins überziehen?😡
Aber es schauen zu viele Leute zu!😁

Das ist unsere Lotta, hier schaut sie so aus, als könne sie kein Wässerchen trüben. Die hat es aber faustdick hinter den großen Tütenohren!
Ähnlich wie auf dem letzten Foto habe ich schon versucht sie wieder nach Hause zu bekommen. Meist bleibt sie genau dort bockig liegen, wo Leute sitzen. Gerne vor Eisdielen oder Restaurants mit Außengastronomie. Ich komme mir dann immer wie ein Übeltäter vor, der seinen Hund misshandelt wenn ich dann mal etwas kräftiger an der Leine zerre und den bockenden Terrier hinter mir her schleife.
Aber die schlaue Hundedame genießt die Aufmerksamkeit, fällt dann doch meistens irgend etwas Leckeres für sie ab. Und seien es nur die Leckerchen, die man benötigt um sie zum weitergehen zu locken.
Ich habe auch schon überlegt für die Zirkusshow Geld zu verlangen! 😁

Samstag, 26. September 2020

Freiwillige Feuerwehr mit Opel

Der Opel Rekord ´60 ist eine Wiking Neuheit von April 2020 und kam jüngst als Geschenk in die Sammlung.

Lt. Aufdruck am heck scheint es sich um einen 1700er zu handeln.

Das Modell war von 1963 -1966 im Wiking-Programm. ab 2007 kamen diverse Wiederauflagen in die Serie und auch als Sondermodelle.

Wiking-Like sind die feinen Aufdrucke, die das eher unscheinbare Modell deutlich aufwerten.

Ob es Veränderungen am Modell gibt oder gab vermag ich mangels Vergleichmodellen nicht zu sagen. Neu ist auf jeden Fall das neue Wikinglogo am Heck.

Natürlich muss der Brandmeisterwagen auch gleich vor dem Spritzenhaus mit den betagten Blitzen posieren.

Heute scheint großer Waschtag zu sein. Einige Feuerwehrleute sind angerückt um "Klar-Schiff zu machen".

Dann rückt der ganze Zug zur Parade aus.

Freitag, 25. September 2020

Wiking Rabatt-Schlacht

 Hier habe ich schon einmal über den Wertverfall von neueren Wikingmodellen geschrieben.

Dass aber der Hersteller selber nun Restposten mit Rabatt zu den Neuheiten verhökert empfinde ich als starkes Stück.

Für alle diejenigen, die die rabattierten Modelle damals zum regulären Preis im Laden oder beim Händler seines Vertrauens gekauft haben ist das ein Schlag ins Gesicht.

Natürlich auch für die Händler, die ihren Kunden damals den vollen Preis abverlangt hatten.

Mit solchen Methoden vergrault die Firma ihre eigenen Kunden und gräbt den Händlern "das Wasser ab".

Mir kommt es so vor, als wolle SIKU die Marke Wiking bewusst gegen die Wand fahren.

Einige Modelle wurden in letzter Zeit mit der "heißen Nadel" zusammengestrickt, sehr zum Mißfallen der Sammlerschar. Dann wurde die Menge der Sondermodelle von 500 auf 1000 Exemplare hochgesetzt, wohlwissend, dass diese Menge an Sondermodellen nicht mehr absetzbar ist, was dazu führte, dass längst nicht mehr so viele Sondermodelle wie früher den Sammler erfreuen.

Und nun haut der Hersteller ältere Modelle mit Rabatt auf den Markt.

Warum sollte ich jetzt noch beim Händler Geld für Neuheiten ausgeben, wenn diese vielleicht mit den nächsten Neuheiten schon mit Rabatt erhältlich sind?

Ich sage nur: Mut zur Lücke. 

SIKU stellt Produkte her, die nicht Lebensnotwendig sind. Sie sollen Spaß machen, aber ich will mich nicht beim Blick in die Vitrinen ärgern müssen, dass ich manches davon teuer bezahlt habe, was ich jetzt günstiger bekommen könnte.

Letztendlich habe ich mein Geld schon zum Fenster heraus geworfen, wenn ich meine Neuheiten freudestrahlend nach Hause gebracht, auf dem Schreibtisch Probe gefahren und wirkungsvoll in der Vitrine positioniert habe.

