Sonntag, 7. April 2024

OWL Sammlerstammtisch 5.04.2024

Am vergangenen Freitag war es mal wieder soweit. Der Wiking-Stammtisch OWL traf sich im Weserschiffchen zum klönen, lecker essen und um sich auszutauschen.

Diesmal durften wir einen Sammler aus dem Bremer Umland begrüßen. Ein profunder Kenner der Spur N-Szene.

Dieser hatte z.T. recht sonderbare Modelle im Gepäck, die es nicht an jeder Ladentheke zu kaufen gibt. Mal schauen ob ich noch zusammenbekomme, was diese Modelle so besonders macht.

Bei dem linken Set ist es die Farbe des Chassis. Außerdem ist der Anspritzpunkt des Mercedes Benz RTW ein Zeichen für ein frühes Modell. Kurze Zeit später bekam das RTW zwei Anspritzpunkte um etwas mehr Stabilität in den Spritzast zu bringen.

Bei diesem Container-Sattelzug ist es die weiße Magirus Zugmaschine die das Modell besonders macht.

Hier sind es die silberfarbenen Chassisteile sowie beim unteren Modell die Container in Farbumkehr.

Dieser Bus war wohl schon früher als Bahnbus geplant.
Er kam aber erst unter der Sieper-Ägide.

bei diesen beiden Koffer-LKW macht der Schnee-Aufkleber die Besonderheit.

Dieses Modell ist eine Besonderheit im Bezug auf die Kofferfarbe Koffer und die Farbe des Fahrerhauses. Und ja, es fehlt die Verglasung.

Bei diesem Modell muss ich passen. Ggf. die Farbe der Containerdächer? Die Farbe des Fahrerhauses?

Hier ist es wieder die Farbe des Fahrerhauses, die sich vom Serienmodell deutlich unterscheidet. Wenn ich es noch richtig im Ohr habe, soll es sich um ein Messemodell handeln.

Bei diesem Modell ist wohl die Farbe der Magiruskabine etwas Besonderes.

Ein Catering-Fahrzeug für eine Packung mit Flugzeug und diversen Flughafenfahrzeugen. fahgestell und Fahrerhaus sind von Wiking.

Beim L 10000 wurde das Dach des MB L 2500 ohne Positionslampen auf dem Dach verbaut.

Ein besonderes Siemens-Werbemodell in OVP.

Sondermodell? Ladegut-Modell?

ein paar Modelle kamen an diesem Abend auch in meine Sammlung.😁

Neben Wiking Spur N-Modellen hat der Sammler auch ein Faible für Wiking-Kopien von EKO aus Metall. Hier hatte der Sammler einiges in den Blister-OVPs zum zeigen mitgebracht.
Hier die PKW.

Für die Käferfreunde hier die entsprechende Viererpackung mit Mercedes-Benz, Opel und zwei VW.

Die LKW Sattelzüge besitzen z.T. sogar Ladegut, natürlich ebenfalls aus Metallguss.

Aber es gibt die Modelle auch mit Planen, wie ihre Wiking-Pendants.

Hier dann wieder mit Holzladung.

Oder eben mit Plane und Beladung, für die, die sich nicht entscheiden können.😆

Baufahrzeuge gibt es selbstredend ebenfalls.

Hier ein Sattelzug mit Holzladung.

Hier sogar im Dreierpack, die Sattelzüge jeweils mit Ladung und der Tankwagen.

Zuletzt noch einmal der typische Tankwagen, der für Campsa fährt.

weiter geht es mit weiteren Sammlerfreunden, die auch einige Modelle vorgestellt haben.

Sammel-Werbepackungen für den Farbenspezialisten Wiederhold. 

Besonders die Sattelzüge weisen deutliche Unterschiede auf.
Mal mit zwei, oder mit drei Achsen beim Auflieger.
Aber auch andere Farben für die Felgen oder die Schutzbleche.

 
Oder eben auch komplett, und ungewöhnlich anders gefärbt.

Die Einzelmodelle besitzen unterschiedliche Einleger mit besonderen Empfehlungen.

Mit den besten Empfehlungen.

