Dienstag, 5. Juli 2011

Ende der 16. Umfrage und Start einer neuen

Im Juni hatte ich nach dem Umfang der Sammlung gefragt.
Vielleicht war die Frage zu schwierig zu beantworten (?), denn nur (!) 76 Blogleser haben sich beteiligt.
Bei annähernd 100 Zugriffen täglich eine magere Ausbeute.
Hier das Ergebnis:

4 (5%) Sammler besitzen weniger als 100 Modelle.
Klasse statt Masse? Anfänger?

2 (2%) Sammler haben weniger als 500 Modelle in der Sammlung.
Spezialisiert? Nischensammler?

8 (10%) Sammler beherbergen weniger als 1000 Modelle in ihren Vitrinen.
Noch kein Hardcore-Sammler, aber auf dem Sprung dorthin?
Schon Alles-Sammler, oder nur ein Fabrikat?

34 (44%) der Abstimmenden besitzen weniger als 5000 Modelle.
Hier tummelt sich das weite Feld der Profis?
Ich sammle alles was mit Modellauto zu tun hat in allen Maßstäben?
Ich habe schon früh angefangen und bin mittlerweile kurz vor oder schon in Rente / Pension?
.......

28 (36%) der Sammler haben mehr als 5000 Modelle in den Vitrinen /Sammlerschränken/Tresorräumen,....
Modellauto-Fabrikant? Keine Familie und einen gut bezahlten Job? Lotto-Millionär? Verrückt? Oder einfach nur ein liebenswert-begeisterter Sammler?

Erstaunt hat mich das Ergebnis schon. Ein hoher Prozentsatz von Sammlern, die sehr viele Modelle in der Sammlung haben.
Nun könnte man ja spekulieren, warum das so ist? Stimmt bei denen neben der Quantität auch die Qualität? Handelt es sich bei sooo vielen Modellen um wertvolle Stücke?
Sind dmgegenüber de Modelle der Sammler die weniger als 1000 Modelle in der Sammlung haben alle hochwertig oder sehr besonders?
Ich werde es wohl nie erfahren! ;o)

Darum schnell zur neuen Umfrage:
Ich war am Samstag mal wieder auf einem Stammtisch und der nächste steht am Freitag schon vor der Tür.
Wie sieht es bei Euch aus?
Seid ihr auch Stammtischler?
Oder gibt es keinen in der Nähe? Schnell einen gründen! ;o)
Oder seid ihr so schüchtern, daß ihr Euch nicht hintraut?
Oder ist es beim Stammtisch in Eurer Nähe unerträglich, sodaß ihr nicht mehr hingeht?
Ich will es wissen!

Sonntag, 3. Juli 2011

Gartenstammtisch 03.07.2011


Verwaist die Tische, wo sie grad´noch versammelt waren, all´ die sturmfesten Wikingsammler..... (etwas frei übersetzt nach Reinhard Mey, der sich in einem seiner Lieder übrigens auch als Wiking-Liebhaber geoutet hat!).
Nicht vom Winde verweht, auch kein Stammtisch, der ins Wasser gefallen ist, sondern.....


........ wie der "zugesiffte" Grill beweist, wieder mal ein Event der Extraklasse!
Er, der Stammtisch wurde halt nur ins Innere, die gute Stube eines Sammlers verlagert.
Der hatte geladen und alle waren, trotz widrigen Wetterverhältnissen gekommen.


Dank Sponsoring war sogar für Süßspeise gesorgt! :o)


An einer langen Tafel konnten die herrlichen, vom Hausherren schön scharf marinierten und von der besseren Hälfte (;o)) gegrillten Hähnchen- und Schweineschnitzel mit Salaten verputzt und mit tüchtig flüssigem Gesöff aller Arten hinunter gespült werden.
War das ein Schmausen!
Mit vollem Bauch und den entsprechenden "Schwingungen" im Kopf von hochprozentigem konnte......


........tüchtig gelacht werden, .....


....es gab strahlende Gesichter, ......


... oder Faxenmacher, ......


....oder eben auch mal Nachdenkliches.
Auf jeden Fall war ein "Maurergedeck" nicht weit.