Ich bin gespannt, wie Händler und Kunden auf diese Rabattschlacht reagieren.

Ich stimme mit meinem Geldbeutel ab.

Samstag, 29. August 2020

2. Stammtisch der OWL Modellautofreunde, 28.08.2020

Am Freitag traf sich endlich nach langer Coronapause der Stammtisch an altbekannter Stelle im Weserschiffchen in Porta Wetfalica.

Das Hotel-Restaurant Weserschiffchen liegt quasi vis-a-vis der Porta.

Da die Wiking Augustneuheiten beim Wiking-Dealer gerade erst eingetroffen waren, konnte er sie uns an diesem Abend noch warm aus der Spritzmaschine vorstellen.
Da diesmal nix für mich dabei war, stelle ich auch nur die Mdelle vor, die mich eventuell interessiert hätten.
Leider wurde der Büssing 4500 Union-Transport nicht mit geliefert.
Ich wollte doch gerne feststellen ob Wiking den "Futtertrog" bearbeitet hat.

Die beiden Sattelzüge sind ganz hübsch geworden. Besonders der ARAL-Tanksattelzug macht einen sehr guten Eindruck.

Der Fuchs Seilbagger sieht mit dem Gestell eher merkwürdig aus.

Der MB L408 sieht ebenfalls gut aus. Allerdings fehlt dem tank irgendeine Bedruckung oder man hätte in in Silber produziert.

 Mercedes Heckflosse und VW Variant.

Der Tanksattel noch einmal aus anderer Perspektive. der silberne Auflieger ist perfekt lackiert.

Es folgen die N Neuheiten. ASG geht immer.

Der Radlader ist schon eine Sünde wert, den haben die Wikinger prima hin bekommen.
Die Schaufel ist komplett beweglich. Und wenn man ihn so auf dem Foto sieht, möchte man es nicht für möglich halten, dass der tatsächlich nur 1:160 ist.

Feine Bedruckungen und gesilberte Scheinwerfer runden den Gesamteindruck ab.

DKW Schnell Laster in blau/perlweiß mit Hochdach (?).
Kein Vergleich mehr zum Erstlingswerk in diesem fiesen blassgrün.
So macht man Modellautos!

Mercedes-Benz 300SE in bordeaux rot. Feine Zierlinien und ein geschwärzter Kühler, dazu die helle Inneneinrichtung machen  aus dem Luxusauto ein feines Modell.

Der Lada ist irgendwie an mir vorbei gegangen. Der wurde an diesem Abend ebenso gezeigt wie....

..... jede Menge New Beetle.
Leider habe ich davon überhaupt keine Ahnung, bin allerdings über die ungewöhnliche Vitrine beim Beetle links unten gestolpert.
Es handelt sich wohl um eine Vitrine in der etliche VW Modelle auch von anderen Modellherstellern in einen einheitlichen CI von VW so ausgeliefert wurden.

Modellautos mit Preiserfiguren sind immer etwas besonderes.
Der Weihnachtsmann mit Elch gefiel mir besonders gut, wobei Santa doch eher mit Rentieren unterwegs ist. Da hat VW schlecht recherchiert.
Edit: Der Kommentator hat natürlich recht, es sind keine "Renntiere" sondern Rentiere.
Auch wenn es weh tat, Fehler passieren. Dafür ist der Bericht zeitnah zu lesen!
Ich habe es verbessert.

Wie bereits oben geschrieben, habe ich von den neueren Modellen nicht viel bis gar keine Ahnung.
Ein hübsches Gespann.

Jede Menge Neue Käfer in Pralinenschachtel, einfach süß! 😉

Das meiste ist Serie, dazwischen haben sich aber auch besondere Stücke gemogelt.

Es gab natürlich auch wieder etwas älteres zu begucken.
Diesmal Müllwagen in diversen orange Tönungen oder "datt selbe in jrün".
Beachte die stilisierten Kühler.

Warum sich ein Koffer-LKW dazwischen gemogelt hat habe ich vergessen zu fragen.