Ein weiter Sammler hatte neben Baumaschinen auch sämtliche Seitenstapler die noch relativ Aktuell sind.

hier den neueste Seitenstapler aus der Serie der in mausgrau für die DB rangiert.
"Der Gerät" darf den Container von Lechtoys stapeln.

bei diesen Planierraupen bin ich komplett überfragt.
Den roten gab es mal als Ladegutmodell.
Ob der allerdings komplett rot war? Who knows?

Diese Planierraupe trägt komplett orange.

Und dieses Exemplar in kadmiumgelb (?) trägt gemixte Farben mit  vornehmem Silber.

Es war mir mal wieder ein großes Vergnügen.
Insgesamt fanden 10 Sammler ins Weserschiffchen und ich hatte den Eindruck, dass wir an diesem Abend die einzigen Gäste waren.
Das Essen dort ist wie immer sehr schmackhaft und gegen Ende kam sogar der Wirt an den Tisch.😊

Sonntag, 31. März 2024

Frohe Ostern

 

Ich wünsche allen Bloglesern, Sammlern und Freunden von H0-Klassiker ein frohes Osterfest.
Vielleicht findet ja der Eine oder Andere etwas schönes im Osternest?

Freitag, 8. März 2024

Ein Mann sieht rot 2.0

Hinter diesen beiden Modellen bin ich schon länger her.
Eigentlich nix besonderes. aber entweder war das Busch-Modell zu teuer oder das Porto.
Hier passte alles zusammen.

Links das frühe Modell noch aus der Praline-Produktion, rechts das neuere Modell von Busch aus gleicher Form.

allerdings wurde das busch-Modelle mit Chromglanz und farblich veränderten Felgen etwas aufgehübscht.

Auch bei der Bodenprägung gibt es Unterschiede.

Das Modell von Busch kommt in der passenden OVP

So schauts aus.

Das Praline-Modell wirkt dagegen eher Schlicht, ohne Chromglanz nur in silbergrau.

Dafür gibt es den zusätzlichen Aufdruck auf den Türen mit der Fahrzeugnummer.
Allerdings bleibt beim Praline "Frühchen" der Kranz des Reichsadlers leer.

Egal, beide Modelle wissen zu gefallen. Die Lücken schließen sich!


Der Mercedes L2 von Roskopf fehlte noch in der Sammlung.

Dieses Modell unterscheidet sich am Auffälligsten durch den schwarzen Gepäckträger von dem Modell aus dem Set des Post Museums Shop 85-01

Die Nostalgie-Modelle von Roskopf gibt es seit 1988. Somit haben diese schönen Oldtimer auch schon über 35 Jahre auf dem Buckel

Die Schwachstelle bei diesen filigranen Modellen sind die feinen Details, wie z.B. der freistehende Mercedes-Stern auf dem Kühler.
Allen Modellen liegt ein Spritzling mit Spiegeln zum selber ankleben bei.

Der Elektrowagen der Deutschen Reichspost hat endlich in die Sammlung gefunden.

Das Modell ist von Starline models und im BREKINA-Vertrieb unter der Art.Nr. 58301 erhältlich (gewesen).

Wenn ich es richtig verstanden habe, ist das Modell aus Resine, einigermaßen detailliert, gut lackiert und fein Bedruckt. Die Spiegel sind freistehend. Darum ist das Modell auch aufwendig in zwei Tiefziehschalen im Sichtkarton verpackt.

Unten drunter gibt es nur den Hersteller-Hinweis von Starline models. Sogar die Gummireifen sind profiliert. Das Modell gehört selbstredend in meine Sammlung.


Dank der Info eines Brekina-Sammlers in diesem Blogpost habe ich mir das folgende Modell zugelegt.
der Anbieter hatte das BREKINA Modell als Roskopf Modell beschrieben. 
Auf den ersten Blick war zu erkennen, dass das Modell eindeutig ein Brekinese 😁 ist!
Da ich den Koffer aber merkwürdig fand, habe ich das Modell als Bastelware abgetan.

Aber weit gefehlt. Der versierte BREKINA-Sammler schreibt das Modell eindeutig komplett der Firma zu. Es gäbe sogar noch drei weitere Exemplare, u.a. ein "Schenker"-Modell. Wobei der Mercedes mit Reichspost-Koffer allerdings der Seltenere wäre.

Nun ja, was soll ich sagen? Voila, Das Modell steht nun in der Sammlung und ich freue mich über das schöne Modell.

