Samstag, 26. Dezember 2020

Neue Resine-Schmankerl von BoS

Bei modellcarworld gab es zum Black Friday bis zum Cybermonday und darüber hinaus satte Rabatte. Da konnte ich nicht widerstehen und habe mir einige der Sündhaft teuren BoS-Modelle gegönnt.

Passend zum Mercedes 540 K von Wiking durften einige besondere Mercedes aus der 540 K Reihe in die Sammlung.

Der Mercedes Benz 540 K Autobahnkurier von 1934 ist schon etwas länger in der Sammlung. (oben links).
Darunter rechts das allseits bekannte Mercedes-Benz 540 K Cabrio von Wiking, hier aus der Packung Story of Passion. 
Darunter links von BoS das Mercedes-Benz 540 K Sportcoupe von 1936 und darunter rechts der Mercedes-Benz 540 K Stromlinienewagen von 1938.
Die beiden Modelle sind Neu in die Sammlung gekommen, ....

.... ebenso wie der Mercedes-Benz SSK Count Trossi von 1932. Der "schwarze Prinz" darf zusammen mit dem Renner SSK von Busch posieren.

Beginnen mit der Vorstellung der Neuheiten möchte ich mit der Stromlinie.

Bei dem Resinemodell gefällt die makellose Lackierung ebenso wie die feine Bedruckung.
Die Verwandschaft zum 540 K ist nicht besonders Auffällig.

Durch die silberne Lackierung lässt sich bei der Fotografie herrlich mit Licht und Schatten spielen.

Besonders die Schnellverschlüsse an den Rädern sehen, obwohl etwas klobig hervorragend aus.
Leider lassen sich die Räder, wie bei fast allen BoS Modellen nicht drehen!
Für Spielkinder ein echtes Manko.
Aber auch einer der wenigen Kritikpunkte an diesen fabelhaften, famosen Modellautos.

Auch sonst macht das Modell einen tollen Eindruck.

Die Scheinwerfer sind eingesetzt und silbern hinterlegt.

Der Kühlergrill ist fein detailliert und wirkt, als wäre er durchbrochen.

Weiter geht es mit dem Sportcoupe:

Das Sportcoupe kommt dem Wiking Pendant schon am nächsten.
Eine Gegenüberstellung folgt weiter unten.

Der angesetzte Mercedes Stern ist ein Photoätzteil und sehr filigran. Man darf ja nicht vergessen, dass die Modelle im Maßstab 1:87 produziert sind.

Die Lackierung und Bedruckung ist wie beim Vorgänger makellos.

Zeitlose Eleganz perfekt ins Modell umgesetzt.

Kühlergrill und freistehende Scheinwerfer sind wahre Hingucker.

Da die Modelle üblicherweise auf einer Sockelplatte verschraubt sind und nur so Spinner wie ich die davon lösen und ohne Brimborium in die Vitrine stellen, stört es bestimmt niemanden, das die Bodenplatte komplett glatt ist?

Es folgt eine Gegenüberstellung mit dem Wikingmodell, das ja immerhin auch schon über 45 Jahre auf dem Buckel hat.

Da muss jeder für sich entscheiden, welches Modell er schöner findet.

Das Wikingmodell verströmt den Charme der Peltzer-Ära, währen das BoS Modell das derzeit Machbare im Modellbau zeigt.

Das die Speichenfelgen beim BoS Modell nur als Aufkleber/Aufdruck ausgeführt sind, erkennt man erst auf den 2. Blick. Dafür sind die Wikingräder leider zu klein.

An der Front können beide Modelle punkten. Der Wikinger wirkt etwas stilisierter, das BoS Modell wirkt sehr realistisch.

Bedruckungstechnisch zeigen beide Hersteller gekonnt, was heute möglich ist.

Ich würde mir wünschen, Wiking spendiert dem 540 K ein geschlossenes Cabriodach, bzw ein Hardtop.
 
Busch hat seinerzeit mit dem Mercedes SSK ein Hightechmodell auf die Räder gestellt, bei dem sich sogar die Vorderräder einschlagen lassen.
BoS schiebt jetzt den "schwarzen Prinzen" nach.
Ein schnittiges Modell im perfekten Finish.