Wer kennt es nicht? Zu einem Abend, bei dem es neben Gesprächen besonders um Modelle eines ehemals Berliner (wehmütige Erinnerung, schluchz!) Herstellers geht, gehört auch "Berliner_Brot" .
Dieses Weihnachtsgebäck schmeckt zu jeder Jahreszeit, ist aber erfahrungsgemäß im Sommer schon eine ziemlich knusprige Angelegenheit. ;o)
Vor allem wenn es zu Weihnachten gebacken wurde!
Während "Knusperklaus" noch überlegt, welches Häppchen den nun im Schleckermäulchen verschwindet , schlägt der Herr im Hintergrund die Hände über dem Kopf zusammen und denkt: "zum Glück ist der Zahnarzt vor Ort!"


" Jau, verflixt knusprig. Aber was sind denn das für zähe, harte Dinger in diesem Lebkuchenteig?"


"Oh Gott, Mandeln. Dabei habe ich doch diese Mandelallergie!"


-ohne Kommentar-


Expertenrunde


Thema des Abends war der Landrover. Hier mal die letzte Serienausführung, ohne Boot!


Eine frühe Version noch ohne Fahrer und Plane.


Ausserserie


Seltene Serienmodelle


Eine beeindruckende Sammlung von Landis in allen möglichen und unmöglichen Farb- und Formvarianten, Serie-, Ausserserie-, Ladegut und Werbemodelle.


Mit diesem Foto gelingt der Sprung zum zweiten Modell des Abends problemlos, der Henschel HS 100.


Ganz frühe Serienausführung noch mit den wunderschönen, hellgrauen Rädern.


Sondermodell aus einer Veltins-Packung. Sehr geschmackvoll.
Ja, nicht jedes neue Wiking-Modell ist Murks! ;o)


Echte-Unechte Vorserie? Man weiß es nicht!


Ein bestechender Lastzug, leider auch nie mit Kohlenladung in Serie gegangen.


Alle aktuellen Wiederauflagen des Henschel , farbenprächtig anzuschauen.


Alles so schön rot hier.


Beeindruckender Aufmarsch von Bimot "Esso-Sattelzügen".


Dann gab es auch noch das hier zu sehen. Man könnte fast glauben, es handelt sich um einen aktuellen Spritzling des Opel Blitz für die DAB-Packung. Der Besitzer versicherte jedoch, daß er diesen Spritzling schon einige Jahre im Besitz hat.


Peltzers Jacht auf Konstruktionszeichnungen von Kedzierski in unterschiedlichen Maßstäben und Ausführungen. Eine Rarität, die mir besonders gut gefiel und die ich hier unbedingt zeigen muß. ;o)


Nochmal die Jacht, auch als Endeavour II (P. Schönfeldt, Wiking-Modelle-Die Schiffe und Flugzeuge, Seite 103) bezeichnet, hinten im Maßstab 1:625 (1:666?), vorne im Maßstab 1:1250 (?).
Im Hintergrund lugt noch ein Krupp Titan mit einer Sonderbaren und wohl nicht originalen Bedruckung "Maxaret" hervor.


Als letztes noch ein Blick auf eine lackierte Version der Endeavour.

Sicherlich gäbe es noch vieles mehr zu zeigen und zu berichten, ich will es aber dabei bewenden lassen.
Auch ein schöner Abend geht mal zu Ende.
Bleibt zum Schluss nur Danke zu sagen für die herzliche Gastfreundschaft, die mal wieder über Gebühr strapaziert wurde, denn es wurde doch verflixt Spät, oder Früh, je nach Sichtweise.
Vielen Dank für Speis´ und Trank, für gute Gespräche, für die Vertrautheit.
All´ dies trägt dazu bei, sich so richtig sauwohl zu fühlen.
Wenn ich nicht hätte dabei sein können, mir hätte wohl etwas gefehlt.
Danke für alles!

Freitag, 1. Juli 2011

Wenn Prinzen heiraten

Bezugnehmend auf diesen Thread im Forum "wikingtreffpunkt" zeige ich hier einige Detailfotos des angesprochenen Modells. Unkommentiert!