Da es den Spielzeugherstellern untersagt ist, eindeutige Symbole nachzubilden, blieb der Kranz des Reichsadlers leer.

Sei´s drum. Der Stabholzkoffer macht eine wirklich gute Figur und ist sehr fein detailliert. Das Dach isst abnehmbar. Im Inneren lag ein kleiner Spritzling mit Spiegeln, die nachträglich montiert werden können.

Der Mercedes Benz L 4500 erschien lt. des Sammlers 2010 ohne Art. Nr. zum Preis von knapp 25 Euro.

Mein Modell hat 11,05 plus 3,50 Euro Porto gekostet. Da kann man nicht meckern. Obwohl am Unterboden des Koffers ein kleines Papierchen mit der Nummer 10140 aufgeklebt wurde.

Das Modell selbst kommt mit eher wenig Bedruckung aus. Lediglich der Stern  am Kühlergrill sowie der Schriftzug am Koffer.

Besonders schön und sehr filigran ist der frei stehende Stern oben auf dem Kühlergrill. 

Auch wenn der Kofferdeckel hier eher hellgrau wirkt, so ist er doch eher dkl.cremeweiß.

Am Chassis, das sehr schön durchbrochen gestaltet wurde sieht man den kleinen Papierschnipsel und so wie es Aussieht scheint auch irgend etwas zu fehlen? Vielleicht ein Tank, oder ein Gerätekoffer?
Oder wofür sind die kleinen Stifte auf dem Rahmen des Fahrgestells?

Egal, ich finde das Modell großartig und es passt Perfekt in die Sammlung.

Ein weiteres, neues rotes Modell ist dieser Alpenpostwagen der Reichspost mit Anhänger und Gepäckträger

Das Modell kommt aus der Serie und trägt die Art.Nr. 018462. Die Zielschilder über der Frontscheibe und an der Beifahrerseite zeigt die Aufschrift "Alpenpost". Ansonsten ähnelt der Mercedes-Benz O 10000 dem Modell aus der Doppelpackung, die es vor vielen Jahren von der Post Philatelie gab.

Und auch dieses Modell, ein Mercedes L5 Pritschen-LKW von 1938 "Reichspost" in OVP, ähnlich dem Modell aus der Reichspostpackung vom Post Museums Shop.
Hier jedoch als einzelner LKW ohne Anhänger und grauer Plane und güldenem Kühlergrill,
Das Modell hat die Art.Nr.: HA 2010

Montag, 12. Februar 2024

Eine besondere Zugmaschine, Hanomag ST 100

Dieses sonderbare Exemplar kam mir jüngst in die Sammlung.

Die Farbe des Fahrerhauses passt zu keiner Serienfarbe und wenn ich raten müsste, würde ich das Modell für ein mit säure behandeltes Exemplar halten.

Das Chassis ist alt, erkennbar am dicken Zughaken. Druckluftbehälter und Grill sind silbern. Chassis und Dach sind schwarz.

Die Fahrerkabine samt Motorhaube haben eine Ockertönung.

Auf dem Dach fehlt das gelbe Anhängerdreieck. Die Inneneinrichtung scheint beigegrau zu sein.

Der Grill zeigt das Hanomag-Emblem.

Die Achsklemmung samt Stoßstange und Peilstäben sind graubeige. Ebenfalls keine Farbe aus der Serie.

Zuletzt noch die Gegenüberstellung mit den vorhandenen braunen Zugmaschinen. Vorne das Serienmodell 3500 ( schokobraun), in der Mitte das Sondermodell (dkl. schokobraun) aus dem Fallerbausatz "Kokerei", ein Premium Modell 130467 und rechts der Neuzugang in deutlich anderer Färbung.

Vielleicht weiß ein Blogleser mehr zu dieses seltsamen Exemplar?

Samstag, 10. Februar 2024

Reichspost

Bezugnehmend auf die Kommentare in diesem Blogpost zeige ich heute mal das Modell mit dem alles begann. Meine Schwäche für rote Modelle der Reichspost.
 
Der Mercedes-Benz L 2500 Koffer-LKW "Reichspost erschien 1976 im Wiking-Programm als Neuheit bei den Klassikern.
Unter der Art. Nr. 3422 kam er für 3,90 DM im 5er Stülpkarton in den Handel.
Erstaunlicherweise War im Kranz des Reichsadlers noch die Swastika zu sehen.