Die Schnellverschlüsse an den Rädern sind deutlich feiner als noch beim Stromlinien Benz.
Geht doch.

Die Auspuffkrümmer sind freistehend.

die Lackierung und Bedruckung ist gewohnt fantastisch. da gibt es nix zu meckern.

Ein Highlight ist das fein bedruckte Armaturenbrett samt filigranem Lenkrad. Hätte man den Kranz noch braun eingefärbt, wäre die Illusion perfekt.

Die Front ist ein wahrer Hingucker. Zunächst hatte ich vermutet, dass der Mercedes Stern auf dem Kühler fehlt, aber scheinbar muss dass so?

Ein echtes Megamodell.
Ich freue mich sehr über die Neuzugänge und die hier gezeigten BoS Modelle waren bestimmt nicht die letzten. 
Einige Typen reizen mich besonders.
Und es kommen bestimmt noch neue hinzu?

Der Blick unten drunter offenbart nix.

Ganz neu in der BoS-Sammlung ist der CW 311 vom Tuner BB

Hier darf er neben seinem Vorgänger dem C 111 von Wiking posieren. Auch wenn im Netz zu lesen ist, das der Tuner Rainer Buchmann mit dem "Isdera Imperator 108i" eigentlich einen Nachfolger für den Mercedes-Benz 300 SL bauen wollte.

Als der CW 311 1978 vorgestellt wurde trug er an der Front den Mercedesstern, obwohl das Fahrzeug nicht bei Mercedes-Benz gebaut worden war.

Die gesamte Linienführung des CW 311 passt aber nicht zum SL300 sondern eher zum C 111.

Am Heck findet sich auch der Stern neben dem Logo von bb.

Im Heck werkelt der von AMG scharf gemachte Motor des W 100 (MB 600) mit 375 PS was den CW 311 in 4,8 Sek. auf 100 km/h katapultierte und in der Spitze für 320 Sachen reichte.

Dieses seltsame Gebilde auf dem Dach scheint der Rückspiegel zu sein?
Durch das getönte Glas erkennt man die Inneneinrichtung. Selbst die Endrohre wurden nachgebildet.

Die Lackierung ist makellos in Perlglanzlack der 1978 eine Novität war.

Ein wirklich schickes Modell und ein reinrassiger Sportwagen.

Donnerstag, 24. Dezember 2020

Frohes Fest

Liebe Blogleser.
ein Ereignisreiches Jahr mit Höhen und Tiefen neigt sich fast dem Ende entgegen.
Ein kleiner Lichtblick möge das Weihnachtsfest  mit seinem Lichterglanz sein.

Ich wünsche Euch allen ein frohes, friedvolles und besinnliches Weihnachtsfest

 

Sonntag, 20. Dezember 2020

Klassiker vom PMS

Hin und wieder streut der PMS (Post Museums Shop) in seine Editionen Modelle aus der Klassiker Serie ein. Leider bekommen es die Mannen aus Flörsheim nicht hin eine Edition ausschließlich mit Klassikern zu produzieren.😖
Nur gut, dass irgendwann Ende des Jahres ein Black Friday, ein Cyber Monday und auch sonst irgendwelche Rabatte anstehen und ich mir dann mal solche Packungen gönne.

So kamen jetzt innerhalb kurzer Zeit die folgenden neuen Klassiker in die Sammlung.

Das Opel Blitz LF hätte vielleicht noch einen Anhänger verdient?
Bei meinem Glück, kommt der vermutlich in einer weiteren gemischten Packung?😡

Modell fast komplett in rot. Die Scheiben dieser Modelle sind in der Regel braun getönt.
Suchscheinwerfer und Scheinwerfer gesilbert.

Der Haken für den Hänger ist schon dran, ansonsten hat sich der PMS weitere Bedruckung gespart.

Das Modell erschien nach dem Tod des Firmengründers F. Peltzer, strahlt aber den Charme der 70er Jahre aus.