Jetzt wird es interessant:

Auf dem Ausdruck des Betriebshofs parken jede Menge D 38.
Dabei handelt es sich fast ausschließlich um aufgepimpte Modelle.
Sei es neu beschriftet oder farblich behandelt.

Das rote Coca Cola-Modell sticht natürlich sofort ins Auge.

Das Modell ist wunderbar lackiert und perfekt Beschriftet.

Aus allen Blickwinkeln ein feines Modell.

Aber auch der rote D38 mit Persil-Werbung ist ein wahrer Eye-Catcher.

Mein Favorit ist aber dieser "abgeranzte" Doppeldecker mit der Patina an den richtigen stellen.
Da hat sich ein echter Künstler ausgetobt.

Eigentlich hätte dieser Bus in der Waschstrasse stehen müssen! 😉

Ein Bus mit Schultheiss-Werbung ist für einen Berlin-Bus eigentlich pflicht.

Voila!

Die Beschriftung "Bullrich Salz" passt zu einem nostalgischen Doppeldecker wie die Faust aufs Auge.

Die folgenden Busse stammen alle aus der selben Quelle und zeichnen sich durch fantasievolle Beschriftung und lackierte Dächer aus.
Soso, Berlin rauch Juno!
Momentan habe ich eher den Eindruck, dass in Berlin etwas anderes geraucht wird.
Wie kann ein Verwaltungsgericht eine Demo genehmigen, von der man im Vorfeld schon weiß, das Coronaregeln mißachtet werden?
Wie können Coronaleugner und Impfgegner vereint mit Nazis auf die Straße gehen um ohne Sinn und Verstand zu handeln?
Warum geht die Polizei nicht gegen diese Schwachköpfe entschieden vor???
Berliner, schämt Euch!
Sind das eigentlich die selben Pappnasen, die vor Monaten auf dem Balkon dem Pflegepersonal und den Ärzten applaudiert haben?
Kommt Ihr mir mal in die Klinik.....

Bevor ich mich noch mehr in Rage schreibe komme ich wieder zu etwas Erfreulichem,
Wikingmodelle.
Die kamen tatsächlich dereinst aus Berlin.
Der D38 ist Anfang der 80er noch von F. Peltzer himself auf den Weg gebracht worden.
Ob er den Start des fertigen Modells noch erlebte, kann ich nur vermuten, denn Peltzer starb 1981.

Ungewöhnliche Beschriftungen, aber feine Bemalung...

... zeichnen diese Modelle aus.

Hier endet der Streifzug durch die Spur H0....

.... es wird kleiner, nämlich Spur N oder 1:160.
Zwei liebevoll beschriftet und bemalte Modelle.

Dies ist eine Vorserie.
An der Karosserie konnte ich keine Unterschiede fest stellen.

Aber vielleicht findet ein Blogleser ja Unterschiede?

Von der Einstiegsseite.

Von der Fahrerseite.
Erst am Chassis offenbaren sich die Unterschiede. Neben fehlender Bodenprägung fehlen auch noch diverse Aggregate.

Jetzt wird es noch kleiner, nämlich 1:200

Der D3 wurde extra für die Serie der frühen Verkehrsmodelle, die ab etwa 1938 im Handel erhältlich waren produziert.

Ob es sich um ein Originalmodell handelt???

Zumindest wirkt es von Innen sehr glatt und nicht so wie bei den typischen Neuauflagen.

Auch bei diesem Exemplar bin ich mir unsicher.

Ein Hamburger D3 mit Fahrt "St. Pauli".

Eine ganze Latte von Doppeldeckern hatte der Sammlerkollege aufgefahren.

Der Eindecker fährt zum Flughafen.

Es folgen die Modelle des Chronisten, der sich mit den Serien- und Sondermodellen begnügte.

Ja, auch schon eine stattliche zahl die Wiking auf die Beine gestellt hat.

Überwiegend Serienmodelle. Der Persil-Bus ist ein Ladegutmodell für Lemke.

Einige Serien- aber auch Werbemodelle.

Die Spur N-Fraktion in unterschiedlichen Verpackungen.

Zuletzt noch die Modelle im Maßstab 1:200