Farblich entspricht das Hochzeitsmodell dieser Variante. Jedoch wurde dieses Sondermodell deutlich aufgewertet.


Andere Räder mit Radkappen, viele zusätzliche Aufdrucke, weiß lackiertes Dach, etc....
Zu diesem Modell soll es ein konkretes Vorbild geben?


Sockeldruck mit Datum des Anlass.


Heckdruck "just married".


Ein feines, in dieser Form sicher sehr rares Sondermodell?

Donnerstag, 30. Juni 2011

Ein feiner Zug

Beim Post Museums Shop sind seit der Übernahme durch Model Car World fast monatlich neue Wiking-Sondermodelle und Packungen zu bekommen. Diese haben zwar kaum noch Bezug zum ursprünglichen Thema "Post", daß ist mir und vielen anderen Sammlern aber ziemlich Piepegal ;o)
Die Packungen und Modelle sind durch die Bank sehr interessant gestaltet und so kann jeder Sammler nach seiner Facon glücklich und fündig werden.
Die neue Serie "Wiking Klassiker" hat mit meinem Sammelgebiet leider nichts zu tun und beinhaltet bisher ausschließlich schon bekannte Wiederauflagen, allerdings ziemlich nah an den damaligen Vorbildern, bis hin zu den alten, hellgrauen Rädern.
Diese Serie wird in der Szene kontrovers diskutiert und die Stimmen reichen von "frenetischem Jubel" bis zur stillen Resignation ob des 5. Aufguss einer Wiederauflage. Da können auch die zeitgenössischen Farben nicht trösten.
Bei diesen Packungen habe ich mich bisher auch zurück gehalten, da die Modelle in ähnlicher Aufmachung als Wiederauflage in der Sammlung stehen.
Aber bei dem folgenden Modell bin ich schwach geworden:


Der Krupp 806 (so die offizielle Bezeichnung von Wiking schon zu Zeiten der Erstauflage dieser Sattelzugmaschine 1984) als Tanksattelzug der Spedition Wandt, der Esso-Kraftstoffe befördert.

Ich weigere mich, die neuen Bezeichnungen zu verwenden, wie sie nun vermehrt in den einzelnen Foren oder Datenbanken Einzug halten. Auch wenn diese Bezeichnungen vielleicht faktisch richtig sind, heißt dieser Typ für mich Krupp 806.


Ein bißchen habe ich es bedauert, daß man dieser Zugmaschine nicht den Auflieger des Bimot oder auch des Büssing 8000 aus der Edition Historica No. 17 spendiert hat. Steht doch schon der Büssing 8000 als Esso-Serienmodell mit eben diesem Auflieger in der Sammlung und auch der Krupp 806 des PMS im Shell-Outfit besaß schon diesen Auflieger.


Nichts desto trotz ist der Krupp Tanksattelzug ein feiner Zug!
Vielfach bedruckt, mit Zierlinien, Emblemen, Schriftzügen, etc.


Und wer sich fragt, was dort in blau auf dem Tankauflieger so winzig aufgedruckt ist, für den liefere ich hier mal ein großes Foto mit, auf dem die Beschriftung lupenrein lesbar ist:
"FEUERGEFÄHRLICH" steht da, ihr Blindfische! ;o)


Für so´n Spielkind wie mich gibt es selbstverständlich auch ein Kläppchen zu öffnen und dahinter sind fein zieseliert die Armaturen zu finden.
"Von Könnern für Kenner gemacht".
Manche versteckte Details bleiben manchen Sammlern verborgen.
Die Kinder von früher wussten, und wissen solche Details auch heute noch zu schätzen. ;o)


In der Vogelperspektive sieht man schön den Tankaufsatz mit den Ladeluken, den Druckdomen und dem Riffelblech.
Selbst die seitliche Trittkante wurde gesilbert. Das gab es beim Shell-Tanksattelzug noch nicht.


Die Zugmaschine besitzt das neue Wiking-Logo, der Auflieger zeigt noch den alten Prägeschriftzug.
Über die Räder des Tanksattelzug kann man streiten.
Ich finde, "des passt scho".
Vielleicht stecke ich mal Trilexfelgen dran?