Der darf ohne Frage in die Sammlung.

So sieht es unten drunter aus.

Der Mercedes L 10000 erschien erstmals 1974 im Wiking Programm und ist mit kurzen Unterbrechungen immer wieder bei Wiking zu finden.

Diese m. E. geschmackvolle Variante ergänzt hervorragend die Sammlung.

Bemalungen sucht der geneigte Sammler vergeblich.

Für ein Modell, dass immerhin 45 Jahre auf dem Buckel hat ist es vorzüglich detailliert.

Unten drunter.

Der nächste Klassiker ist noch ein Jahr älter. Der Mercedes-Benz 540 K, ein echter Klassiker war einer der ersten bei der Klassiker Serie von Wiking.

Die Farbgebung ist schon ungewöhnlich, steht dem Typ aber sehr gut.

Wie gewohnt in der PMS Edition ist die Scheibe getönt.

Zum Glück wurde nicht an der Inneneinrichtung gespart.

die Linienführung des Modells muss als gelungen bezeichnet werden.
Von Könnern für Kenner!

Ein Traum von einem Modell.
Geschwungene Kotflügel und tellergroße Scheinwerfer.

Der letzte Klassiker im Bunde ist wieder ein MB L 10000, diesmal in der Serie 800, bei der wohl nur der PMS weiß, was diese beinhaltet.
Limitiert auf 800 Stk? Oder Modelle aus der Wiking Art. Gruppe 800?
Weiß der Geier.

Egal, diesmal gibt es ein einzelnes Modell zu einem gepfefferten Preis.

Dafür sind die Modelle der 800er Serie umfangreich bedruckt, was den Preis vermutlich rechtfertigt?

Modelle mit der Beschriftung "Spedition Harry W. Hamacher" haben bei Wiking schon Tradition, egal ob im H0-Maßstab oder im Spur N-Maßstab.
Interessanter Weise findet sich der Schriftzug auch einseitig auf dem Dach der Plane.

Der Grill ist wunderbar bedruckt, Scheinwerfer gesilbert.

Von allen Seiten ein bestechender LKW. 😉

Leider keine Farbe am Heck.

Unten drunter wie beim Modell weiter oben.

Samstag, 5. Dezember 2020

Wikings Tatra 87, die graue Maus der Klassiker


Der Tatra 87 erschien erstmals 1977 mit der Art.Nr. 3870. Damals kostete das Modell 3 DM.

Das letzte lieferbare Modell war der metallicsilbern lackierte Tatra, der 2014 in den Handel kam.
Das kobaltblaue Modell war ab 2007 erhältlich.

Das Modell in grauweiß gibt es in Tönungen, hell- und dunkelgrauweiß.
Da es sich bei der Inneneinrichtung des Tatras um die Standard IE handelt, die bei diversen PKWs Verwendung findet gibt es auch bei Tatra unterschiedliche IE-Farben bei gleicher Karosseriefarbe.

Große Unterschiede gibt es bei der Karosserie nicht. Sie blieb bis zuletzt unverändert.

Das Vorbild besaß einen V8 Motor mit je nach Hubraum 95PS oder 75 PS. Die Karosserie war halb selbst tragend. Vorgestellt wurde der Tatra 87 1937.
Die Form wirkte futuristisch, was vermutlich für F. Peltzer damals den Ausschlag gab, das Modell 1977in die Klassikerreihe zu nehmen.

Graubeige vs grauweiß, klar zu unterscheiden.

Wenn ich mich recht entsinne waren die Modelle in graubeige und dieser Kollege in resedagrün zeitgleich im Handel erhältlich und damals noch in der Papp-Schubschachtel beim Händler zu erwerben.

Es folgte dann ca. 1987 der grauweiße Tatra, damals in der Klarsichtschachtel mit Papieraufkleber.
Inzwischen wurde auch die Katalognummer geändert, von zunächst 887 auf die noch heute übliche Art.Nr. 827
1990 verschwand der Tatra aus der Gesamtpreisliste um erst 2007 wieder in der Serie der Klassiker erneut aufzutauchen.