Ich habe ein Exemplar in der Sammlung mit einem sog. Fehldruck. Deutlich zu erkennen, das der Schriftzug "Deutsche Reichspost" zweimal vorhanden ist. Einmal in der korrekten Position und einmal schräg Richtung Kofferdeckel.
Dieses Foto zeigt das Modell von der Seite. Der verrutschte Schriftzug ist gut zu erkennen.

Hier kann ich einen kompletten 5er Karton zeigen. Diesmal als Schubschachtel und dem Verkaufspreis von 4 DM. Die Art. Nr. ist noch die 3422. 
Der Schachtel liegt noch ein Bogen mit den damals üblichen runden Preisschildern bei.
Dieses Foto zeigt noch einmal beide Kartons und ein MB L 2500 Reichspost-LKW mit aufgeklebtem Preisschild.
Auch in dieser Schachtel tragen alle LKW das Reichswappen mit dem Hakenkreuz.

Es gibt allerdings auch Reichspost-LKW ohne das Hakenkreuz.
Zur Entstehung dieser Variante gibt es unterschiedliche Erzählungen, wann es entstanden ist.

Die eine Version beschreibt diese Modelle als erste Generation, also als Bemusterungsmodelle.
Es stellte sich die Frage, ob man Modelle mit Hakenkreuz als Modell produzieren dürfte.
Angeblich gefiel F. Peltzer dieses Modell aber nicht und so wurde der bekannte Reichspost-LKW mit Hakenkreuz produziert.

Die andere Version lautet, dass um 1976/77 ein Verbot erging, nachdem auf Spielwaren und Modellartikeln keine Symbole der Nazi-Zeit mehr gezeigt werden durften.
Da sich die Reichspost-Modelle aber gut verkauften, produzierte man eine kleine Auflage nach, in der der Kranz unter dem Reichsadler leer blieb.
Aber auch hier missfiel F- Peltzer dieses Modell und so wurde das Reichspost-Modell bereits 1978 wieder eingestellt.
Ich favorisiere diese Variante, weil ich mir schlecht Vorstellen kann, dass sich F. Peltzer über ein Verbot hinweggesetzt hätte und trotz Verbot noch Modelle mit Hakenkreuz produziert hätte.

Die Modelle ohne Swastika sind eine Rarität und tauchen nur sehr selten auf. Ich hatte das Glück ein Exemplar auf einer Saure-Auktion in Köln fotografieren zu können.

Der oben gezeigte weiße Schubkarton kam damals in meine Sammlung, weil er noch ungeöffnet, also neuwertig war. Ich habe die Schachtel erworben, weil ich die leise Hoffnung hatte, dass in dem Karton 5 Modelle ohne Hakenkreuz hätten drin sein können.
Naja, die Hoffnung hat sich zerschlagen.

Seit 1969 gibt es Wiking-Modelle auch im Maßstab 1:160, also Spur N. Seit 1985 gibt es den Koffer LKW auch als Spur N Modell mit der Reichspost-Beschriftung.
Man beachte die unterschiedlichen silbernen Einleger.

Unter der Art.Nr. 90 944 ist der Reichspost LKW mit einem zweiten Koffer-LKW im Handel.
Hier passt ein Aufkleber nicht zum Einleger.

Interessanterweise gibt es zwei unterschiedliche Rottöne. 
Der Katalog von Horst Fechner, jetzt von Lechtoys (Jürgen Klasmeier) und Freunden beschreibt die Farben als blutorange und orangerot.
Das Innere des Kranzes ist nur schemenhaft dargestellt. 

Demnach wäre der linke blutorange und der rechte orangerot, also etwas heller.

Hier sieht man den Farbunterschied nochmals ganz gut.

Das zweite Modell ist ein identischer Koffer-LKW allerdings hellbraunrot oder rubinrot.
Hier fällt es mit schwer zu sagen welche Farbe welche ist. Selbst im direkten Vergleich ist zwar zu erkennen, dass es einen winzigen Farbunterschied gibt, aber am Auffälligsten ist der Druck "Max Marotzke" der beim linken Modell gelb erscheint und beim rechten eher ocker.