Die Zugmaschine ist förmlich übersät mit Aufdrucken und Bedruckungen.
Gesilberte Scheinwerfer sind da schon fast ein Muss.
Auch die Zierlinie an der Front und der bedruckte Grill mit den 3 Krupp-Ringen überzeugen.


Nochmal die Zugmaschine von unten.
Ob die Nähte im Bereich des Kardan von einem Formendefekt herrühren, wie im Wikingtreffpunkt gemutmaßt wurde kann ich nicht beurteilen, sieht aber schon seltsam aus.


Die Sattelplatte diesmal ohne Hebel wie beim Transag Suisse.


Vielleicht hätte man der Stoßstange noch etwas Farbe spendieren können? Oder wäre das nicht Vorbildgerecht?
Was sind das eigentlich für Dinger rechts und links neben dem Nummerschild? Blinker? Zusatzscheinwerfer?
Vielen Dank an Forenmitglied Titan für diese Erklärung:
>>Die "Dinger" sind die nach Peltzer-Art stilisierten Aufstiegshilfen (Steigbügel), um die Windschutzscheibe reinigen zu können.
Gleich unterhalb der Scheibenwischergravuren findest Du als Pendants zu den erstgenannten "Dingern" zwei weitere "Dinger", die wiederum Haltegriffe darstellen sollen.<<
Türen und Kabinenwand sind ebenfalls fein bedruckt, hier in der Großaufnahme schön zu erkennen.
Ja, ich gestehe, es fällt mir mittlerweile schwer, die winzigen Aufdrucke zu entziffern.
Vielleicht wäre der Maßstab 1:40 und größer doch eine Alternative für mich? ;o)
Neenee, Schuster bleib bei deinen Leisten!
Der Krupp 806 Tanksattelzug ist mal wieder ein schönes Modell, das sich der PMS aber auch mit knapp 25 Euro entsprechend bezahlen lässt.
Aber, wie es manchmal so ist im Leben, ist an meinem, ansonsten wirklich makellosem Modell doch ein Makel zu finden:

An der Stirnseite, oben am Dach finden sich unschöne Kratzer und Schrammen,für die ich den Plastikeinleger verantwortlich mache, der ja eigentlich das Modell in der Schachtel fixieren und schützen soll, seiner Aufgabe aber nicht nachgekommen ist.
Darum habe ich mit dem PMS, respektive der Model Car World schon Kontakt aufgenommen um das Modell umzutauschen.
Davon werde ich hier demnächst noch berichten.

15.07.2011:
Heute kam mein Ersatzmodell, diesmal allerdings nicht mit Absender PMS sondern von modelcarworld.
Ich wollte ja über den Umtausch berichten, hier also meine Erfahrung.
Das Modell habe ich bei der auf dem Lieferschein angegebenen Nummer telefonisch reklamiert.
Es wurde ein Ersatzmodell (weil verfügbar) aber auch eine Erstattung des Rechnungsbetrag angeboten. Da ich aber ein Ersatzmodell wollte, wurde mir mitgeteilt, daß man mir eine Freimarke sowie einen Rücksendeschein zusenden würde. Der Defekt wurde schon am Telefon angegeben und registriert und war auch schon auf dem Rücksendeschein eingetragen.
Die Freimarke mit dem Rücksendeschein traf schon einen Tag später bei mir ein.
Also Modell verpackt, Begleitschein beigefügt und per Post zurück geschickt, diesmal an modelcarworld.
Auf einem Begleitschreiben war schon vermerkt, daß eine Reklamation etwa 2 Wochen dauern wird.
Heute nun bekam ich mein Ersatzmodell ohne Fehl und Tadel.
Vielen Dank an die freundlichen Mitarbeiter beim PMS / modelcarworld.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Wikingerschiff


An anderer Stelle habe ich schon mal Werbezettel für Wiking-Bücher gezeigt. Nun habe ich im www ein weiteres Motiv gefunden und musste es natürlich gleich mit zeitgenössischem Wiking-Zubehör, einem typischen Langschiff der Wikinger garnieren.
Voila, einfach nur mal so ein Foto!