Das Modell in kobaltblau kam 2007 in den Handel. 
Wiking hatte an der Karosserie nichts geändert, lediglich die Bodenprägung wurde erneuert.

2014 erschien der Tatra 87 erneut im Programm, diesmal deutlich aufgewertet mit silberblauem metalliclack und Weißwandreifen.

Die Farbgebung steht dem flotten Klassiker ausgesprochen gut.

Ein Blick unter das Chassis zeigt die zwei unterscheidbaren Bodenprägungen. Links die neue mit dem neuen Logo, rechts die erste Prägung.

Auch das kobaltblaue Modell besitzt die neue Prägung.

Das linke Modell zeigt eine Vorserie von 1977 noch ohne Bodenprägung und fehlende Gravuren.
So fehlt an der Heckstoßstange eine erhaben geprägte Linie und seitlich unterhalb der Türen die ebenfalls geprägten Linien, die bei meinem Modell von Hand eingekratzt wurden.

In der Auktion Nr. 84 des Auktionshauses C. Saure waren einige Vorserien und Silberlinge des Tatras zu sehen und zu ersteigern. Die Silberlinge landeten zwischen 200 und 300 Euro.
Vielleicht doch keine graue Maus ?

Dieses Foto zeigt die unterschiedlich gefärbten Inneneinrichtungen von grauweiß über graubeige, rehbraun, basaltgrau bis blauviolett.

Die Karosserie ist mit Hilfe von Kragen und Stift montiert, zumeist geklebt. Die Standard Inneneinrichtung verfügt immer über ein integriertes Lenkrad.

Zwei Händlerschachteln, links die erste von 1977 als der Tatra noch 3 Maak kostete, rechts die etwas neuere Schachtel ab 1982 als die Klassiker PKWs 3Mark fuffzich kosteten.

Ein Streifen mit Preisschildern lag den Händlerkartons immer bei. Manche Händler benutzten die sogar um die Modelle auszupreisen.

Der Tatra wird wohl immer ein Exot im Wikingprogramm bleiben, da er hier in Deutschland eher selten anzutreffen war.
Warum Peltzer unbedingt diese "graue Maus" für die Klassiker produzieren ließ wird wohl auf Ewig sein Geheimnis bleiben. Vielleicht weil er den Typ mochte?

Donnerstag, 29. Oktober 2020

Spur N Katalog von H. Fechner, der letzte seiner Art!!

Es gibt etwas neue Literatur für die Freunde der Spur N.

Den Katalog von Horst Fechner aus Berlin gibt es schon seit 1996. Der ausgewiesene Kenner der kleinen Wikingmodelle hat sein ganzes Herzblut in diesen Katalog gelegt und diesen stetig, auch Dank der Mitwirkung vieler Sammler weiter entwickelt.

Sein Erstlingswerk von 1996 war noch ein dünnes Heftchen, 48 Seiten, geheftet.

Aber bereits damals waren alle Modelle mit Fotos dokumentiert.

 

Die neueste und damit letzte Ausgabe von Horst als Herausgeber (dazu später mehr) ist die 13. Ausgabe mit 258 ! Seiten, Umschlag innen und außen mit farbigen Abbildungen. Inzwischen sind auch die Spielsteine im Maßstab 1:200 sowie die Verkehrsmodelle aus Metall im Maßstab 1:200 aus den Wiking Anfangsjahren mit im Katalog und auf der Innenseite des hinteren Umschlagblattes sogar farblich abgebildet. 
So schaut der neue Katalog von der Rückseite aus. 

Da durften die güldenen Jubiläumsmodelle nicht fehlen!😉


Dem Katalog lag dieser Informationszettel bei. Der Autor gibt den Katalog in die Hände von A. Steinmeier und seinen Mitstreitern die den Katalog hoffentlich noch lange unter der Mithilfe vom sehr geschätzten Horst Fechner weiterführen werden.


Ganz vergessen, der aktuelle Katalog kostet 20 Euro inkl. Versand und Verp. und ist derzeit noch hier erhältlich: hofeberlin@hotmail.com